Allergiecampus Davos

Dr. Georg Schäppi, Direktorium CK-CARE und Geschäftsleiter aha! Allergiezentrum Schweiz, Bern

Allergiecampus Davos: Spitzenforschung, Therapie und Patientenschulung

In Davos findet man mit der HochgebirgsklinikDavos, CK-CARE und dem SchweizerischenInstitut für Allergie- und Asthmaforschung ( SIAF ) drei namhafte Institutionen, die mit der Behandlung, Ausbildung und Forschung im Bereich Allergie befasst sind. Geplant ist, diese drei Institutionen auf einem Allergiecampus Davos zu vereinen. MeinAllergiePortal sprach mit Dr. Georg Schäppi, Direktorium CK-CARE und Geschäftsleiter aha! Allergiezentrum Schweiz, Bern über die Ziele und den aktuellen Stand der Planungen.

Herr Dr. Schäppi, im Allergiecampus Davos sollen drei renommierte Einrichtungen im Bereich Allergie stärker verzahnt werden. Wie wird das konkret aussehen?

Auf diesem international einmaligen Campus sollen Forschung, Behandlung und Ausbildung im Allergiebereich optimal zusammenwirken und Synergien nutzen, um letztlich spürbare Fortschritte in Prävention und Therapie von Allergiebetroffenen zu erzielen. Wir haben mit der Hochgebirgsklinik Davos, der Grundlagenforschung des SIAF und mit CK-CARE einem internationalen Forschungs- und Ausbildungsverbund drei eigenständige Partner. Diese Institutionen werden auch in Zukunft ihre eigenständigen Strukturen beibehalten und unabhängig bleiben. Die Idee des Allergiecampus Davos besteht darin, Synergien zwischen diesen drei Partnern zu schaffen bzw. diese noch intensiver zu nutzen.

Dazu sollen diese drei Partner bis Ende 2016 auch räumlich zusammenkommen. Bei der Hochgebirgsklinik und CK-CARE ist dies ja bereits der Fall und das SIAF wird ebenfalls auf den Allergiecampus umziehen. Durch die Nutzung der gleichen Räumlichkeiten wird die Zusammenarbeit in Zukunft nochmals intensiviert.

Bedeutet dies, dass die Integration der drei Allergiecampus-Partner Ende 2016 beginnt?

Nein, die Idee des Allergiecampus Davos beschränkt sich nicht auf die räumliche Zusammenlegung.

Bereits Mitte letzten Jahres haben wir damit begonnen, unsere Zusammenarbeit sehr eng zu koordinieren. Dazu haben wir ein Campus-Koordinationsgremium eingerichtet, in dem je ein Vertreter der drei Partner repräsentiert ist. Konkret sind dies Prof. Cezmi Akdis, der Direktor des SIAF, Prof. Hans-Werner Duchna als ärztlicher Direktor der Hochgebirgsklinik und ich als Mitglied des Direktoriums von CK-CARE. Wir treffen uns auf intensiver, wöchentlicher Basis, um uns zu allen Aspekten unserer Zusammenarbeit abzustimmen, sowohl über organisatorische als auch über inhaltliche Fragestellungen und gemeinsame Projekte.

Damit wollen wir bereits jetzt eine koordinierte Zusammenarbeit sicherstellen und inhaltlich vorantreiben, damit wir neue Entwicklungen auch inhaltlich oder in Bezug auf unsere Bauvorhaben berücksichtigen können. Außerdem können wir so jetzt bereits gemeinsame Projekte ins Leben rufen und müssen nicht darauf warten, dass die räumliche Nähe gegeben ist. Nicht die räumliche Struktur treibt die Idee Allergiecampus Davos, sondern die Inhalte - die Entwicklung der Gebäude sollte sich diesen Inhalten anpassen. Unser Ziel ist es, dass die inhaltliche Integration abgeschlossen ist, wenn das neue Gebäude bezogen werden kann. Danach beginnt dann nochmals eine neue Phase der Integration.

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