Keine Allergie-News verpassen!

Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter!

Sie wollen stets zu Allergien und Intoleranzen informiert werden? Abonnieren Sie kostenlos unseren MeinAllergiePortal-Newsletter!

 

x

Advertorial
Asthma Erkrankung managen

Asthma: So lässt sich die Erkrankung bestens managen!

Asthma: So lässt sich die Erkrankung bestens managen

Obwohl Asthma bronchiale eine chronische Erkrankung ist, gibt es positive Nachrichten. Zum einen kann man von einer normalen Lebenserwartung ausgehen, zum anderen lassen sich die Beschwerden fast immer so gut kontrollieren, dass gar keine oder nur minimale Symptome auftreten. Das Therapieziel ist auf jeden Fall Beschwerdefreiheit und damit ein uneingeschränkter Alltag sowie eine hohe Lebensqualität. Damit das klappt, ist die konsequente Einnahme der verordneten inhalativen Arzneimittel gemäß Therapieplan wesentlich. Im Gegensatz zu Tabletten, die einfach geschluckt werden, werden die Arzneimittel bei Asthma bronchiale inhaliert. Damit sie auch wirklich am Wirkort – der Lunge – ankommen, ist es wichtig, die richtige Anwendungsweise zu kennen.

Kein Spielraum für Ermessen

Es gibt zahlreiche Gründe, warum Menschen mit Asthma trotz ärztlicher Betreuung häufig an Symptomen leiden. Einige nehmen die verordneten Arzneimittel gar nicht oder nach eigenem Ermessen ein und verzichten insbesondere dann darauf, wenn keine akute Symptomatik vorliegt. Andere scheuen bestimmte Wirkstoffe wie etwa Cortison und verzichten auf die Inhalation. Wieder andere kommen mit dem Inhalationssystem nicht zurecht, so dass die Wirkung im wahrsten Sinne „verpufft“, weil der Wirkstoff nicht an den Wirkort gelangt. In allen Fällen spricht man von einer unzureichenden Therapieadhärenz, womit gemeint ist, dass die mit der Ärztin oder dem Arzt vereinbarte Therapie nicht eingehalten wird. Aber genau diese Therapietreue ist der Schlüssel gegen die Asthma-Symptomatik: Konsequent, regelmäßig und richtig inhalieren in Kombination mit dem turnusmäßigen Austausch mit Ärztin oder Arzt ist die sicherste Option, mit Asthma beschwerdefrei zu leben. Eigenes Ermessen ist bei Asthma fehl am Platz. Gut informiert zu sein, hingegen ein Muss.

Asthma gut selbst managen

Der beste Weg zu Therapietreue bzw. einem guten Selbstmanagement führt über viel Wissen. Denn wer die eigene Erkrankung sowie ihre auslösenden oder verstärkenden Faktoren versteht und weiß, warum die konsequente Medikation die Basis einer erfolgreichen Asthma-Therapie ist, bekommt eine sicheres Gefühl und kann sein Asthma damit effektiver meistern. Zum Selbstmanagement gehört, sich täglich einen Überblick über den Zustand der Bronchien zu verschaffen. Hierfür kommt am besten ein Peak-Flow-Meter zum Einsatz, das die maximale Ausatemgeschwindigkeit misst. Ebenso wichtig ist das Ausüben geeigneter Sportarten sowie Atem- und Entspannungsübungen. Im Internet gibt es gute Unterstützungsangebote. So etwa über www.easyhaler.de, wo es neben aktuellen Informationen und zahlreichen alltagstauglichen Tipps auch kostenlose Bestellmöglichkeiten etwa von Tagebüchern und Ratgeber für Kinder und Erwachsene und einiges mehr gibt. Einfach mal den Menüpunkt „Easyhaler-Service“ anklicken und in den dortigen Onlineshop schauen. Die Bestellungen sind kostenlos!

Medikationsplan ganz konsequent einhalten

asthma erkrankung managen frau easyhalerEin weiterer wichtiger Punkt ist, die Medikation richtig zu verstehen und sich im Zweifel immer wieder mit Ärztin oder Arzt zu beratschlagen. Bei der Asthma-Behandlung stehen zwei verschiedene Sorten von Medikamenten zur Verfügung: die entzündungshemmenden und die bronchienerweiternden Arzneimittel. Sie werden je nach Schweregrad mit dem Ziel eingesetzt, die Entzündung der Bronchialschleimhaut und die Verengung der Atemwege zu verringern sowie die bronchiale Überempfindlichkeit zu vermindern. Weiter unterscheidet man in lang- und kurzwirksame Substanzen: Die langwirksamen sind die Dauertherapie und beugen damit auch Asthmaanfällen vor. Die kurzwirksamen haben einen sehr raschen Wirkeintritt innerhalb weniger Minuten und sind dazu da, im Bedarfsfall akute Symptome sofort zu behandeln. Sie werden daher als Bedarfsmedikament bezeichnet – und das sollte man für den Notfall immer dabeihaben!

Da Asthma sich in der Intensität verändern kann – es gibt fünf Erkrankungsstufen –, muss gegebenenfalls auch die Zusammenstellung und Dosierung der Medikamente angepasst werden. Hier nicht zögern, mit Ärztin oder Arzt zu sprechen, wenn Asthma-Symptome trotz der Behandlung weiterhin auftreten.

Sicher richtig inhalieren und das Inhalationssystem beibehalten

Ein weiteres wichtiges Kapitel: Der richtige Umgang mit dem Inhalator. Denn für den Therapieerfolg ist entscheidend, dass der Wirkstoff in den Bronchien ankommt. Selbst wenn man der Meinung ist, mit dem Inhalationssystem gut zurechtzukommen, sollte man sein Inhalationsverhalten regelmäßig in der ärztlichen Praxis oder in der Apotheke überprüfen lassen. Denn in der Routine schleichen sich schnell Fehler ein. Die häufigsten Inhalationssysteme sind Dosieraerosol und Pulverinhalator: Beim Dosieraerosol werden die flüssigen Wirkstoffe in einem Gasgemisch freigesetzt und müssen im Moment des Auslösens tief und langsam eingeatmet werden, damit die Wirkstoffe in die Lunge gelangen. Bei einem Pulverinhalator entfällt diese Koordination, da ganz einfach erst nach Bereitstellung der Dosis in Ruhe inhaliert wird. Nach dem vorherigen Entleeren der Lunge (ausatmen) wird tief und kräftig durch das Inhalationsgerät eingeatmet. Wer sich Details zum Inhalieren anschauen möchte, kann das auf der Website der Atemwegsliga tun.

Für eine inhalative Therapie soll bestenfalls immer der gleiche Inhalator-Typ verwendet werden, so dass Menschen mit Asthma sich auf eine Inhalationstechnik konzentrieren können. So sieht es auch die Nationale VersogungsLeitlinie Asthma (NVL) vor.1) Man muss jedoch wissen: Das deutsche Gesundheitssystem erlaubt den Krankenkassen, für Arzneimittelwirkstoffe sogenannte Rabattverträge auszuschreiben. Wenn ein Hersteller einen Zuschlag erhält, wird von der jeweiligen Krankenkasse vorgeschrieben, in erster Linie dieses Medikament in der Apotheke an Patient*innen abzugeben. Rabattverträge gelten in der Regel für zwei Jahre. So kann es sein, dass man plötzlich in der Apotheke den verordneten Wirkstoff in einem neuen System von einem anderen Anbieter ausgehändigt bekommt.

asthma managen richtige anwendung easyhalerBeispiel Inhalation mit einem Pulverinhalator: Das Wirkstoffpulver wird auf Knopfdruck bereitgestellt und dann durch das Mundstück tief eingeatmet.Das muss und sollte man bei einer chronischen Atemwegserkrankung nicht akzeptieren, um den Therapieerfolg zu sichern. In so einem Fall sollte das Fachpersonal in der Apotheke darauf hingewiesen werden, dass das bewährte Inhalationssystem beibehalten werden möchte. Apotheker*innen können im konkreten Einzelfall den Weg der Pharmazeutischen Bedenken gehen und das bewährte Inhalationssystem abgeben. Beim nächsten Besuch in der ärztlichen Praxis sollte das Thema auf jeden Fall angesprochen werden. Ärztin oder Arzt können den Wechsel des Inhalationssystems durch eine Markierung (Aut-idem) auf dem Rezept verhindern.

Ein ganz normales Leben führen

Heute können die meisten Asthmatiker*innen ein ganz normales Leben ohne Einschränkungen führen. Sich informieren, die Erkrankung im Auge behalten, sich schulen lassen, Experten-Tipps zu Nutze machen und eine konsequente Anwendung der Arzneimittel - selbst in symptomfreien Zeiten - erleichtern das Leben mit der Erkrankung.

1) Nationale Versorgungsleitlinie Asthma (Zugriff am 30.06.2021).

Wir benutzen Cookies
Wir wollen Ihnen medizinisch korrekte Informationen zu Allergien und Unverträglichkeiten zur Verfügung stellen. Damit wir dies für Sie kostenfrei tun können und damit wir unsere Webseite fortlaufend für Sie verbessern können, benötigen wir und all unsere Kooperationspartner auf dieser Seite Ihre Zustimmung zur Verwendung von Cookies. Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten.