Apfelallergiker Studie

Apfelallergiker gesucht! Quelle: Fotolia / yanlev

Apfelallergiker für Studie zu verträglichen Apfelsorten gesucht

Berlin, 01.6.2015 - Können Menschen mit einer Apfelallergie durch den regelmäßigen Verzehr alter Apfelsorten mit geringer Allergenität eine Toleranz gegenüber Apfelsorten entwickeln, die bei ihnen allergische Reaktionen auslösen? Kann man also durch eine selbst durchgeführte „Desensibilisierung“ ohne Medikamente eine Reduzierung seiner allergischen Symptome erreichen?

Dieser Frage wollen der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND Lemgo), die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID), die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF), der Deutsche Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB) sowie das Institut für Lebensmitteltechnologie der Hochschule Ost-Westfalen Lippe und die Technische Universität München in einer bundesweiten wissenschaftlichen Studie nachgehen.

Für die Studie werden Teilnehmer mit einer Apfelallergie gesucht. Interessenten wenden sich bitte an den BUND Lemgo unter kontakt@bund-lemgo.de!

Reduzierung der Symptome durch eigenes Essverhalten möglich?

Seit Jahren führt der BUND Lemgo Informationen über die Verträglichkeit bestimmter Apfelsorten zusammen. Engagierte Hinweise kommen vor allem von den 4 Millionen Apfelallergikern in Deutschland. Eine signifikante Anzahl von ihnen hat an sich selbst beobachtet, dass sie nach regelmäßigem Konsum verträglicher Apfelsorten, die nur wenig Allergene enthalten, nach einer Weile auch Äpfel einer bis dahin unverträglichen Sorte ohne allergische Reaktionen essen konnte. Möglicherweise hatte eine Desensibilisierung oder Toleranzentwicklung stattgefunden.

Diese Website verwendet Cookies. Mit der Nutzung dieser Dienste erklärst du dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden.