ALK ruft fünf Chargen des Adrenalin-Pens Jext® in Deutschland zurück

Hamburg, 11. November 2013 – Die ALK-Abelló Arzneimittel GmbH (ALK) ruft vorsorglich fünf Chargen des Adrenalin-Autoinjektors Jext® in Deutschland zurück, vier Chargen der Stärke Jext® 300 Mikrogramm und eine Charge der Stärke Jext® 150 Mikrogramm. Jext® ist ein einmalig zu benutzender Adrenalin-Pen, der für die Notfallbehandlung von schweren allergischen (anaphylaktischen) Reaktionen auf Insektenstiche oder Nahrungsmittel bestimmt ist.

Eine Qualitätskontrolle von ALK hat ergeben, dass in bestimmten Chargen zu einem sehr geringen Prozentsatz (0,04%, entsprechend 4 von 10.000 Pens der betroffenen Chargen) die Möglichkeit besteht, dass das Adrenalin bei Auslösen des Autoinjektors nicht korrekt in den Muskel abgegeben wird. Um die Sicherheit der Patienten zu gewährleisten, ruft ALK vorsorglich in Abstimmung mit den zuständigen Behörden alle betroffenen Chargen von Großhändlern, Apotheken und Patienten zurück.


Die Chargenbezeichnungen (Ch.-B.) und das Verfalldatum der zurückgerufenen Chargen sind:

Produkt

Chargen-B.

Verwendbar bis:

Jext® 300 Mikrogramm

0000815814

01/2015

0000800191

01/2015

0000799410

01/2015

0000738773

12/2014

Jext® 150 Mikrogramm

0000844768

02/2015

Ebenso betroffen sind die Jext®-Parallelimporte der Unternehmen Eurim Pharm und
Pharma Gerke.  

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