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Allergie Kiefer Symptome Diagnose Therapie

Allergie auf Kiefer: Symptome, Diagnose & Therapie!

Allergie auf Kiefer: Symptome, Diagnose, Therapie

Kiefern wachsen hierzulande fast in jedem Wald. Weniger verbreitet ist dagegen die Allergie auf Kiefern – sie gilt als sehr selten. Für Betroffene sind die Symptome dennoch lästig. Sie sollten wissen, wie die Diagnose gestellt wird und welche Therapie die Beschwerden lindert.

Allergie auf Kiefern: Viele Pollen, wenig Allergien

Kiefern gibt es in Mengen: Etwa 120 verschiedene Arten der Kiefer (Pinus) sind in den Wäldern der Nordhalbkugel zu finden. Heimisch sind bei uns zum Beispiel die Waldkiefer (Pinus silvestris), die Schwarzkiefer (Pinus nigra) oder die Zirbelkiefer (Pinus cemba). Ihre Blütezeit reicht von Anfang April bis in den August hinein, wobei die Hauptblüte zwischen Anfang Mai und Anfang Juni stattfindet.

Obwohl Kiefern durch den Wind bestäubt werden und daher große Mengen an Pollen produzieren, gilt die Allergie gegen Kiefern hierzulande als selten. Wenn tatsächlich eine Sensibilisierung besteht, so beruht sie häufig auf Kreuzreaktionen mit anderen Pollen. Ein Grund dafür könnte sein, dass die Kiefernpollen recht groß und dadurch weniger allergen sind. In südlichen Ländern scheinen allerdings mehr Menschen an Allergien gegen Kiefernpollen zu leiden. Studien aus Spanien berichten von häufigen Sensibilisierungen gegen die Pollen der Monterey-Kiefer (Pinus radiata). Diese Kiefernart wird besonders in warmen Regionen gerne angepflanzt. Je mehr Kiefernpollen durch die Luft fliegen, desto häufiger kommt es wohl zu Sensibilisierungen. Einige Wissenschaftler halten Kiefernpollen deshalb für ein durchaus relevantes und in seiner klinischen Bedeutung unterschätztes Allergen.

Allergie auf Kiefer: Welche Symptome gibt es?

Eine Allergie auf Kiefernpollen äußert sich durch die typischen Symptome eines Heuschnupfens: Laufende Nase, angeschwollene Nasenschleimhäute, häufiges Niesen, gerötete und verquollene Augen sowie ein Juckreiz im Hals sind typische Beschwerden. Auch zu Husten und allergischem Asthma bronchiale kann es kommen.

Allergie auf Kiefer: Mögliche Kreuzreaktionen

Man geht davon aus, dass es Kreuzreaktivitäten zwischen den verschiedenen Kiefernarten gibt. Ist man also gegen eine Art allergisch, so gilt das wahrscheinlich für weitere Arten. Auch Kreuzreaktionen mit anderen Pollen können entstehen. In der Literatur wird von möglichen Ähnlichkeiten mit den Pollen von Olive, Zypresse, Birke, Beifuß und Weidelgras berichtet. Inwieweit diese Verbindungen von Bedeutung sind, ist jedoch nicht klar. Möglicherweise könnte auch eine Nahrungsmittelallergie gegen Pinienkerne mit einer Pollenallergie zusammenhängen. Ob die Allergie gegen Kiefernpollen zu einer Kontaktallergie gegen das aus Kiefernharz hergestellte Kolophonium führen kann, ist ebenso bisher nicht bekannt.

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