Schwelmer Modell Neurodermitis

Mechthild Hellermann, Gründerin und Leiterin des Schwelmer Modells

Neurodermitis: Wie hilft das Schwelmer Modell und was kann es leisten?

Das Schwelmer Modell wird aber nur in Schwelm angeboten?

Ja, ein Konzept wie das Schwelmer Modell gibt es Deutschland und Europaweit bedauerlicher Weise nur hier in Schwelm.

Dennoch haben wir viele Patienten, die aus ganz Nordrhein-Westfalen kommen, denn die Gruppensitzungen finden nur einmal in der Woche statt.

Für Patienten, die noch weiter weg wohnen, haben wir Konzepte entwickelt, durch die wir sie sowohl in Schulungsmaßnahmen als auch in Beratungen einbinden können. Das funktioniert ausgesprochen gut, obwohl den Patienten durch den nicht vorhandenen Austausch mit den anderen Therapieteilnehmern natürlich viel verloren geht.

Aktuell haben wir Patienten aus London, Berlin, Potsdam, Leipzig, München und dem Freiburger Raum. Diese Patienten kommen natürlich nicht einmal in der Woche, sondern konzentriert in größeren Abständen mehrfach für zwei  bis drei Tage. In dieser Zeit bekommen die Patienten sowohl die Schulungen als auch die individuelle Beratung.In den Intervallen verläuft die regelmäßige Kommunikation  über Skype, Telefon und Email.

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Und wie sieht es mit der Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen aus?

Die Therapie Schwelmer Modell  muss zunächst von einem Arzt verordnet werden, auch bei Selbstzahlern, denn es ist uns sehr wichtig, dass unserer Therapie in Zusammenarbeit mit dem Arzt individuell angepasst abläuft.    

Für das Schwelmer Modell  haben wir Verträge mit der ansässigen AOK. Andere Krankenkassen, z.B. die AOKen anderer Länder, eigenständige Betriebskrankenkassen, IKKen schließen sich bei Antragstellung den Verträgen mit der AOK an und ähnlich handhaben das die Privatkassen. Die meisten Ersatzkassen übernehmen zumindest eine Teilfinanzierung. Außerdem ist das Schwelmer Modell als beihilfefähig anerkannt  im  Land Nordrhein-Westfalen, was meist dann auch von anderen Beihilfen übernommen wird. Dies gilt meist auch für Patienten, die von weiter her kommen und nicht wöchentlich vor Ort sein können.

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Frau Hellermann, herzlichen Dank für dieses Gespräch!

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