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Gräserpollen Allergie

Wichtige Fakten zum Thema: Gräserpollen-Allergie - welche Gräser können Allergien auslösen?

Gräserpollen-Allergie: Welche Gräser können Allergien auslösen?

Wiesen, Weiden, aber auch Rasenflächen beherbergen mehrere Tausend Gräserarten. Nicht alle, aber einige davon können Allergien auslösen. MeinAllergiePortal führte dazu ein Gespräch mit Prof. Dr. med. Karl Hörmann. Dieses können Sie hier lesen. Die wichtigsten Fakten sind hier zusammengefasst.

Süßgräser besonders relevant bei Gräserpollen-Allergie

Die Süßgräser kommen ausgesprochen häufig vor und sind weit verbreitet: in Deutschland, Mittel- und Nordeuropa, ebenso wie in Nordamerika. Zu den Süßgräsern gehören:

  • Getreide
  • Ruchgras
  • Wiesenlieschgras
  • Lolchgras
  • Knäuelgras
  • Wiesenrispengras

 

Roggen: aggressiver Allergenträger

Zu den Getreiden zählt der Roggen, der sehr oft Gräserpollenallergien verursacht. Generell ist er ein auffällig aggressiver Allergenträger. Zudem ist er als Kulturpflanze weit verbreitet.

Pollenanzahl und Beschaffenheit bestimmen Allergie-Risiko

Gräser wie der Glatthafer erzeugen Millionen von Pollen pro Pflanze und lösen somit häufig Allergien aus. Die Anzahl der erzeugten Pollen ist jedoch nicht der einzige Grund für ein hohes Allergiepotenzial. Mais beispielsweise produziert zwar aggressive Pollen, diese sind aber so groß und klebrig, dass es kaum zu Pollenflug kommt. Heuschnupfen-Symptome auf Mais sind deshalb eher selten. Befindet man sich direkt an einem Maisfeld, kann es trotzdem zu allergischen Reaktionen kommen.

Starke Allergien durch hochwachsende Gräser

Gerade hochwachsende Gräser auf Futterwiesen, wie Wiesenlieschgras, Gemeines Knäuelgras, Glatthafer und Englisches und Italienisches Raygras, sind hochgradig allergen. Und: Es gibt sie beinahe überall! Man findet sie nicht nur auf den Wiesen und Weiden, selbst am Wegesrand und auf Waldlichtungen wachsen die Allergenträger. Besteht eine Allergie auf diese Gräserarten, sind Allergiker deshalb auch im Wald nicht vor Allergiesymptomen gefeit.

Gräserpollen-Allergie: Kreuzallergien auf Nahrungsmittel?

Zwar kommt es bei Gräserpollen-Allergikern häufig zu einer Kreuzreaktivität, allerdings meistens auf andere Gräser. Deutlich seltener treten Gräserpollen-assoziierte Allergien auf Nahrungsmittel auf, die auch klinisch meist nicht von Bedeutung sind, ganz ausschließen kann man es allerdings nicht. Das sagte Prof. Dr. med. Karl Hörmann im Gespräch mit MeinAllergiePortal.

 

Quellen:

Allergie auf Gräserpollen: Allergene, Diagnosemethoden, Therapien!

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