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Hyposensibilisierung Corona Pandemie

Hyposensibilisierung: Soll man trotz Corona-Pandemie weitermachen

Hyposensibilisierung: Trotz Corona-Pandemie weitermachen?

Die Hyposensibilisierung, auch als „Allergen Immuntherapie“ (AIT) oder „spezifische Immuntherapie“ (SIT) bezeichnet, gilt als einzig ursächliche Therapie bei vielen Allergien, wie zum Beispiel Pollenallergien, Allergien auf Hausstaubmilben, Tierhaarallergien und Insektengiftallergien. Die Hyposensibilisierung hat das Ziel, das Immunsystem gegen das jeweilige Allergen zu „desensibilisieren“ und dauert in der Regel mindestens drei Jahre. Viele Patienten, sowohl Kinder als auch Erwachsene, befinden sich also aktuell mitten in dieser Therapiephase. Das Immunsystem spielt jedoch auch bei jeder Infektion eine wesentliche Rolle. Angesichts der Coronavirus-Pandemie fragen sich deshalb viele Patienten und besorgte Eltern, ob die Hyposensibilisierung das Immunsystem anfälliger für SARS-Cov-2 und damit für die Lungenerkrankung COVID-19 machen könnte. Die Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin e. V. (GPA) hat zu der Frage informiert, ob man mit einer Hyposensibilisierung trotz der Corona-Pandemie weitermachen sollte.

Corona-Pandemie: Aktuell durchgeführte Hyposensibilisierung nicht abbrechen

Wie die GPA informiert, ist eine Änderung bei der Durchführung der spezifischen Immuntherapie angesichts der Corona-Pandemie generell nicht erforderlich. Ist das Kind bzw. der Erwachsene gesund, sollte und darf die Hyposensibilisierung bzw. spezifische Immuntherapie, egal ob subkutan, das heißt mit der Spritze (SCIT), oder sublingual, das heißt mit Tabletten oder Tropfen (SLIT), weiter fortgesetzt werden.

Corona-Pandemie und Hyposensibilisierung: Was, wenn man krank ist?

Laut Empfehlungen der GPA sollten die einzelnen Dosen gemäß den Empfehlungen jedoch nicht verabreicht werden, wenn die Kinder, oder auch die Erwachsenen, Krankheitszeichen zeigen, insbesondere dann, wenn eine akute fieberhafte Infektion der Atemwege vorliegt.

Corona-Pandemie und Hyposensibilisierung: Ist sublingual besser als subkutan?

Eine Umstellung einer subkutanen auf eine sublinguale Behandlung ist laut GPA nicht sinnvoll und notwendig, da bei indikationsgemäßer Anwendung kein erhöhtes Risiko durch die subkutane Immuntherapie (SCIT) gegeben ist.