Gesundheitsfördernde Substanzen

Dr. rer. nat. (Dipl.-Ernährungswiss.) Stefanie Ackermann, LIVINGFOODS Ernährungscoaching und –therapie

Gesundheitsfördernde Substanzen in Lebensmitteln: Wie helfen sie?

Immer wieder hört man von gesundheitsfördernden Substanzen in Lebensmitteln, doch was genau ist damit gemeint? Inwiefern wirken sie gesundheitsfördernd? Und: Um welche Substanzen handelt es sich? MeinAllergiePortal sprach mit Dr. rer. nat. (Dipl.-Ernährungswiss.) Stefanie Ackermann, LIVINGFOODS Ernährungscoaching und –therapie in Schönaich.

Frau Dr. Ackermann, was versteht man in Bezug auf Lebensmittel unter „gesundheitsfördernden Substanzen“?

Diese auch als „bioaktive Substanzen“ bezeichneten Inhaltstoffe in Lebensmitteln besitzen im Gegensatz zu den drei Hauptnährstoffen, d.h. Fetten, Kohlenhydraten und Eiweißen, sowie Vitaminen oder Mineralstoffen keinen klassischen Nährstoffcharakter. Gesundheitsfördernde Substanzen sind definitionsgemäß nicht lebensnotwendig, können jedoch für die menschliche Gesundheit und bei der Prävention verschiedener Krankheiten eine große Rolle spielen.

Welche Arten von gesundheitsfördernden Substanzen gibt es und wie sehen die jeweiligen Wirkungen aus?

Zu den gesundheitsfördernden Substanzen gehören die sekundären Pflanzenstoffe, Ballaststoffe, sowie Bestandteile fermentierter Lebensmittel wie z.B. in Sauerkraut oder Joghurt.

Was versteht man unter sekundären Pflanzenstoffen?

Sekundäre Pflanzenstoffe sind z.B. Farbstoffe, Duftstoffe oder Geschmacksstoffe in Pflanzen oder dienen diesen als Abwehrstoffe gegen Schädlinge oder als Schutz vor UV-Licht. Der Begriff „sekundäre Pflanzenstoffe“ fasst eine große Anzahl von Substanzen mit unterschiedlicher chemischer Struktur und Wirkung zusammen.

Bekannte Mitglieder der Gruppe sind beispielsweise die Carotinoide, z.B. in Broccoli oder Paprika, die Phytosterine, z.B. in Broccoli oder Rosenkohl oder auch die Polyphenole, z.B. in Kohlarten oder Auberginen.

Und die Ballaststoffe…

Ballaststoffe sind pflanzliche Nahrungsbestandteile, die vom Menschen gar nicht bzw. kaum verdaut werden können. Zu diesen Pflanzenfasern gehören z.B. Cellulose oder Pektin.

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