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Kontaktallergie Kontaktekzem Kontaktdermatitis

Kontaktekzeme: Man findet sie bei fast 10 Prozent der Erwachsenen, Bildquelle: Radule Perisic, pixelshot, DIRDPKC,DAPA Images, atlasstudio, AndreyPopov, Viktor4ik, lenta, MarioGuti, abezikus

Kontaktallergie, Kontaktekzem, Kontaktdermatitis: Was ist das?

Von einer Kontaktallergie spricht man dann, wenn es nach Kontakt mit bestimmten Stoffen zu allergischen Reaktionen kommt. Es kann sich dann ein Kontaktekzem bzw. eine Kontaktdermatitis entwickeln. Alles zu Ursachen, Symptomen, Diagnose und Therapie der Kontaktallergie erfahren Sie in diesem Beitrag.

 

 

Autor: Dr. med Anna Eger

 

Kontaktallergie – was bedeutet das?

Eine Kontaktallergie oder auch ein Kontaktekzem oder Kontaktdermatitis ist eine entzündliche Reaktion der Haut. Diese entzündliche Reaktion der Haut kann durch den wiederholten Kontakt mit einem oder mehreren reizenden oder allergenen Stoffen entstehen. Im ersten Fall spricht man von einem irritativ-toxischen Kontaktekzem, im zweiten von einem allergischen Kontaktekzem. Die lokalen Hautveränderungen gehen einher mit Rötung, Schuppung und Juckreiz und ähneln sich in beiden Fällen sehr.

Kontaktallergie – wie häufig tritt sie auf?

Die Kontaktallergie, beziehungsweise das Kontaktekzem, ist eine sehr häufige Erkrankung. Man findet sie bei fast 10 Prozent der Erwachsenen. Die Lebenszeitprävalenz beim Kontaktekzem liegt bei Erwachsenen bei 8 Prozent, bei Kindern und Jugendlichen bei 5 bis 6 Prozent. Eine Sensibilisierung gegen eines der häufigsten Kontaktallergene liegt sogar bei 15 bis 20 Prozent der Allgemeinbevölkerung vor.

Was für eine Allergie ist eine Kontaktallergie?

Bei einem allergischen Kontaktekzem handelt es sich nicht, wie bei den Atemwegsallergien, um eine Typ 1-Allergie, bei der der Körper sogenannte IgE-Antikörper gegen das Allergen bildet und sofort reagiert, sondern um eine Typ 4-Allergie, bei der die Reaktion verzögert eintritt. Bei der Typ IV Allergie wird ein Fremdstoff von speziellen Immunzellen der Haut aufgenommen und verstoffwechselt. Diese Zelle wandert dann in einen Lymphknoten, wo spezifisch gegen das Allergen gerichtete Abwehrzellen gebildet werden. Bei erneutem Allergengenkontakt wandern diese Zellen in die Haut ein und lösen dort eine Entzündung aus. Das allergische Kontaktekzem gehört deshalb zu den sogenannten allergischen Spättypreaktionen. Die akute Entzündung bezeichnet der Arzt als allergische Dermatitis und die chronische als allergisches Ekzem.

Allergisches Kontaktekzem oder trockene Haut – was ist der Unterschied?

In den kalten Jahreszeiten, oder bei Menschen bestimmter Berufsgruppen, die sehr häufig ihre Hände waschen, desinfizieren, oder mit anderen irritativen Stoffen in Berührung kommen, kommt es häufig zu sehr trockener, rissiger Haut. Trockene Haut ist keine Erkrankung, vor allem in der Winterzeit leiden viele Menschen unter trockener Haut. Die Definition für „trockene Haut“ besagt, dass die Haut zwar noch eine normale Hautfarbe aufweist, aber verstärkt schuppt und auch rissig sein kann. In den trockenen Hautarealen kann es zu einem Spannungsgefühl oder Juckreiz kommen. Auf dem Boden trockener Haut kann sich im weiteren Verlauf auch ein Hautekzem oder Austrocknungsekzem entwickeln.

Im Gegensatz dazu ist das allergische Kontaktekzem keine Erscheinung, die sich durch physikalische Gegebenheiten entwickelt. Vielmehr entsteht das allergische Kontaktekzem durch die Immunreaktion des Körpers auf den wiederholten Kontakt mit Allergenen.

Ein Ekzem entsteht zwar häufig auf dem Boden trockener Haut, geht aber zudem auch mit einer Rötung der Haut einher, die auf eine Entzündungsreaktion hindeutet. Zusätzlich kann das Hautekzem mit schuppenden Veränderungen oder Bläschen vergesellschaftet sein oder nässen.

 

Kontaktallergien: Was sind die Ursachen?

Für ein Kontaktekzem kann es viele Gründe geben und es gibt eine Vielzahl von Substanzen, auf die man bei Kontakt allergisch reagieren kann.

Welche Stoffe können allergische Kontaktekzeme verursachen?

Es gibt viele Stoffe, die ein allergisches Kontaktekzem auslösen können. Die häufigsten Allergene sind Nickelsulfat und Kobaltchlorid, die zum Beispiel auch in Handygehäusen, Tastaturen, Umrandungen des Bildschirms, dem Firmenlogo und Kopfhörern zu finden sind. Die Geräte sind häufig mit einer Gummifolie überzogen, deren Inhaltsstoffe allergen sein können. Ähnliche Beschichtungen findet man bei Sportbrillen, Gehörschutz und Kopfhörern. Es gibt aber auch pflanzliche Allergenquellen für Kontaktekzeme.

Insgesamt sind bis heute über 4000 Kontaktallergene identifiziert. Zu den häufigsten Kontakallergie-auslösenden Substanzen gehören:

  • Nickelsulfat
  • Kobaltchlorid
  • Duftstoffe
  • Perubalsam
  • Kaliumdichromat
  • Kolophonium
  • Methyisothiazolinon
  • Dibromdicyanobutan
  • Propolis
  • Wollwachsalkohole

Auch Akrylate kommen in zahlreichen Produkten des täglichen Lebens vor und können eine Kontaktallergie verursachen. Zudem können Weichmacher, die es in alltäglichen Plastikartikeln zu finden gibt, neben anderen gesundheitsschädlichen Wirkungen eine Weichmacherallergie hervorrufen.

Welche Faktoren beeinflussen die Entstehung einer Kontaktallergie?

Kontaktallergene sind Substanzen, die in der Lage sind, über eine topische Einwirkung eine Sensibilisierung zu erzielen. Ob diese Substanz es schafft, eine Kontaktallergie auszulösen, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Exposition, also das Ausgesetztsein: Dazu zählen Verhaltensgewohnheiten, die Dauer des Kontaktes, die Konzentration der Substanz, das Klima und die Lokalisation des Kontaktes am Körper zu einem Allergen
  • Chemische, pharmakologische und toxikologische Eigenschaften
  • Grad des Eindringens in die Haut: hängt ab von der Molekülgröße, der Ladung, der Zusammensetzung des Produkts und der Hautgesundheit
  • Individuelle genetische Empfindlichkeit
  • Immunreaktion des Körpers
  • Begleiterkrankungen, wie zum Beispiel eine chronische venöse Insuffizienz oder Herzinsuffizienz mit Stauungsdermatitis
  • Medikamenteneinnahme: ACE-Hemmer und Opioide
  • Alter: je älter, desto geringer das Risiko

Allergisches Kontaktekzem am Ohr – was kann die Ursache sein?

Ein Ekzem kann für den Betroffenen äußerst lästig sein. Besonders am Ohr, wo es sich nicht gut verdecken lässt, empfinden es viele als störend. Ein Ekzem am Ohr kann viele Ursachen – allergisch sowie nicht-allergisch - haben. So kann eine bestehende Neurodermitis am Ohr auftreten oder ein allergisches Kontaktekzem auf Basis einer Neurodermitis entstehen. Jedoch können allergische Kontaktekzeme auch unabhängig von einer Neurodermitis auftreten und durch eine Vielzahl an Allergenen begründet sein.

Generell können alle Allergene, die Kontaktekzeme verursachen können, auch am Ohr für Hautprobleme sorgen.

Mögliche Auslöser für ein Kontaktekzem am Ohr sind:

  • Nickel, ein Klassiker, welches in Modeschmuck, Handys und Kopfhörern verarbeitet wird
  • Gummibeschichtungen auf Kopfhörern, Sportbrillen und Gehörschutz
  • Emulgatoren, Duft- oder Konservierungsstoffe in Kosmetika und Pflegeprodukten
  • Allergen der Hausstaubmilben können zu einem juckenden Ohr-Ekzem führen
  • Acrylate, zum Beispiel in Brillengestellen, können ebenfalls allergische Reaktionen auslösen

Ohrringe oder anderer Schmuck aus Platin oder Titan gelten als allergikerfreundlich und sind nur sehr selten für Kontaktallergien verantwortlich.

Biozid Allergie - Kontaktallergie durch Methylisothiazolinon (MI)?

Der Stoff Methylisothiazolinon (kurz: MI) zählt zu den Bioziden und wird als Konservierungsstoff gegen Pilze und Bakterien in viele Produkte beigefügt, um eine längere Haltbarkeit zu gewährleisten. Bis 2009 wurde Methylisothiazolinon vor allem in Farben, Lacken, Polituren, Haushaltsreinigern und Schmierstoffen verwendet, seit 2010 allerdings wird der Stoff auch als Konservierungsmittel in der Kosmetikindustrie benutzt. Methylisothiazolinon kann bei entsprechend sensibilisierten Personen zu einer Kontaktdermatitis führen. Nach Kontakt mit der Haut, etwa beim Eincremen des Gesichts oder Waschen der Hände, reagiert die Haut auf das Konservierungsmittel mit Rötung, Juckreiz, Schwellungen oder auch kleinen wunden Hautstellen.

Können Hautpflegeprodukte zu allergischen Kontaktekzemen führen?

Zu den Inhaltsstoffen in Hautpflegeprodukten, die Allergien auslösen können, gehören in erster Linie Duftstoffe, Konservierungsmittel und die Matrix. Diese bildet die Grundlagen der Hautpflegeprodukte, wie zum Beispiel eine Emulsion. Hat die Matrix einen hohen Wasseranteil, und das ist häufig der Fall, benötigt man Konservierungsmittel, um eine mikrobiologische Kontamination zu verhindern. Ohne das Konservierungsmittel würden sich in der Creme Bakterien und Pilze ansiedeln. Insbesondere offene Cremetiegel, möglichst auch noch im warmen, feuchten Badezimmer aufbewahrt, bieten ideale Lebensbedingungen für Bakterien und Pilze. Deshalb werden die Konservierungsmittel in Hautpflegeprodukten nicht nur zur Verlängerung der Haltbarkeit eingesetzt, sondern grundsätzlich zur Vermeidung der Kontamination.

Kosmetik- und Pflegeprodukte werden von den meisten Menschen fast täglich verwendet. Neben dem häufig enthaltenen Konservierungsstoff Methylisothiazolinon, der besonders oft für allergische Kontaktreaktionen verantwortlich ist, können die anderen genannten Inhaltsstoffe ebenfalls ein allergisches Kontaktekzem herbeiführen.

Allergisches Kontaktekzem durch Duftkerzen?

Duftstoffe sind häufige Auslöser von Kontaktallergien. Oft sind sie fester Bestandteil von Kosmetik -und Pflegeprodukten, wie Cremes und Parfüms. Aber auch in Duftkerzen und -stäbchen sind Duftstoffe enthalten und können zu Beschwerden führen. Generell kann jeder Duftstoff, auch ein synthetischer Duftstoff, potenziell eine Allergie auslösen. Bei synthetischen Duftstoffen sollte man sogar noch vorsichtiger sein, denn die chemische Zusammensetzung dieser Düfte kennt ein normaler Verbraucher nicht. Wie häufig es durch ätherische Öle in Duftkerzen, Duftstäbchen oder Duftlampen zu Allergien kommt, kann man leider nicht genau sagen. Man weiß jedoch, dass bei diesen Produkten eine Gefahr besteht, eine Duftstoffallergie zu entwickeln und sollte deshalb eine allergische Reaktion nicht provozieren. Man sollte auch wissen: Je kleiner Kinder sind, wenn sie durch ätherische Öle aus Duftkerzen, Duftstäbchen oder Duftlampen Allergien entwickeln, umso unangenehmer können die Folgen sein.

Tattoos als Ursache einer Kontaktallergie?

Tattoos sind in der heutigen Zeit gerade bei Jugendlichen eine beliebte Art der Körperverschönerung und Ausdruck eines Lifestyles. Doch nicht selten kann es zu Komplikationen oder Hautreaktionen kommen, wenn die Farbe unter die Haut gespritzt wird. Ob es sich dabei vorrangig um allergische Kontaktreaktionen, oder nicht-allergische Hautirritationen handelt, ist nicht ganz klar, da die routinemäßige Allergietestung durch den Allergologen relativ schwierig ist. Die Folgen von ausgedehnten Tätowierungen auf das Immunsystems des Körpers ist bisher gänzlich unbekannt. Da jedes Tattoo ein tausendfaches Nadeltrauma produziert, sind Komplikationen von der normalen Wundheilung manchmal schwer zu unterscheiden. Tätowiernadeln enthalten häufig Nickel und/oder Chrom, welche ebenfalls zu einer kontaktallergischen Reaktion beitragen können. Nichtsdestotrotz kann man sagen, dass „verzögerte Hypersensitivitäts-Reaktionen“, welche wahrscheinlich allergische Reaktionen sind, bei 6 bis 27 Prozent der Tätowierten auftreten. Nach Tätowierungen mit Henna-Farbstoffen häufen sich Berichte über Sensibilisierungen gegenüber p-Phenylendiamin (PPD), welches in bestimmten Farbstoffen hochkonzentriert beigemischt ist.

Allergisches Kontaktekzem – kann das Musikinstrument die Ursache sein?

Allergische Kontaktekzeme können durch viele Stoffe ausgelöst werden – auch durch Musikinstrumente, wie eine Studie an 200.000 Berufsmusikern gezeigt hat. Etwa 8 Prozent der getesteten Personen hatten eine Kontaktdermatitis.

Allergische Kontaktekzeme sind bei allen Instrumenten möglich, entweder durch das Instrument selbst, durch Zubehör oder durch Pflegemittel:

  • Bei der Violine oder Bratsche kann es an der Halsregion zu Irritationen kommen, zum Beispiel durch den Kinnhalter oder die verwendeten Pflegemittel.
  • Bei Zupfinstrumenten wie Gitarre oder Harfe findet man das allergische Kontaktekzem an den Händen.
  • Musiker, die Blasinstrumente aus Blech spielen, können durch Bestandteile des Metalls und die Feuchtigkeit Lippenekzeme entwickeln.
  • Bei Holzblasinstrumenten sind Bestandteile der Lackierung, wie zum Beispiel Kolophonium, häufig die Ursache von Kontaktekzemen. Auch Duftstoffe oder Konservierungsstoffe können allergische Reaktionen auslösen. Das Holz selbst ist nur in Einzelfällen verantwortlich für ein allergisches Kontaktekzem, zum Beispiel Palisander.

Kontaktallergie auf Silikone – Wo sind Silikone zu finden? Wie kann man Silikonkontakt meiden?

Silikone sind synthetisch hergestellte Stoffe, die nicht in der Natur vorkommen. Sie gelten als physiologisch gut verträglich. Deshalb kommen sie zum Beispiel in hautpflegender Kosmetik und in der plastischen Chirurgie zum Einsatz. Das menschliche Immunsystem reagiert auf Silikone in der Regel deutlich weniger als auf kohlenstoffbasierte Kunststoffe.

Man findet Silikone in der Medizin daher in:

  • Brustimplantaten
  • Künstlichen Herzklappen
  • Herzschrittmachern
  • Schwellkörperimplantaten
  • Hautcremes und Salbengrundlagen
  • Gleitmitteln für Spritzen etc.
  • Kontaktlinsen

Desweiteren kommen Silikone in Form von Silikonöl oder Silikonfett bei den folgenden Prozessen und in folgenden Materialien vor:

  • Hydrauliköl
  • Formtrennmittel
  • Spezielle Druckerfarben
  • Als Gleitmittel für die Kunststoffverarbeitung
  • Als Schmiermittel in Kunststoffgetrieben
  • Heizflüssigkeit und Dämpfungsmittel
  • Als Poliermittel
  • Als Bestandteil von Metallputzmitteln
  • In Wasch- und Reinigungsmitteln
  • Massageöl
  • Gleitmittel in Verbindung mit Latex-Kondomen
  • Bei Latexkleidung zum Verhindern von Verkleben und vorzeitigem Altern
  • Zur Frisurstabilisierung - Haarstyling
  • Bestandteil von Zahnpasten
  • Silikonpasten als Schutz- und Dichtungspasten für empfindliche Metall- und Apparateteile
  • Silikonfette als Schmierfette

Außerdem gibt es Silikonkautschuk und Silikongummi, die beispielsweise in folgenden Gebieten zum Einsatz kommen:

  • Dichtungs-, Dämpfungs-, Elektroisoliermaterialien
  • Kabelummantelungen
  • Fugenfüllstoff (Silikonfugen)
  • Herstellung von Abform- und Vergussmassen
  • Transfusionsbesteck für Bluttransfusionen
  • Elastische Kuchenformen
  • Babyschnuller
  • Silikonbeschichtungen auf Segeln oder Gleitschirmen

Schließlich sind noch die Silikonharze zu nennen, die zur Herstellung verschiedener hitzebeständiger Materialien oder in organischen Lösungsmitteln gelöst in Lacken verwendet werden.

Mögliche Symptome als Zeichen einer Silikonallergie können, wie bei anderen Kontaktallergien, sein:

  • Juckreiz
  • Schwellung
  • Rote Haut
  • Brennende Haut
  • Ausschlag

Beim Kauf von Körperpflegemitteln sollte man darauf achten, dass keine Silikone in den Inhaltsstoffen enthalten sind. Zumindest dann, wenn man Silikonkontakt vermeiden möchte oder muss. Als Alternativen zu Silikonprodukten in der Küche können sich beispielsweise Produkte aus Naturkautschuk, Glas, Emaille oder Edelstahl eignen.

Kontaktallergie/Kontaktekzeme auf den Fingerkuppen – was kann der Auslöser sein?

Ein Ekzem an den Fingerkuppen kann unterschiedliche Ursachen haben. Am häufigsten handelt es sich um toxisch-irritative Ekzeme. Es kann sich aber auch um eine atopische Dermatitis oder ein allergisches Kontaktekzem handeln. Auch eine Psoriasis könnte die Ursache sein.

Die Hände und insbesondere die Finger werden im Haushalt oder im Beruf oftmals strapaziert und kommen mit potentiell allergenen Substanzen in Kontakt. Die Haut an den Händen wird besonders anfällig für Ekzeme bei Menschen, die entweder viel draußen oder im Nassen arbeiten.

Kontaktallergie auf Deodorant – woran kann das liegen? Welche Hautveränderungen können entstehen?

In Deodorants sind verschiedene Stoffe enthalten, die zum einen Gerüche überdecken, die Geruchsbildung reduzieren und die Schweißdrüsenaktivität hemmen. Dazu dienen Duftstoffe, antimikrobielle Substanzen und Antitranspirantien. Für eine Kontaktallergie am Hals oder unter den Achseln sind am häufigsten Duftstoffe verantwortlich.

Eine Allergie auf Duftstoffe im Deo kann sich äußern durch:

  • Hautrötung, Hautausschlag
  • Hautjucken
  • Pusteln, Bläschen
  • Hautrisse, Nässen

Gibt es eine Kontaktallergie gegenüber Wasser, Gräser oder Chlor?

Der Begriff Wasserallergie ist genau genommen pathophysiologisch nicht korrekt.

Man unterscheidet bei allergischen Reaktionen nach Kontakt mit Wasser die beiden Krankheitsbilder:

  • Aquagene Urtikaria (Nesselsucht) und
  • Aquagener Pruritus (Juckreiz)

Beide Erkrankungen sind sehr selten. Die Symptome treten nach einem längeren Kontakt mit Wasser nur an den mit Wasser in Berührung gekommenen Bereichen auf. Handinnenflächen und Fußsohlen sind nie betroffen.

Allergien gegen Gräser sind meistens Typ-1-Allergien, die sich sofort nach dem Einatmen von Gräserpollen durch allergische Symptome äußern. Es gibt jedoch auch Pflanzen, die potentielle Kontaktallergene enthalten, die bei Kontakt mit der entsprechenden Pflanze, wie bei der Gartenarbeit, eine Kontaktallergie auslösen können.

Chlor ist eigentlich kein klassisches Allergen, sondern gilt als Reizgas. Krankhafte Erscheinungen, die nach dem Kontakt mit Chlor oder chlorhaltigen Stoffen entstehen, sind daher meist toxischer und nicht allergischer Natur. Eine Chlorallergie ist also sehr selten.

Kontaktallergie auf medizinische Masken oder FFP2-Masken – worauf sollten Allergiker achten?

Seit Beginn der Corona-Pandemie ist das Thema Mund-Nasen-Masken für viele zu einem Problem geworden.

Man muss unterscheiden zwischen:

  • „Communitiy-Masken“ aus handelsüblichen Stoffen
  • Medizinischen Gesichtsmasken und
  • Filtrierende Halbmasken (FFP-1-, FFP-2-, FFP-3-Masken)

Nur für die beiden letztgenannten gibt es gesetzliche Vorgaben. Davon werden FFP-2-Masken inzwischen am häufigsten verwendet. Um das in Europa geforderte CE-Kennzeichen zu erhalten, müssen die Masken den Anforderungen der DIN-Norm DIN EN 149:2001 – 10 genügen. Aufgrund der Pandemiesituation wurden jedoch auch Sonderzulassungen genehmigt ohne CE/NE-Kennzeichnung.

Es wurden Fälle dokumentiert, wonach Betroffene nach dem Tragen von FFP-2-Masken mit einem ausgeprägten Kontaktekzem reagiert haben. Die Ursache dabei kann neben allergischer auch irritativ-toxischer Natur sein. Eine Kontaktallergie gegen medizinische oder FFP-2-Masken kann beispielsweise auf einer Kontaktallergie auf Formaldehyd beruhen.

Durch Einhaltung bestimmter Verhaltensregeln kann das Auftreten der Maskendermatitis vermindert bzw. gelindert werden. Dazu gehören Tragepausen, Nutzen alkoholfreier Reinigungscremes im Gesicht und sanfte Schweißentfernung unter der Maske.

Kontaktallergie im Intimbereich – woran kann das liegen?

Kontaktallergien im Intimbereich werden häufig durch den Gebrauch bestimmter Hautpflegemittel, Intimsprays oder Toilettenpapier ausgelöst. Als auslösende Allergene können verantwortlich sein:

  • Cinchocain
  • Mafenid
  • Hexylresorcin
  • Lidocain
  • Albothyl
  • Kamillenextrakt
  • Chinisulfat
  • Menthol

Seit der zunehmenden Verwendung von feuchtem, recyceltem oder gefärbtem Toilettenpapier steigt die Häufigkeit von Kontaktallergien im Intimbereich. Auch Kondome, Gleitmittel, Puder oder Desinfizienzien können für eine Kontaktallergie im Intimbereich verantwortlich sein. Waschmittel spielen eher eine untergeordnete Rolle.

Begünstigt wird die Entwicklung einer Kontaktdermatitis im Intimbereich durch Feuchtigkeit durch Schweiß, Übergewicht oder auch Hämorrhoiden oder Hautpilz. Dadurch entwickelt sich eine sogenannte mazerative Dermatitis, die für die Entwicklung einer Kontaktallergie förderlich ist.

Kontaktallergie auf Shampoo – woran kann das liegen?

Für die Haar- und Kopfhautpflege steht ein kaum überschaubares Spektrum an Haarpflegemitteln und Stylingprodukten, inclusive Shampoos, zur Verfügung. In den Industrieländern kann man eine Tendenz zu immer häufigerer Haarwäsche beobachten. Shampoos enthalten Tenside, Pflegestoffe, Verdickungs-, Trübungs- und Konservierungsmittel sowie Duftstoffe.

Potentielle Kontaktallergene in Shampoos, die eine Kontaktallergie der Kopfhaut auslösen können, sind unter anderem:

  • Duftstoffe
  • Cocamidopropylbetaine
  • Methylchloroisothiazolinone
  • Formaldehyd-freisetzende Substanzen
  • Propylenglykol
  • Vitamin E
  • Parabene

Welche Symptome können bei einer Allergie auf Haarpflegemittel auftreten?

Mögliche Symptome bei einer Kontaktallergie auf Shampoo können sein:

  • Lidschwellungen als Initialsymptom
  • Heftiger Juckreiz
  • Flächige Rötung
  • Schwellungen
  • Nässende Haut
  • Haarausfall

Können Chemikalien in Kleidungsstücken zu Kontaktallergien führen?

In Kleidungsstücken und anderen Textilien sind häufig eine Vielzahl an chemischen Stoffen enthalten:

  • Weichmacher
  • Textilharze
  • Flammschutzmittel
  • Mittel gegen Schweißgeruch
  • Stoffe für die Haltbarkeit der Textilfarbe

All diese Stoffe können Beschwerden auslösen. Vor allem Kontaktallergien, Kontaktekzeme, aber auch Neurodermitis, Nesselsucht (Urtikaria) – also in der Regel Hauterscheinungen - können durch Chemikalien in Textilien ausgelöst werden. Oft merken es die Mütter, dass ihr Kind auf bestimmte Kleidungsstücke mit einem Ausschlag reagiert. Die Kontaktallergien zeigen sich dann an den Stellen, die besonders eng mit Textilien in Berührung kommen, zum Beispiel in den Hautfalten, oder an Stellen, die für eine Neurodermitis gerade nicht typisch sind. Solche Allergien findet man im Kindesalter noch selten, obwohl die Kinderhaut viel empfindsamer ist. Aber, weil die Haut dann noch dünn und durchlässiger ist, wird eine Sensibilisierung und eine Anbahnung der allergischen Reaktionen im Jugendlichen- und Erwachsenenalter gefürchtet. Pädiater sehen beispielsweise häufig, dass Kinder, die sehr frühzeitig Ohrringe bekommen, später, in der Pubertät, eine Nickelallergie oder eine Kobaltallergie entwickeln.

Können Knieprothesen Kontaktallergien auslösen?

Eine Kontaktallergie oder ein allergisches Kontaktekzem kann auch von medizinischen Implantaten, wie beispielsweise Knieprothesen, ausgelöst werden. Eine Sensibilisierung gegen Metalle wie Nickel, Kobalt und Chrom kommt immer häufiger in der Gesamtbevölkerung vor. Rund 290.000 Knieimplantate wurden 2020 in Deutschland implantiert. In Zukunft könnten sich die Patienten mit Implantatallergien häufen, denn die Patienten, die eine Knieprothese erhalten, werden immer jünger und jüngere Menschen leiden deutlich häufiger an Allergien als ältere Menschen. Auch Frauen neigen häufiger zu Allergien und 70 Prozent der Knieimplantat-Patienten sind Frauen.

Kontaktallergie auf Hüftprothesen – welche Beschwerden können auftreten?

Kommt es nach einem Hüftgelenksersatz zu allergischen Kontaktreaktionen treten folgende Symptome auf: In aller Regel kommt es nach einem beschwerdefreien Intervall innerhalb von zweieinhalb bis 3 Jahren zu erneuten Beschwerden, überwiegend Schmerzen oder Schwellungen durch einen Gelenkerguss. Diese führen den Patienten dann zum Arzt. Das Röntgenbild kann Auffälligkeiten im Sinne von Osteolysen, d.h. Knochenabbau, zeigen, muss es aber nicht. Neben Schmerzen können auch Hautveränderungen wie Ekzeme auftreten. Hautveränderungen können am gesamten Körper auftreten, da entsprechende Metalle im gesamten Körper zirkulieren. Auch kann eine Allergie zum Versagen der Prothese durch Auslockerung führen.

Können Cochlea Implantate der Auslöser eines allergischen Kontaktekzems sein?

In einer immer älter werdenden Gesellschaft, gehören auch Cochlea Implantate für eine steigende Anzahl an Menschen zum normalen Leben dazu. Zur Frage, wie oft Cochlea Implantate zu allergischen Reaktionen führen: Die Anzahl von CI-Versorgungen kann stark von Land zu Land variieren. In Deutschland werden pro Jahr etwa 5000 Cochlea-Implantate eingesetzt. Bestätigte Material-Unverträglichkeiten gegenüber einem Cochlea-Implantat sind extrem selten.

Folgende Materialien sind beispielsweise bei dem Cochlea Implantat „MED-EL Mi1250 Synchrony 2“ in direktem Kontakt mit menschlichem Gewebe:

  • Medizinisch reines Silikon
  • Platin
  • Iridium
  • (und Parylen C).

Allergiesymptome durch Sperma – gibt es eine Spermaallergie?

Eine Spermaallergie, oder auch Seminalplasmaallergie, gilt als exotisch. Die Häufigkeit ist weitgehend unbekannt. In den USA sollen bis zu 40.000 Frauen von einer Spermaallergie betroffen sein. Häufig sind es junge Frauen mit Atopie, das heißt einer genetisch festgelegte Bereitschaft Allergien zu entwickeln. Die Symptomatik reicht von leichten lokalen Reaktionen über generalisierte allergische Symptome bis hin zum anaphylaktischen Schock.

Chronisches Handekzem: Sind Raucher stärker gefährdet?

Als ein „chronisches“ Handekzem wird ein Ekzem an der Hand bezeichnet, das trotz adäquater dermatologischer Therapie nach 3 Monaten nicht abheilt oder innerhalb von 12 Monaten mindestens zweimal wiederkehrt. Rauchen scheint zu den Faktoren zu gehören, die das Risiko für Handekzeme erhöhen. Die äußerste Hautschicht hat eine natürliche Schutzfunktion. Zum Beispiel hilft sie der Haut, sich vor übermäßigem Wasserverlust zu schützen. Sie schützt jedoch auch vor dem Eindringen von Keimen und allergieauslösenden Substanzen. Man weiß, dass Rauchen oder auch der Nikotinkontakt mit der Haut die Barrierefunktion der Haut an der Hand herabsetzen. Kommt noch häufiges Händewaschen hinzu oder ist die Haut grundsätzlich empfindlich, ist die Barrierefunktion der Haut bereits eingeschränkt. Durch Rauchen und Nikotinkontakt wird die Hautbarriere noch durchlässiger, Allergene dringen leichter in die Haut ein und das begünstigt dieses spezielle allergische und gleichzeitig irritative Handekzem.

Kontaktallergien in Gesundheitsberufen

Menschen in Gesundheitsberufen, wie Ärzte, und besonders Alten- und Krankenpfleger, haben ein erhöhtes Risiko für Kontaktallergien. Etwa 20 bis 30 Prozent der Pflegebeschäftigten leiden an Handekzemen. Die allergisch-bedingten Handekzeme werden oft ausgelöst durch Stoffe, die häufig im direkten Kontakt mit der Haut an den Händen kommen. Eine wichtige Rolle hierbei spielen Gummiinhaltsstoffe, die in den Schutzhandschuhen verwendet werden.

Auf welche Allergie-Symptome sollte das Klinikpersonal achten?

Handekzeme sind durch entzündliche Hautveränderungen an den Händen gekennzeichnet. Diese und deren Ausprägung können sehr unterschiedlich sein. Zu den Symptomen zählen Schuppung, Rötung, Bläschenbildung, Verhornung und Hautrisse. Diese können mit Juckreiz oder teilweise Schmerzen einhergehen. Eine trockene, rissige Haut bei Personen mit beruflichen Hautbelastungen kann ein erstes Warnzeichen sein. Sie sollte daher ernst genommen werden und zu verstärkten Hautschutz- und Hautpflegemaßnahmen veranlassen.

Kontaktallergien durch den Beruf: Friseure, Kosmetiker

Friseure und Friseurinnen sind mit 6,2 Prozent nach Gesundheitsberufen und Mechanikern die dritthäufigste Berufsgruppe mit berufsbedingter Kontaktallergie. Sie kommen regelmäßig mit aggressiven Chemikalien wie Dauerwellflüssigkeiten oder Haarfärbmitteln in Kontakt. In vielen Kosmetika wird Methylisothiazolinon als Konservierungsmittel eingesetzt; außerdem sind bestimmte Gummi-Inhaltsstoffe wir Thiurame, Mercaptobenzothiazol-Derivate und Dithiocarbamate potentielle Allergene. Kosmetiker, aber auch Friseure werden häufig mit Duftstoffen in Kontakt kommen, die in Körper- und Haar-Pflegeprodukten enthalten sind. Auch diese bergen ein allergenes Risiko. Bei Friseuren beträgt die Inzidenz für einige Allergene über 100 Neuerkrankungen pro Jahr.

 

Welche Symptome können bei Kontaktallergien auftreten?

Ein allergisches Kontaktekzem kann sich anhand einer Vielzahl von Symptomen bemerkbar machen. Diese können sich unterscheiden, je nachdem, wo sie auftreten und was die Ursache ist.

Generell sind unter anderem diese Symptome typisch für eine Kontaktallergie::

  • Juckreiz
  • Rötung der Haut
  • Trockene, schuppende Haut
  • Entzündete, verdickte Haut
  • Knötchen oder Bläschen
  • Plaqueartige Hautveränderungen
  • Schmerzhafte, schlecht heilende Risse

Wenn keine Behandlung erfolgt und die Haut weiterhin dem Allergen ausgesetzt ist, verschlechtern sich die Symptome immer weiter.

 

Kontaktallergie bei Kindern

Eine allergische Kontaktdermatitis kann bei Kindern leicht als Neurodermitis verkannt werden. Viele der betroffenen Kinder werden durch Körperpflegeprodukte, Schmuck oder Kleidung gegen die Kontaktallergene sensibilisiert.

Die häufigsten Allergene bei Kindern, die eine Kontaktallergie auslösen können, sind:

  • Tixocortolpivalat, beispielsweise in Nasenspray enthalten
  • Propylenglykol, Lösungsmittel zum Beispiel zum Auflösen von Ohrenschmalz
  • Methylchloroisothaizolinon, Konservierungsstoffe beispielsweise in Kosmetika
  • Cocamidpropylbetain, Tensid in Shampoos und Duschgelen
  • Lanolin, Wollwachs, zur Hautpflege
  • Benzalkoniumchlorid, gegen Viren und Bakterien, auch als Konservierungsmittel in Nasentropfen oder -sprays
  • Neomycin, Antibiotikum, häufig auf der Haut angewendet
  • Nickel, zum Beispiel Schmuck

Wenn sich eine vermeintliche Neurodermitis nach achtwöchiger Behandlung trotz Meidung von Allergenquellen nicht verbessert, sollten entsprechende Allergietests vorgenommen werden.

 

5. Wie erfolgt die Diagnose bei einem allergischen Kontaktekzem?

Die Diagnose beim Kontaktekzem erfolgt anhand der Anamnese und der ausgebildeten Symptome. Das verursachende Allergen muss dann mit Hilfe eines Epikutantests, also eines Hauttests, ermittelt werden. Dabei werden in einem sehr aufwändigen Verfahren die verdächtigen Substanzen mit Testpflastern auf die Haut geklebt. 24 oder 48 Stunden später erfolgt die Kontrolle mit der Entfernung der Pflaster und erneuter Markierung der Teststellen. Nach 72 Stunden erfolgen die endgültige Testablesung und die Besprechung der Testergebnisse mit dem behandelnden Arzt.

Handekzem – wie geht man bei der Diagnose vor?

Die Ursachen für Handekzeme sind vielfältig und nicht immer eindeutig dem Handekzem zuzuordnen. Knapp über die Hälfte sind als berufsbedingte Handekzeme eingestuft.

Dabei unterscheidet man drei verschiedene Arten der Handekzeme.

  • Das allergische Handekzem
  • Das Abnutzungsekzem
  • Das atopische Handekzem

Das klinische Bild kann sich äußern in:

  • Rötung
  • Schuppung
  • Lichenifikation
  • Bläschenbildung
  • Hyperkeratosen
  • Fissuren
  • Rhagaden
  • Juckreiz
  • Schmerzen

Die zugrundeliegende Ursache eines Handekzems sollte unbedingt ärztlich ermittelt werden, insbesondere dann, wenn die Ursache im Berufsumfeld vermutet wird. Das Beurteilen der sichtbaren Symptome reicht zur Diagnose des Handekzems nicht aus. Die drei klassischen Formen des Handekzems findet man nicht immer in dieser Reinform. Es gibt auch Mischformen, etwa wenn sich primär ein abnutzungsbedingtes Handekzem entwickelt hat und sich daraufhin auch noch ein allergiebedingtes Ekzem bildet. Insbesondere, wenn das Ekzem schon seit längerem besteht, lässt sich allein an der Optik keine Differenzierung vornehmen. Neben den genannten Arten des Handekzems sind noch weitere Hauterkrankungen der Hände differentialdiagnostisch auszuschließen.

Wie kann eine Duftstoffallergie diagnostiziert werden?

Die Verwendung von Pflege- und Kosmetikartikeln gehört für die meisten Menschen zum täglichen Leben dazu. Egal ob Shampoo, Body-Lotion, Cremes oder Parfüms, in fast allen Produkten befinden sich Duftstoffe. Das ist aus allergologischer Perspektive durchaus relevant, da Duftstoffallergien zu den häufigsten Kontaktallergien gehören. Wenn man auf bestimmte Produkte mit typischen Symptomen reagiert und eine Duftstoffallergie vermutet, sollte dies gründlich abgeklärt werden. Es gibt strenggenommen keine generelle „Duftstoffallergie“, sondern Sensibilisierungen gegen einzelne Duftstoffe. Dabei stellen Eichenmoos, Zimtaldehyd und Hydroxycitronellal die häufigsten Allergene dar. In der Duftstoffindustrie werden etwa 3000 verschiedene Düfte verarbeitet. Man kennt 26 allergieauslösende Duftstoffe. Wenn ein Patient ein Ekzem entwickelt, erkennt er manchmal direkt, wodurch die allergische Hautreaktion ausgelöst wurde, wie gesagt zum Beispiel bei Parfüm oder Deo. Diese Patienten sollten dann auf das besagte Kosmetikprodukt verzichten, die allergischen Hautreaktionen bilden sich zurück und ein Arztbesuch ist nicht nötig. Andererseits ist es gerade bei weit verbreiteten Duftstoffen möglich, dem mutmaßlichen Allergen in einem nächsten Produkt zu begegnen, so dass ein Allergietest doch sinnvoll sein kann. Ist es nicht ersichtlich, wodurch es zu den Allergiesymptomen kam, aber der Patient vermutet eine Duftstoffallergie, sollte der Patient seinen Hausarzt aufsuchen. Der Hausarzt sollte ihn zum Dermatologen schicken oder aber der Patient geht direkt zum Dermatologen. Der Dermatologe würde dann beim Patienten einen Epikutantest durchführen. Beim Epikutantest werden 2 Duftstoffmixe verwendet. Mit ihnen können etwa 70 bis 80 Prozent aller Duftstoffsensibilisierungen diagnostiziert werden.

Kontaktekzem beim Kind – wie erfolgt die Diagnose?

Viele verschiedene Stoffe können Kontaktekzeme bei Kindern, wie auch bei Erwachsenen, hervorrufen. Zu den allergischen Kontaktekzemen kommt es überall dort, wo der allergene Stoff mit der Haut in Kontakt gekommen ist. Sowohl Farbstoff oder Weichmacher in Kleidungsstücken und Nickel in Reißverschlüssen, als auch Konservierungs- und andere Stoffe in Seifen und Cremes, können die unschönen Symptome einer Kontaktallergie hervorrufen. Daher ist eine rasche und gründliche Diagnose wichtig. Das allergische Kontaktekzem tritt ja in der Regel da auf, wo das Allergen die Haut berührt. Die Stelle, an der sich das Kontaktekzem befindet, kann daher bereits ein guter Hinweis auf das auslösende Allergen sein. Wertvolle Hinweise ergeben sich auch aus der Anamnese zu individuellen Lebensumständen des Kindes, wie zum Beispiel Sportarten oder Hobbies, bei denen es zum Allergenkontakt kommen könnte.

Mit einem Hauttest, dem so genannte Epikutantest, werden dann – wie bei Erwachsenen auch - unterschiedliche Kontaktallergene auf mögliche Sensibilisierungen geprüft. In Verbindung mit der entsprechenden Anamnese wird die Diagnose eines allergischen Kontaktekzems bei positivem Epikutantest gestellt. Damit ist das auslösende Allergen identifiziert.

Epikutantest für zu Hause – kann man einen Epikutantest kaufen oder muss man zum Hautarzt gehen?

Es gibt einige Angebote und Werbung dafür, Allergietests zu kaufen und zu Hause durchzuführen. Aus Sicht der Mediziner ist davon jedoch abzuraten. Eine Allergiediagnostik, auch der Epikutantest, gehört in die Hände eines Allergologen. Das können vor allem Hautärzte, aber auch HNO-Ärzte oder Lungenfachärzte sein. Im Hinblick auf die Vorbereitung, Durchführung, Interpretation, Komplikationen und Therapieentscheidung gibt es nicht umsonst umfangreiche Leitlinien, die von den Ärzten beachtet werden müssen.

 

Therapie: Wie wird ein allergisches Kontaktekzem behandelt?

Die wirkungsvollste Behandlung bei einem Kontaktekzem besteht in der Vermeidung der allergieauslösenden Substanzen oder zumindest in der Reduktion von Konzentration und Kontaktfrequenz. Die Voraussetzung hierfür ist es, das Allergen einwandfrei zu identifizieren. In gravierenden Fällen kann eine Veränderung im Berufsleben bis hin zum Wechsel des Berufs die Folge sein.

Lässt sich der Kontakt nicht vermeiden, haben sich spezielle Hautschutzcremes und Salben zum Schutz und Wiederaufbau der Hautschutzbarriere und das Tragen von Handschuhen bewährt. In manchen Berufen existieren sogenannte Hautschutzpläne.

Wie kann man berufsbedingten Handekzemen richtig vorbeugen?

Viele Produkte des täglichen Lebens enthalten Stoffe, die allergische Reaktionen wie allergische Kontaktekzeme auslösen können. Besonders einige Berufsgruppen, wie:

  • Bäcker und Konditoren
  • Friseure und Kosmetiker
  • Metallarbeiter, Automechaniker
  • Pflegekräfte und andere Gesundheitsberufe

haben ein erhöhtes Risiko für allergische oder toxisch-irritative Handekzeme. So sind besonders diese Berufsgruppen dazu aufgerufen, adäquate Schutzmaßnahmen zu ergreifen und umzusetzen. Eine der wichtigsten Schutzmaßnahmen gegen Hautschäden durch dauerhaft feuchtes Milieu, Chemikalien oder Allergene sind geeignete Schutzhandschuhe. Um zu verhindern, dass die Haut darin schwitzt, sollten diese möglichst mit Baumwolle ausgekleidet sein und höchstens zwei Stunden am Stück getragen werden. Bei Tätigkeiten an rotierenden Werkzeugen sind Handschuhe aus Sicherheitsgründen verboten. Hier kommen stattdessen spezielle Hautschutzmittel zum Einsatz, die auf die Haut aufgetragen werden.

Wie beugen Friseure Kontaktekzemen vor?

Friseure kommen täglich mit vielen allergenen Stoffen, wie Oxidationshaarfarben, Bleichmitteln, oder Duftstoffen in Berührung. Eine übergeordnete Rolle in der Behandlung von Kontaktallergien im Friseurberuf, stellt die Prävention da. Auf www.safehair.de können sich Friseure und Interessierte über Kontaktallergien im Friseurberuf, sowie deren Vermeidung, informieren. Neben den besprochenen Maßnahmen in Bezug auf den Umgang mit den Handschuhen, gibt es bei Safehair eine gute Zusammenfassung der Maßnahmen für einen systematischen Hautschutz, der auf den drei Säulen Hautschutz, Hautreinigung und Hautpflege basiert. Dazu gehört z.B. auch der Gebrauch von Einmalhandtüchern, denn auch über gebrauchte Handtücher kann es zu Allergenkontakt kommen, und das häufige Eincremen der Hände, Regenerationszeiten für die beanspruchte Haut etc. Außerdem ist es wichtig, dass all diese Dinge auch gut erreichbar sind, dafür hat Safehair einen Griffel entwickelt, der zum Beispiel auch die Hautschutzcreme enthält. Im European Framework Agreement in Hairdressing haben die Friseurverbände praktische und einfach umzusetzende Schutzmaßnahmen beschrieben.

Was tun, wenn man allergisch auf Hautpflegeprodukte reagiert?

Hautpflegeprodukte gehören für die meisten Menschen zum täglichen Leben. Damit sich in den Cremes und Lotionen keine pathogenen Keime vermehren, sind die Hersteller solcher Produkte dazu verpflichtet, ein mikrobiologisches Qualitätsmanagement vorzuweisen. In diesem Rahmen werden dem Produkt dann meist Konservierungsstoffe beigefügt. Sollte man allergisch auf die klassischen Konservierungsstoffe reagieren, greift man als Betroffener schnell zu Produkten mit dem Label „frei von Konservierungsstoffen“. Das bedeutet jedoch nicht unbedingt wirklich, dass das Produkt keine Konservierungsstoffe enthält. „Frei von Konservierungsstoffen“ kann bei Kosmetikprodukten erstens bedeuten, dass keine Stoffe mit konservierender Wirkung eingesetzt werden. Wasserfreie Produkte oder Produkte, in denen das Wasser gebunden wird, zum Beispiel durch Sorbitol, brauchen nicht konserviert werden, da ohne Wasser kein mikrobielles Wachstum stattfinden kann. Zweitens kann das bedeuten, dass keine "klassischen", in der Kosmetikverordnung aufgeführten bioziden Konservierungsmittel genutzt werden. Dafür können diese Kosmetikprodukte aber Stoffe enthalten, die primär eine andere Wirkung haben, wie zum Beispiel Feuchthaltung, Lösemittel, Parfüm etc., und nur sekundär konservierend wirken. Da diese in der Kosmetikverordnung nicht als Konservierungsmittel erwähnt sind, wird das von Herstellern als "frei von Konservierungsmitteln" bzw. "frei von klassischen Konservierungsmitteln" bezeichnet.

Für den Betroffenen gilt: Wenn man auf ein bestimmtes Produkt allergisch reagiert hat, sollte es zukünftig gemieden werden. Bei wiederkehrenden oder starken Reaktionen sollte ein Hautarzt aufgesucht werden.

Kontaktallergie auf Duftstoffe: Wie meidet man Allergene in Cremes und Kosmetika?

Duftstoffe sind in den meisten Pflegeartikeln enthalten. In Cremes, Lotionen, Shampoos und Parfüms beispielsweise. Duftstoffallergiker müssen dementsprechend auf alternative Pflegeprodukte, beispielsweise Produkte mit dem Label „frei von Duftstoffen“ ausweichen. Sobald einer der 26 Duftstoffe, die in der ersten SCCS-Empfehlung aufgeführt sind, im Produkt enthalten ist, unterliegt dies der Deklarationspflicht, wenn der Anteil des besagten Stoffes über 10 ppm (Parts per Million) in Kosmetika liegt, die auf der Haut verbleiben („leave-on“) bzw. über 100 ppm bei Kosmetika, die von der Haut wieder entfernt werden („rinse-off“). Alle anderen Duftstoffe müssen aktuell pauschal als „Parfüm“ deklariert werden. Wenn jemand eine Allergie auf einen anderen als einen der 26 gelisteten Duftstoffe hat, oder auf einen nicht identifizierten Duftstoff, hilft ihm diese Deklaration entsprechend nicht. Man müsste dann den Patienten empfehlen, alle Duftstoffe global zu meiden. Verlässt er sich dann auf den Claim „frei von Duftstoffen“ hat dies aber seine Tücken. Das liegt daran, dass einige Substanzen, die als Duftstoff fungieren, nicht nur als Duftstoffe eingesetzt werden, sondern auch als Konservierungsmittel oder Hilfsstoffe.

Kontaktallergie auf Duftstoffe: Wie meidet man Allergene in Waschmitteln?

Wasch- oder Reinigungsmittel beinhalten oft Duft- und Konservierungsstoffe, welche Allergien auslösen können. Allergiker sollten daher auf Labels wie „frei von Duftstoffen“ oder „frei von Konservierungsstoffen“ achten. Doch es gibt noch weitere Tipps, um den Allergenkontakt beim Waschen zu vermeiden. Grundsätzlich sind beim Waschen mit der Waschmaschine die letzten Spülgänge immer Spülgänge mit klarem Wasser. Dadurch sollen Rückstände von Waschmitteln aus der Wäsche entfernt werden. Je nach Modell lassen sich aber bei vielen Waschmaschinen noch zusätzliche Spülgänge auswählen. Für den Nicht-Allergiker reichen die üblichen zwei bis drei Spülgänge mit klarem Wasser zumeist aus. Für Allergiker empfiehlt es sich jedoch, einen zusätzlichen Klarspülgang zu programmieren, um das Ausspülen von Rückständen des Waschmittels zu verbessern. Weiter sollte man wissen, dass es bei duftstoffhaltigen Waschmitteln auch durch die Wärme beim Bügeln zu einer verstärkten Freisetzung von Duftstoffen kommen kann. Diese können dann beim Bügeln vermehrt eingeatmet werden und bei Allergikern Beschwerden verursachen. Allergiker können dieses Problem vermeiden, indem sie ein duftstofffreies Waschmittel verwenden.

Kontaktallergie auf Farbstoffe:

Chemikalien, wie Weichmacher, Textilfarben oder Knitterschutz, finden sich in fast allen Kleidungsstücken und können Allergien und andere Erkrankungen auslösen. Besonders bei Kindern sind Schadstoffe in den Textilien problematisch, da die Haut von Kindern viel durchlässiger ist, als die von Erwachsenen.

Daher sollten Eltern beim Kauf von Kleidungsstücken einige Tipps befolgen:

  • Schwarz und blau vermeiden
  • Riechtest – stark chemisch riechende Kleidung meiden
  • Nach Möglichkeit Secondhand kaufen
  • Etikett sorgfältig lesen – um Hinweise auf chemische Substanzen zu erhalten
  • Auf Siegel achten – für Hinweise auf gesundheitliche Unbedenklichkeit
  • Informationen einholen – auf www.reach-info.de des Umweltbundesamts

Kontaktallergie auf Tattoos – was ist bei der Tattoo-Entfernung zu beachten?

Tattoos sind ein beliebtes Ausdrucksmittel, um seine Verbundenheit an einen Menschen, Ort oder Verein offen darzustellen. Doch es gibt auch Gründe, warum Menschen ein Tattoo wieder entfernen lassen möchten. Ein besonders schonendes Verfahren ist die Laser-Therapie. Liegt allerdings eine Allergie gegen ein Pigment der Tätowierung vor, sollte man von der Lasertherapie unbedingt absehen. Denn durch das Zerschießen der Partikel in sehr viele kleine Teilchen kann eine bestehende allergische Reaktion vergrößert werden. Das kann bis zu allergischen „Ganzkörper“-Erscheinungen führen. Ist von einer Allergie auf ein Tattoo-Pigment auszugehen, bleibt zur Entfernung meist nur das Herausschneiden. Ist eine allergische Reaktion auf einem größeren Hautareal aufgetreten, so muss das entsprechende Hautareal mit Cortison-Cremes behandelt werden. Zur Entfernung des Tattoos muss dann eventuell ein anderes Laserverfahren angewendet werden, das die Pigmente nicht zerschießt. Alternativ kann die Haut abgeschliffen werden. Solche Optionen bergen allerdings die Gefahr der Narbenbildung.

Wie sieht die Behandlung bei allergischem Kontaktekzem gegen ein Musikinstrument aus?

Kolophonium ist ein überwiegend industriell hergestelltes Gemisch verschiedener Harzsäuren aus Nadelhölzern. Seine verschiedenen Inhaltsstoffe können als Kontaktallergene wirksam sein.

Kolophonium besitzt gute Klebeeigenschaften und wird deshalb verwendet in:

  • Klebern, Papierleim, Klebebändern
  • Heftpflaster, Kitt
  • Farben, Polituren
  • Lacke, auch zur Lackierung von Holzinstrumenten
  • Geigenbogenharz, Bestandteil des Geigenlacks
  • Gleitmittel
  • Kaugummi
  • Seifen, Kosmetika
  • Haarpflegemittel
  • Desinfektionsmittel
  • Schmierstoffe, Schneideöl
  • Korrosionsschutzmittel
  • Lötzinn
  • Papier und Pappe, Windeln
  • Bodenbeläge
  • Hydrokolloidverbände
  • Bestimmte Kaugummis

Wird tatsächlich eine Kolophoniumallergie bei einem Musiker diagnostiziert, muss eine Möglichkeit gefunden werden, den Kontakt mit dem Allergen zu meiden. Die effektivste Behandlung einer Kolophoniumallergie besteht, wie bei anderen Allergien auch, in der Allergenkarenz als wichtigste Maßnahme um das Ekzem zum Abheilen zu bringen bzw. einer erneuten Ekzembildung vorzubeugen. Akute Symptome an der Haut können kurzfristig mit kortisonhaltigen Cremes behandelt werden.

Kontaktallergie auf Baumwolle – Gibt es weitere Alternativen für Schutzhandschuhe, wenn auch eine Allergie gegen Baumwolle besteht?

Schutzhandschuhe bestehen zumeist aus Elastomeren, von denen einige ein deutliches Potential aufweisen, Kontaktallergie auszulösen.

Einige Beispiele für Materialien von Schutzhandschuhen sind:

  • Naturkautschuk, Naturlatex, Latex
  • Polychloropren, Neopren
  • Flourkautschuk

Desweiteren sind Schutzhandschuhe erhältlich aus:

  • Leder
  • PVC – Polyvinylchlorid
  • PVA – Polyvinylalkohol
  • PE – Polyethylen

Alle diese Materialien beinhalten unter Umständen verschiedene sensibilisierende Substanzen. Einige Materialien unterliegen bestimmten Anwendungseinschränkungen. Schutzhandschuhe aus Polyurethan sind unter Umständen frei von sensibilisierenden Substanzen, ihnen fehlt dafür aber oft der Schutz vor chemikalischen Substanzen. Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft stellt eine Handschuh-Datenbank mit Auflistung zahlreicher Materialien zur Verfügung.

Quellen:

www.altmeyers.org/de/allergologie/kontaktallergie-ubersicht-2168

www.mdedge.com/pediatrics/article/138037/dermatology/contact-dermatitis-children-top-10-allergens

www.chemie.de/lexikon/Silikone.html

www.thieme-connect.de/products/ejournals/pdf/10.1055/a-1189-6301.pdf

www.bgbau.de/themen/sicherheit-und-gesundheit/gefahrstoffe/gisbau/allergene-in-schutzhandschuhen/material

www.awmf.org/fileadmin/user_upload/Leitlinien/013_D_Dermatologische_Ges/013-018imp_S3_Durchfuehrung-Epikutantest-Kontaktallergene-Arzneimittel_2019-05.pdf

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