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Durchfall, Erbrechen, Spucken, Kuhmilch, Allergie

Durchfall, Erbrechen, Spucken: Ist es eine Allergie auf Kuhmilch? Ursula Knorrek von Nutricia Milupa klärt auf!

Durchfall, Erbrechen, Spucken: Ist es eine Allergie auf Kuhmilch? - Wie sehen denn bei der nicht IgE-vermittelten Allergie auf Kuhmilch die Symptome aus?

Wie sehen denn bei der nicht IgE-vermittelten Allergie auf Kuhmilch die Symptome aus?

Auch bei der nicht IgE-vermittelten Allergie auf Kuhmilch kann es beim Säugling beispielsweise zu Beschwerden am Magen-Darm-Trakt kommen und auch hier sind diese oft unspezifisch. Dazu gehören Schwellungen im Bereich des Mundes, chronische Durchfälle mit Nährstoffaufnahme- und Gedeihstörungen, allergische Erkrankungen der Magen-Darm-Schleimhaut, allergische Entzündungen der Darmschleimhaut, Verstopfung, Nahrungsverweigerung, Erbrechen und schweren Koliken.

In den letzten Jahren wurden zwei weitere Erkrankungen als nicht IgE-vermittelte Reaktionen identifiziert: Die eosinophile Ösophagitis (EoE) und das „Food Protein-Induced Enterocolitis Syndrome“ (FPIES). Letzteres ist eine durch Nahrungsmittelproteine ausgelöste Entzündung des Darms. Es handelt sich hierbei um ein schweres Krankheitsbild mit schockähnlichen Symptomen auf eine ganze Reihe von Nahrungsmitteln, am häufigsten jedoch auf Kuhmilch. Ein Wechsel auf eine IgE-vermittelte Allergie ist möglich. Eine EoE wiederum ist eine Entzündung der Speiseröhrenschleimhaut in Folge der Allergie und macht sich beim Säugling meist durch Nahrungsverweigerung und chronischen Husten bemerkbar und wird häufig nicht erkannt.

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Wie wird die Diagnose bei der IgE-vermittelten und der nicht-IgE-vermittelten Allergie auf Kuhmilch gestellt?

Neben Haut- und Bluttests kommt, insbesondere bei der nicht IgE-vermittelten Kuhmilchallergie, der milchfreien Eliminationsdiät eine besondere Bedeutung zu. Nur so ist eine sichere Diagnose gewährleistet. Abhängig von der zugrundeliegenden Symptomatik, werden dabei nicht gestillte Säuglinge und Kleinkinder mit Verdacht auf eine Kuhmilchallergie über ein bis vier Wochen milchfrei ernährt. Anstelle von Milch oder Säuglingsmilch bekommen sie eine milchfreie Spezialnahrung. Bessern sich unter der Eliminationsdiät die Symptome, wird anschließend eine orale Provokation durchgeführt, um die Diagnose zu bestätigen. Kommt es durch den Verzehr von Milch erneut zu Symptomen, schließt sich eine therapeutische Eliminationsdiät für weitere sechs bis achtzehn Monate an.

Und wie erfolgt die Diagnose einer Allergie auf Kuhmilch bei gestillten Kindern?

Auch gestillte Kinder können eine Kuhmilchallergie entwickeln. Sie sensibilisieren sich auf Kuhmilchprotein, welches aus der mütterlichen Ernährung in die Muttermilch gelangt. Stillen ist die beste Ernährung für Säuglinge, auch wenn eine Kuhmilchallergie vorliegt. Gestillte Kinder mit Verdacht auf Kuhmilchallergie können häufig über eine milchfreie Eliminationsdiät der Mutter diagnostiziert werden. Dabei verzichtet die Mutter für bis zu 14 Tage auf Milch und Milchprodukte in ihrer Ernährung. Bessern sich in dieser Zeit die Symptome des Kindes und treten sie wieder auf, sobald die Mutter wieder Milchprodukte zu sich nimmt, ist die Diagnose gesichert.