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AllergieSicher Allergenkennzeichnung LIMV Gastronomie

Sarah Raker von AllergieSicher über eine bessere Allergenkennzeichnung (LMIV) in der Gastronomie!

AllergieSicher: Allergenkennzeichnung in der Gastronomie!

Für die Gastronomie ist die Coronakrise eine Katastrophe. Die Auswirkungen werden sicher noch lange zu spüren sein. Viele machen das Beste aus der Situation und nehmen neue Projekte in Angriff, für die die Zeit im Normalbetrieb fehlt. Eine gute Allergenkennzeichnung in der Speisekarte könnte ein solches Projekt sein. Dass die Allergene gekennzeichnet werde müssen, ist bekannt, aber viele Gastronomen tun sich schwer mit der Umsetzung. Auch viele Betroffene fühlen sich nicht sicher und vermeiden das auswärts Essen. Doch wie kann den Restaurants geholfen werden? Worauf sollten sie achten? Sarah Raker, die Gründerin von AllergieSicher, im MeinAllergiePortal Interview über ihr Unternehmen und wie sie die Gastronomie bei der Allergenkennzeichnung (LMIV) unterstützt.

Sarah, was sollte in der Gastronomie entsprechend der Allergenkennzeichnung (LMIV) in der Speisekarte gekennzeichnet werden?

In der Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung sind bestimmte Inhaltsstoffe, Zusatzstoffe, Behandlungsverfahren oder Produktinformationen deklarationspflichtig. Seit 13. Dezember 2014 müssen nach der LMIV Allergene (14 deklarationspflichtige Allergene) auch in loser Ware gekennzeichnet werden. Da es sich in der Gastronomie natürlich um lose Ware handelt, müssen beispielsweise Weizen, Soja, Milcheiweiß, Schalenfrüchte, Eier und Co. deutlich, optimal und vor allem richtig gekennzeichnet werden. Dabei sind alle wissentlich und willentlich bei der Herstellung von Speisen verwendete Hauptallergene zu kennzeichnen. Aber nicht nur die einzelnen Gerichte sollten in der Speisekarte gekennzeichnet werden, sondern auch Getränke. Zudem sind unter anderem auch bestimmte Klassen von Zusatzstoffen, wie Farbstoffe oder Konservierungsstoffe auf der Speisekarte mit anzugeben.

 

Die Allergenkennzeichnung ist für die Gastronomie oft ein schwieriges Thema. Was klappt gut?

Viele Gastronomen geben sich hinsichtlich ihrer Allergenkennzeichnung sehr viel Mühe. Gut läuft in der Gastronomie die Auswahl von Alternativprodukten. Wenn ein Allergiker auf Nummer sicher gehen möchte und sich im Lokal nach einer Abwandlung des Gerichtes erkundigt, wird dieses in der Regel ohne Probleme entgegengenommen. Zudem ist die Kennzeichnung bei Getränken häufig fehlerfrei.

Und was läuft in der Gastronomie im Hinblick auf die Allergenkennzeichnung häufig schief?

Manche Gastronomen geben sich weniger Mühe, die LMIV umzusetzen. Grund dafür ist das fehlende Wissen von Begrifflichkeiten für die Inhaltsstoffe der verwendeten Produkte. Dass zum Beispiel Begriffe wie Laktoglobin, Kasein und (Lakt-) Albumin für das Allergen “Milcheiweiß” stehen, ist für viele nicht klar. Auf den Zutatenlisten der Produkte sind diese zwar “fett gedruckt”, aber Erfahrungen zeigen, dass es einige Gastronomen gibt, die diese Kennzeichnung nicht korrekt einordnen und folglich auch nicht in ihren Speisekarten kenntlich machen. Hinzu kommt noch, dass viele Gastronomen unsicher in Bezug auf die Spurenkennzeichnung sind.

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Was sollten Restaurants und Hotels bei der Allergenkennzeichnung beachten?

Der Gast sollte vor der Bestellung und ohne extra Nachfragen zu müssen, alle wichtigen Informationen über die Inhaltsstoffe eines Gerichts unmittelbar und leicht zugänglich erhalten. In Gast- und Verkaufsräumen muss deutlich ersichtlich sein, wo und wie Kunden die Allergenkennzeichnung erhalten können. Egal, ob Bäckerei, Metzgerei, Kantinen, Catering- Betriebe, Restaurants oder Großhändler- sie alle müssen Informationen über mögliche Allergene in den Produkten bereithalten.

Außerdem sollten Gastronomen darauf achten, dass sie alle verwendeten Produkte, die sie zur Zubereitung der Speisen benötigen, deklarieren. Berücksichtigen sollten sie dabei auch was sie bei der Zubereitung verwenden, das heißt zum Beispiel zum Binden oder Verfeinern einer Sauce, auch im Salatdressing, sowie als Garnitur.

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