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Zöliakie und Glutensensitivität

Eine harmlose Erkrankung ist die Autoimmunerkrankung Zöliakie nicht, denn die Betroffenen reagieren auf das Gluten im Weizen mit einer Zottenatrophie. Expertenschätzungen zufolge sind fast 1 Prozent der Bevölkerung der westlichen Welt von Zöliakie, auch als Sprue bezeichnet, betroffen. Gleichzeitig wird jedoch vermutet, dass nicht alle an Zöliakie Erkrankten diagnostiziert sind. Möglicherweise gibt es hier also eine hohe Dunkelziffer. Abzugrenzen von der Zöliakie ist die Glutensensitivität, eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, bei der die Darmzotten nicht geschädigt werden. Einen guten Überblick über die beiden Erkrankungen finden Sie unter “Zöliakie, Sprue - was ist das?”.

Aktuelle Beiträge und Interviews mit Medizinern zur Zöliakie und Glutensensitivität finden Sie hier:

Zöliakie-Diagnose: HLA-DQ2 und HLA-DQ8-Test

Bei der Zöliakie spielt unter anderem die Genetik eine Rolle. Haben die Eltern eine Zöliakie, besteht auch für die Kinder ein Risiko. Mit einem Test auf HLA-DQ2 und DQ8 lassen sich die für Zöliakie relevanten Erbmerkmale bestimmen. MeinAllergiePortal sprach mit Prof. Dr. med. Jan de Laffolie, Leiter der Kindergastroenterologie am Universitätsklinikum Gießen.

| S. Jossé/J. de Lafollie, www.mein-allergie-portal.com

Glutenfrei-Symbol „Durchgestrichene Ähre“

Einkaufen sollte schnell gehen, aber wenn man aufgrund einer Zöliakie oder Nicht-Zöliakie-Weizen-Sensitivität auf glutenfreie Produkte achten muss, wird es mühsam. Immer die Zutatenlisten zu studieren ist Pflicht, macht das Einkaufen aber beschwerlich und kostet Zeit. Mit der „Durchgestrichenen Ähre“, dem Glutenfrei-Symbol, das die DZG seit vielen Jahren vergibt, wurde der Gang durch den Supermarkt unbeschwert. MeinAllergiePortal sprach mit Miriam Geiger, Ernährungsfachkraft und wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Deutschen Zöliakie-Gesellschaft e.V. über die Vorteile der „Durchgestrichenen Ähre“ als Glutenfrei-Symbol und über die europäischen Lizenzverträge (ELS).

| S.Jossé/M.Geiger, www.mein-allergie-portal.com

Zöliakie, Sprue - was ist das?

Die Zöliakie, früher auch Sprue genannt, ist eine seltene Erkrankung. Schätzungen gehen davon aus, dass in der westlichen Welt ca. 0,8 Prozent der Bevölkerung betroffen sind. Allerdings wird die Zöliakie auch nicht immer erkannt, so dass man von einer hohen Dunkelziffer ausgeht. Was genau ist Zöliakie und was weiß man über die Ursachen? Was ist der Unterschied zwischen Zöliakie und Glutenunverträglichkeit? Wie zeigen sich die Symptome? Wie wird die Diagnose gestellt und welche Therapien gibt es?

 

 

| Dr. med. Stefanie Baas, www.mein-allergie-portal.com

Zöliakie Symptome erkennen! Wie erfolgt die Diagnose?

Die Symptome der Zöliakie sind oft unspezifisch und leicht mit den Symptomen von anderen Erkrankungen zu verwechseln. Wichtig zu wissen ist, dass sich die Zöliakie, nicht nur durch die typischen Symptome zeigt. Es gibt auch untypische Zöliakie-Symptome, und die gilt es zu erkennen. Denn: Die richtige Diagnose ist entscheidend für die Behandlung. MeinAllergiePortal sprach mit Dr. med. Stephanie Baas, Fachärztin für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, über mögliche Symptome und das richtige Vorgehen bei der Diagnose von Zöliakie.

| S. Jossé/S. Baas, www.mein-allergie-portal.com

Unterschied Zöliakie, Weizen Allergie, Gluten- bzw. Weizenunverträglichkeit

Bei Bauchschmerzen, Durchfällen, Völlegefühl oder Übelkeit nach dem Essen denken Viele zuerst an den Weizen als Ursache. Eine gute Diagnose ist dann sehr wichtig, denn es ist ein Unterschied, ob eine Zöliakie, eine Weizen Allergie oder eine Gluten- bzw. Weizenunverträglichkeit die Ursache ist. MeinAllergiePortal sprach mit Ute Körner, Diplom-Oecotrophologin (Univ.) und Ernährungsfachkraft Allergologie mit Praxis in Köln.

| S.Jossé/U.Körner, www.mein-allergie-portal.com

Diagnose Zöliakie gestellt? Dann fangen die Probleme erst an!

Eigentlich sollte man meinen, dass die Diagnose Zöliakie den Betroffenen zunächst einmal Klarheit bringt. Schließlich dauert es oft eine ganze Weile, bis es dazu kommt. Häufig fangen die Probleme aber erst an, wenn die Zöliakie erkannt wurde, und Viele fühlen sich allein gelassen. Das zeigen die Erfahrungen, die viele Mitglieder der Facebook-Gruppe Zöliakie-Austausch gemacht haben. Warum das so ist, erklären die Zöliakie Austausch-Gründer Paddy und Jürgen Schmidtlein im Interview mit MeinAllergiePortal.

| S.Jossé/P&J.Schmidtlein, www.mein-allergie-portal.com

Zöliakie: Ab wann beginnt die Kontamination?

Menschen mit Zöliakie sollen nicht nur auf glutenhaltige Nahrungsmittel verzichten, sondern auch darauf achten, dass es nicht zu einer Kontamination oder Kreuzkontamination mit Gluten kommt. Das wirft bei Vielen zahlreiche Fragen auf. Wann handelt es sich um eine Gluten-Kontamination? Ab welchem Glutengehalt habt man bei einer Glutenunverträglichkeit Beschwerden? Wodurch kann es zu einer Kontamination kommen? Wie vermeidet man Gluten-Fallen Im Restaurant und im eigenen Haushalt? Dazu führte MeinAllergiePortal ein Interview mit Dr. Yvonne Braun, Diplom-Oecotrophologin, Ernährungsberaterin/DGE und Ernährungsfachkraft Allergologie (DAAB).

| S. Jossé/ Y. Braun, www.mein-allergie-portal.com

Zöliakie, Laktoseintoleranz & Fruktosemalabsorption

Immer wieder berichten Menschen mit Zöliakie, dass sie auch beim Verzehr von Laktose bzw. Milchzucker Beschwerden haben. Auch bei Fruktose, also Fruchtzucker, bemerken Zöliakie-Betroffene immer wieder Symptome. Daraus ergibt sich die Frage, ob Zöliakie die Unverträglichkeiten Laktoseintoleranz oder Fruktosemalabsorption begünstigen könnte. MeinAllergiePortal sprach darüber mit Dr. Stephanie Baas, medizinische Beraterin der Deutschen Zöliakie Gesellschaft e.V. (DZG) in Stuttgart.

| S.Jossé/S.Baas, www.mein-allergie-portal.com

Zöliakie Gentest positiv? Was sagt das aus?

Heute wird zur Diagnose von Zöliakie häufig ein Gentest durchgeführt. Insbesondere bei Kindern, deren Eltern Zöliakie haben, ist das eine sinnvolle Maßnahme. Es ist jedoch wichtig zu wissen, was der Test genau misst und was das aussagt. Was bedeutet es also, wenn ein positives oder negatives Testergebnis ermittelt wurde? Welche Schlussfolgerungen kann man ziehen? Braucht man dann eine glutenfreie Diät? MeinAllergiePortal sprach mit Frau Dr. Stephanie Baas, medizinische Beraterin der Deutschen Zöliakie Gesellschaft e.V. (DZG) in Stuttgart über das Zöliakie-Gen.

| S. Jossé/S. Baas, www.mein-allergie-portal.com

Glutenfreies Eis: Sicher gehen bei Zöliakie!

Auch bei Zöliakie möchte man auf ein Eis nicht verzichten. Aber wie kann man beim Eis essen sicher gehen, dass es glutenfreies Eis ist? Menschen mit Zöliakie, die sich streng glutenfrei ernähren müssen, sind hier häufig unsicher. Auch stellt sich die Frage, ob offene Eissorten im Eiscafé oder verpacktes Eis aus dem Supermarkt besser für sie geeignet sind. Worauf muss man also achten? Darüber sprach MeinAllergiePortal mit Dr. Yvonne Braun, Diplom-Oecotrophologin, Ernährungsberaterin/DGE und Ernährungsfachkraft Allergologie (DAAB).

| S.Jossé/Y.Braun, www.mein-allergie-portal.com

Schützen Zöliakie-Kontrolluntersuchungen vor Langzeitfolgen?

Muss man bei Zöliakie regelmäßig Kontrolluntersuchungen durchführen lassen, auch wenn man keine Beschwerden hat? Welche Langzeitfolgen kann es haben, wenn die Zöliakie nicht ausreichend behandelt ist und man das zu spät bemerkt? MeinAllergiePortal sprach darüber mit Dr. med. Stephanie Baas, medizinische Beraterin der Deutschen Zöliakie Gesellschaft e.V. (DZG) in Stuttgart.

| S. Jossé/S. Baas, www.mein-allergie-portal.com

Zöliakie: Führt Glutenunverträglichkeit zu Gewichtszunahme?

Kommt es durch Glutenunverträglichkeit zu Gewichtszunahme?“ - diese Frage stellen sich viele bei Zöliakie. Denn im Zuge der Umstellung auf glutenfreie Kost haben Zöliakie-Betroffene oft den Eindruck, zuzunehmen. Dann stellt sich die Frage, ob das Übergewicht tatsächlich auf die glutenfreie Ernährung zurückzuführen ist. oder könnte es andere Gründe für die Gewichtszunahme geben? MeinAllergiePortal sprach mit Dr. med. Stephanie Baas, medizinische Beraterin der Deutschen Zöliakie Gesellschaft e.V. (DZG) in Stuttgart, über Zöliakie und Übergewicht.

| S. Jossé/S.Baas, www.mein-allergie-portal.com

Zöliakie-Diagnose beim Kind ohne Biopsie

Gemäss den neusten Empfehlungen ist zur Bestätigung einer Zöliakie beim Kind KEINE Biopsie mehr notwendig. Allerdings bestehen weiterhin klare Vorgaben, wie die Diagnose einer Zöliakie gestellt und bestätigt werden muss. Die europäische Fachgesellschaft für Kindergastroenterologie (ESPGHAN) hat entsprechende Richtlinien erstellt, die seit 2020 gelten. MeinAllergiePortal sprach deshalb mit Dr. med. Johannes Spalinger, Co-Chefarzt Pädiatrische Gastroenterologie und Hepatologie am Kinderspital in Luzern.

| S. Jossé/J. Spalinger, www.mein-allergie-portal.com

Refraktäre Zöliakie: Symptome, Diagnose, Komorbiditäten

Die refraktäre Zöliakie, im Englischen „Refractory celiac disease“ (RCD), ist eine Komplikation der Zöliakie oder Sprue. An welchen Symptomen erkennt man eine refraktäre Zöliakie? Mit welchen Komorbiditäten muss man rechnen? Wie sieht die die Diagnose und wie die Therapie aus? MeinAllergiePortal sprach mit PD Dr. med. Michael Schumann, Medizinische Klinik für Gastroenterologie, Infektiologie und Rheumatologie (einschl. Arbeitsbereich Ernährungsmedizin) am Campus Benjamin Franklin (CB) der Universitätsmedizin Charité in Berlin.

| S. Jossé/ M. Schumann, www.mein-allergie-portal.com

Dermatitis herpetiformis Duhring: Zöliakie der Haut

"Chamäleon der Gastroenterologie" – so nennen Mediziner diese Sonderform der Zöliakie der Haut. Individuell sehr unterschiedliche Symptome und eine ganze Reihe von Erkrankungen, die mit der Zöliakie einhergehen können, verhalfen ihr zu dieser Bezeichnung. Auch die Autoimmunerkrankung Dermatitis herpetiformis Duhring (DHD), auch Morbus Duhring genannt, gehört zu diesen Erkrankungen. MeinAllergiePortal sprach mit Professor Dr. med. Andreas Stallmach, Direktor der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Infektiologie am Universitätsklinikum Jena und Experte der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs-, und Stoffwechselkrankheiten (DGVS), über den Zusammenhang zwischen der Dermatitis herpetiformis Duhring und Zöliakie.

| S. Jossé/A. Stallmach, www.mein-allergie-portal.com

Zöliakie, wann kommt es zu weiteren Autoimmunerkrankungen?

Zöliakie gehört zu den Autoimmunerkrankungen und man weiß, dass hier die Vererbung eine Rolle spielt. Ebenso ist bekannt, dass Autoimmunerkrankungen vergesellschaftet auftreten können. Dann bestehen bei einem Patienten gleichzeitig mehrere Autoimmunerkrankungen. In manchen Familien treten Autoimmunkrankheiten gehäuft auf. Ein Grund für Professor Dr. med. Dr. rer. nat. Detlef Schuppan, dieses Phänomen zu untersuchen. Prof. Schuppan ist Professor of Medicine an der Harvard Medical School in Boston, USA, Leiter des Instituts für Translationale Immunologie und der Ambulanz für Zöliakie, Dünndarmerkrankungen und Autoimmunität am Universitätsklinikum Mainz, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Zöliakiegesellschaft und Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). Mit MeinAllergiePortal sprach er darüber, warum Autoimmunerkrankung in seltenen Fällen nicht allein kommen.

| S. Jossé/ D. Schuppan, www.mein-allergie-portal.com

Zöliakie & Diabetes: Gibt es einen Zusammenhang?

Es gibt einen Zusammenhang zwischen Diabetes mellitus und Zöliakie. Die Erkrankungen neigen dazu, zusammen aufzutreten. Wie häufig ist das? Was haben Diabetes und Zöliakie gemeinsam? Was sollte man über die Ernährung wissen, wenn man beides hat? MeinAllergiePortal sprach mit Frau Dr. Stephanie Baas, medizinische Beraterin der Deutschen Zöliakie Gesellschaft e.V. (DZG) in Stuttgart.

| Sabine Jossé/ S.Baas, www.mein-allergie-portal.com

Zöliakie nur am Darm? Viele Organe können betroffen sein!

Bei Zöliakie-Symptomen denken die meisten Menschen nur an Beschwerden am Darm. Aber es können viele Organe betroffen sein. Das ist Vielen völlig unbekannt, auch Medizinern. Die Konsequenz: Es kann sehr lange dauern, bis manche Patienten die richtige Diagnose erhalten. MeinAllergiePortal sprach mit Prof. Dr. med. Wolfgang Holtmeier, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Diabetologie und Innere Medizin im Krankenhaus Porz am Rhein in Köln über „extraintestinale Symptome“ der Zöliakie.

| S. Jossé/W. Holtmeier, www.mein-allergie-portal.com

Zöliakie, Glutensensitivität: Was sind extraintestinale Symptome?

Viele denken bei Zöliakie und dem relativ neuen Krankheitsbild  Nicht-Zöliakie Weizensensitivität (NCWS), im Volksmud meist als Glutensensitivität bezeichnet, vor allem an Symptome im intestinalen Bereich, das heißt an Magen-Darm-Beschwerden. Tatsächlich ist dies nicht immer der Fall, denn auch extraintestinale Symptome können bei Patienten mit Zöliakie und Menschen mit einer NCWS vorkommen. Mit extraintestinalen Symptomen sind all jene Beschwerden gemeint, die sich eben nicht im Magen-Darm-Trakt zeigen und deshalb häufig gar nicht erst mit Zöliakie oder NCWS in Verbindung gebracht werden. MeinAllergiePortal sprach mit Prof. Dr. med. Yurdagül Zopf, Leiterin des Hector-Centers für Ernährung, Bewegung und Sport, Fachärztin für Innere Medizin und Ernährungsmedizinerin am Universitätsklinikum Erlangen über extraintestinale Symptome bei Zöliakie und NCWS.

| S. Jossé, Y. Zopf, www.mein-allergie-portal.com

Lebenslang glutenfrei bei Zöliakie? Aber wenn es doch gar nicht weh tut! 

Eine Zöliakie ist eine chronische Darmerkrankung, die ein Leben lang bestehen bleibt. Ausgelöst werden die Beschwerden bei Zöliakie durch Gluten, ein Klebereiweiß, das unter anderem in Weizen, Roggen, Dinkel, Hafer und Gerste vorkommt. Die Betroffenen müssen deshalb ein Leben lang auf Gluten verzichten. Darüber wie wichtig es bei Zöliakie ist, auf Gluten zu verzichten, sprach MeinAllergiePortal mit Dipl oec. troph. Sonja M. Mannhardt, Gesundheitsmanagement, Schliengen.

| S. Jossé/S. Mannhardt, www.mein-allergie-portal.com