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DAK 2019 Allergologie

Prof. Thomas Werfel über den Deutschen Allergiekongress 2019: Gemeinsam für die Zukunft der Allergologie!

DAK 2019: Gemeinsam für die Zukunft der Allergologie!

Die Allergologie positionieren, das wollen die Programmverantwortlichen des 14. Deutschen Allergiekongresses (DAK) , der vom 26. bis 28. September 2019 im HCC Hannover Kongresszentrum stattfindet. Mit dem Kongressmotto „Miteinander. Unserea Zukunft. Gestalten. Gemeinsam für die Zukunft der Allergologie“ machen die Kongresspräsidenten Prof. Thomas Werfel und PD Dr. H. Ott, beide Medizinische Hochschule Hannover, deutlich: Nur mit vereinten Kräften kann es gelingen, die Allergologie zu stärken. MeinAllergiePortal sprach mit Kongresspräsident und DGAKI-Präsident Prof. Thomas Werfel darüber, was die Teilnehmer des DAK erwartet.

Herr Prof. Werfel, warum haben Sie für den DAK 2019 das Motto „Miteinander. Unsere Zukunft. Gestalten. Gemeinsam für die Zukunft der Allergologie“ gewählt?

Unser Motto passt perfekt zur aktuellen Situation: Zum einen ist der Blickwinkel auf die Allergologie höchst unterschiedlich – je nach Fachrichtung setzen die Kollegen andere Schwerpunkte. Die Interdisziplinarität bietet jedoch auch viele Chancen für ein gemeinsames Vorgehen. Nur durch ein gemeinsames Vorgehen haben wir die Möglichkeit, sowohl die Prävention von Allergien als auch die Versorgung von allergiekranken Menschen zu verbessern. Deshalb werden die drei großen deutschen allergologischen Fachgesellschaften, die DGAKI (Deutsche Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie e. V.), die GPA (Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin e. V.) und der AeDA (Ärzteverband Deutscher Allergologen e. V.) gemeinsam ein spannendes, innovatives und interdisziplinäres wissenschaftliches Programm gestalten.

Advertorial

Das Motto betont das „Gestalten“….

Das Thema „Gestalten“ ist uns sehr wichtig, denn letztlich können wir nur gemeinsam die Zukunft der Allergologie beeinflussen. Angesichts der zunehmenden Ökonomisierung in der Medizin muss es unser gemeinsames Ziel sein, zu verhindern, dass die Allergologie als klassisches Querschnittsfach noch weiter reduziert wird, als in den letzten Jahren bereits geschehen. Wir wollen erreichen, dass umgesetzt wird, was wir in unseren eigenen Leitlinien empfehlen. Aber: Trotz aller Gemeinsamkeit soll und darf es kontroverse Diskussionen zu Sachthemen, Versorgungsstrukturen und Formen der ärztlichen Weiterbildung geben.

Warum sollte man den DAK 2019 auf keinen Fall verpassen?

Mit dem Besuch des Deutschen Allergiekongresses 2019 erhält man einen hervorragenden und aktuellen Überblick über die neuesten Entwicklungen in der Allergologie auf hohem Niveau. Die Teilnehmer können über die Zukunft der Allergologie diskutieren und gleichzeitig auch in die Zukunft zu blicken. Dabei greifen wir auf bewährte Formate zurück, es wird aber auch Neuerungen geben.

Welche Neuerungen erwarten die Teilnehmer des Deutschen Allergiekongresses 2019?

Am Freitag und Samstag stellen wir den Teilnehmern unser neues Format AllergoBasics vor. Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung des bewährten „Curriculum der Allergologie“, allerdings in aktualisierter und deutlich komprimierter Form. Die Kollegen erhalten hier einen Überblick über die wichtigsten Krankheitsbilder, Therapien und diagnostischen Maßnahmen der Allergologie, aufbereitet für den klinischen Bedarf.
Ein weiteres Novum beim DAK 2019 ist das Format AllergoScience. Hier ist es unser Ziel, experimentelle und klinische Wissenschaft aktiv zusammenbringen. Neueste Forschungsergebnisse, sowohl aus dem Labor als auch aus der Übertragung der Laborexperimente in klinische Studien, werden bei den AllergoScience-Sessions vorgestellt und diskutiert.

Altbewährt sind hingegen die AllergoCompact-Symposien, die Informationen und aktuellste Themen der Allergologie behandeln, sowie unsere interaktiven AllergoActive-Seminare, bei denen es um ganz praktische Hands-on-Informationen geht. Hinzu kommen die inzwischen fest etablierten Formate Plenarsitzung, AllergoCompact, Industriesymposien und Pro/Con Debatten. Diese Formate garantieren eine abwechslungsreiche Auseinandersetzung mit den Inhalten, so dass sowohl für gestandene Allergologen als auch Neueinsteiger in die Allergologie interessante Informationen garantiert sind.

Wird es beim DAK 2019 auch Poster-Sessions geben?

Auch in diesem Jahr gibt es beim DAK eine umfangreiche Abstract-Präsentation in Form von ePostern und in verschiedenen ePoster Sessions. Aufgrund der großen Nachfrage mit mehr als 100 bereits eingegangenen Beiträgen wurde die Eingabefrist der Abstracts verlängert, so dass die Möglichkeit besteht, bis zum 10. Juli 2019 ein Abstract einzureichen. Abstracts erscheinen in der Kongressausgabe des Allergo Journals. Die drei besten Abstracts werden von der wissenschaftlichen Programmkommission im Vorfeld ausgewählt und mit Preisgeldern in Höhe von € 500,- | € 300,- | € 200,- prämiert.

Und: Junior Members der DGAKI zahlen bei aktiver Beteiligung mit einem Poster- oder Vortragsbeitrag keine Kongressgebühren! Die DGAKI Mitgliedschaft ist bis zur Altersgrenze 36. Geburtstag kostenfrei. Weitere Informationen dazu unter www.dgaki.de.
Alle Wege führen nach Hannover – zum 14. Deutschen Allergiekongress, zu dem wir alle allergologisch interessierten Kollegen sehr herzlich einladen!

Herr Prof. Werfel, herzlichen Dank für dieses Interview!

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