aha!award 2017: Vier Gewinnerprojekte ausgezeichnet!

Praktische Hilfe in der Schule, übers Smartphone oder für das Kindergemüt: Das bieten die vier Gewinnerprojekte des aha!award 2017, der von aha! Allergiezentrum Schweiz lanciert wird. «Die prämierten Projekte erleichtern prompt und auf einfache Art den Alltag von Menschen mit Allergien», sagt Dr. Georg Schäppi, Geschäftsleiter von aha! Allergiezentrum Schweiz. Gar ein Pionierprojekt zeichnete die Jury aus: Als zwei hochallergische Kinder eingeschult wurden, setzte sich Schulleiter Urs Beyeler im basellandschaftlichen Lausen dafür ein, dass die Schule nussfrei wurde. Bei Menschen mit einer starken Nuss- oder Erdnussallergie können bereits kleinste Mengen lebensbedrohliche allergische Reaktionen hervorrufen.

aha!award 2017: nussfreie Schule, Apps bei Asthma und Ekzem sowie ein berührendes Buch einer Schülerin

Was es heisst, von einer starken Nussallergie betroffen zu sein, weiss Preisträgerin Julia Morosi aus St. Gallen: Die fünfzehnjährige Schülerin hat ihre eigene «Allergiegeschichte» in einem selbst gestalteten Bilderbuch verarbeitet. Damit will sie anderen Kindern Mut machen, über Allergien zu sprechen.

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Eine App bei Asthma-Krise...

Lebensbedrohlich kann auch ein Asthma-Anfall werden, wenn die Luft wegbleibt. Was, wenn der Inhalator vergessen geht oder leer ist? Dafür entwickelte Preisträgerin Natalia Hickmann aus Genf die App «SOS ASTHMA»: Asthmatiker können damit eine Art Notruf absetzen. Andere Asthmatiker in der Nähe, die die App ebenfalls auf dem Smartphone haben, werden aufgefordert, mit einem Inhalator zu Hilfe zu kommen.

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...und eine bei Ekzemen

Jede zehnte berufstätige Person in der Schweiz hat Handekzeme, jede zwanzigste ein atopisches Ekzem. Um Schübe frühzeitig zu erkennen, hat Prof. Dr. Alexander Navarini vom UniversitätsSpital Zürich eine App entwickelt. Mit der Smartphone-Kamera werden die Ekzeme fotografiert, der Computer wertet die Aufnahmen aus. So können Betroffene verfolgen, wie sich ein Ekzem entwickelt - und rechtzeitig eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen. Die App erhält einen Ehren-aha!award.

Die Projekte: http://ots.ch/MapIs

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