Allergie-Patiententag Wiesbaden: Spannende Themen sorgten für volle Reihen

Kronberg/Wiesbaden 11. Oktober 2014 Auf großes Interesse stieß der Allergie-Patiententag, der am 4. Oktober 2014 im Rathaus Wiesbaden stattfand. Die Veranstaltung, die vom Allergiezentrum Wiesbaden und MeinAllergiePortal, der Plattform für Menschen mit Allergien und Unverträglichkeiten, organisiert wurde, fand im Rahmen des 9. Deutschen Allergiekongresses statt und wurde von über 150 Interessierten besucht. „Angesichts des tollen Wetters freuen wir uns ganz besonders, dass diese erste Veranstaltung so gut besucht war“ erläuterte Mitorganisator Prof. Ludger Klimek vom Allergiezentrum Wiesbaden.


Auf der Veranstaltung wurde eine große Bandbreite an Themen abgedeckt. Intensiv behandelt wurden die allergischen Atemwegserkrankungen wie die allergische Rhinitis und das allergische Asthma. Aber auch Erkrankungen der Haut wie Neurodermitis, das allergische Kontaktekzem, Urtikaria und Angioödeme, Insektengiftallergie, Berufsallergien, Nahrungsmittelallergien und Nahrungsmittelintoleranzen wurden ausführlich behandelt.

Spezifische Immuntherapie – die Ursache behandeln, nicht nur die Symptome!

Ein besonderer Fokus der Veranstaltung lag auf neuen Therapien. Z.B. steht zur Behandlung der allergischen Rhinitis, der Insektengiftallergie und z.T. auch der allergisch bedingten Hauterkrankungen die spezifische Immuntherapie zur Verfügung. Dies ist die einzige Therapie, die einen Etagenwechsel verhindern kann,“ so Prof. Klimek.

Monoklonale Antikörper – eine Lösung für viele Probleme?

Auch Patienten mit schweren Asthmasymptomen profitieren von neuen Therapiekonzepten. Mit dem monoklonaren Antikörper Omalizumab steht bei schwerem Asthma seit einiger Zeit ein sehr erfolgreiches Therapiekonzept zur Verfügung. Beim Eosinophilen Asthma gibt es mit den Wirkstoffen Mepolizumab und Benralizumab, die auf monoklonaren Antikörpern basieren und ebenfalls neue Therapieansätze ermöglichen. Neue Möglichkeiten gibt es auch für Urtikaria-Patienten, die auf eine Antihistaminika-Behandlung nicht ansprechen. Der Wirkstoff „Omalizumab“ ist seit kurzem auch zur Behandlung von Urtikaria zugelassen.

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