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Allergien Synbiotika

Allergien wirksam mit Synbiotika bekämpfen

Allergien wirksam mit Synbiotika bekämpfen

Wie eine Reihe von Studien zeigen, weist das Mikrobiom bei Allergikern eine verminderte Diversität auf, was Allergien begünstigt. Außerdem findet sich in deren Mikrobiom auch eine vermehrte Keimlast von z.B. Staphylococcus aureus, was Allergien ebenfalls fördert. Unter „Mikrobiom“ versteht man dabei die Gesamtheit aller Mikroorganismen, die den menschlichen Körper besiedeln. Die Darmflora ist ein großer Teil davon. Somit kann eine erhöhte mikrobielle Diversität in der Darmflora das Risiko für allergische Erkrankungen verringern.

Pro-, Prä- und Synbiotika - wie helfen sie bei Allergien?

Unsere Darmflora ist maßgeblich an der Steuerung des Immunsystems beteiligt; insgesamt ist die Bakterienvielfalt in der Darmflora von Allergikern deutlich reduziert,“ erklärte Prof. Dr. Markus Rose, Ärztlicher Leiter des Bereichs Pädiatrische Pneumologie, Allergologie und CF im Klinikum Stuttgart.

Als eine wesentliche Möglichkeit, diese Vielfalt zu erhöhen und die Darmflora wieder in die richtige Balance zu bringen, gelten Probiotika und Präbiotika bzw. Synbiotika, die Kombination aus beidem. Eine probiotische Nahrungsergänzung zur Beeinflussung der Darmflora kann sinnvoll sein, um das Immunsystem zu stimulieren. Interessante Ansätze aus der Forschung untersuchen die Wirkungen eines vorbeugenden und therapeutischen Einsatzes von Prä- und Probiotika bei Allergien. „Bei der Behandlung von atopischen Erkrankungen konnten in der täglichen Praxis bereits positive Erfahrungen gemacht werden, das Beschwerdebild ließ sich bei Allergikern mit Prä- und Probiotika erfolgreich verbessern“ berichtet Prof. Rose. In wissenschaftlichen Studien ließen sich durch probiotische respektive synbiotische Nahrungsergänzung teilweise vorbeugende Effekte hinsichtlich allergischer Erkrankungen nachweisen.

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Wie wirken Pro-, Prä- und Synbiotika?

Pro- und Präbiotika haben immunmodulatorische Effekte, das heißt, sie verbessern gleichzeitig das Abwehrsystem und hemmen Entzündungen. Dies geschieht über eine verminderte Aufnahme von Allergenen und Krankheitserregern über den Darm und die Stimulierung des Immunsysstems.Bei vielen gesundheitlichen Störungen kann eine probiotische Nahrungsergänzung sinnvoll sein. Diese besteht idealerweise zum einem aus Probiotika, den „guten“ Darmkeimen, und Präbiotika, dem passenden „Futter“ für diese guten Bakterien.

Einen maßgeblichen Einfluss auf das Risiko, Allergien zu entwickeln, scheint auch der moderne „westliche Lebensstil“ zu haben. Risikofaktoren sind unter anderem ein zu hohes Maß an Hygiene und eine zu einseitige Ernährung. Hier kann der therapeutische Einsatz von Pro- und Präbiotika bzw. Synbiotika für jedermann hilfreich sein.

Wo sind Pro-, Prä- und Synbiotika erhältlich?

Probiotische Nahrungsmittel, zum Beispiel Joghurts aus dem Supermarkt-Kühlregal, enthalten nicht die Mengen an milchsäurebildenden Bakterien, die für nachweisbare gesundheitsförderliche Effekte nötig wären. Hier empfehlen sich spezielle präbiotische und probiotische Präparate, die zum Beispiel rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sind.

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