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ZöliNet Netzwerk Zöliakie-Betroffene

ZöliNet – Das Netzwerk für Zöliakie-Betroffene!

ZöliNet – Das Netzwerk für Zöliakie-Betroffene

Wer an einer Zöliakie leidet, findet bereits viele Informationen und Tipps im Internet. Wer jedoch etwas mehr Unterstützung haben möchte, der sollte sich das ZöliNet einmal genauer anschauen: Ein fünfköpfiges Team bietet eine Plattform für „Zölis” an. Die Betroffenen können sich vernetzen und gemeinsam Veranstaltungen sowie Projekte planen und durchführen. Neben großen Projekten sind auch kleinere regionale Treffen geplant, sodass jeder die Möglichkeit hat, an einer Veranstaltung teilzunehmen. MeinAllergiePortal sprach mit dem Team von ZöliNet über Ziele, Veranstaltungen, Projekte und Zukunftspläne.

Wer seid Ihr und wofür steht das ZöliNet?

Hannah: Wir, das ZöliNet e. V., sind ein gemeinnütziger Verein. Das ZöliNet steht für ein Netzwerk unter Zöliakie-Betroffenen, also den „Zölis”.

Seit wann gibt es ZöliNet?

Hannah: Unseren Verein ZöliNet gibt es seit Mai 2019, unsere Website ist seit Oktober 2019 online und wird seitdem stetig mit neuen Funktionen erweitert.

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Wie viele seid Ihr bei ZöliNet?

gruppenfoto zoelinetDas ZöliNet ist ein Netzwerk für Zöliakie-Betroffene!Hannah: Derzeit besteht unser „Entscheidungsteam“ aus 5 Personen: Dirk, Ilka, Katja, Marvin und mir, Hannah. Unterstützt werden wir derzeit von etwa 10 aktiven Helfern. Aber was das ZöliNet wirklich ausmacht, sind natürlich die Nutzer unserer Website.

Welches Ziel verfolgt Ihr mit ZöliNet?

Marvin: Unser Ziel ist es, möglichst viele Zölis dafür zu begeistern, in Kontakt zu kommen und sich zu vernetzen. Das kann virtuell auf der Website oder im Rahmen persönlicher Treffen stattfinden. Dabei ist es zweitrangig, ob jemand einfach an bisherigen Angeboten teilnehmen, oder auch Veranstaltungen und Projekte selbst organisieren möchte. Dafür wollen wir unsere Plattform, also die Website, möglichst attraktiv gestalten und mit vielen tollen Funktionen ausstatten. Auch wenn wir schon einiges umgesetzt haben, haben wir noch viele Ideen für weitere Funktionen und sind immer offen für weitere Vorschläge aller Zölis, für die die Plattform ja gedacht ist.

Was unterscheidet ZöliNet von anderen Zöli-Gruppen?

Ilka: Eigentlich geht es uns gar nicht so sehr um die Unterschiede zu anderen Zöli-Gruppen. Schließlich verbinden uns die Zöliakie und der Wunsch danach, das Leben aller Zölis etwas leichter zu machen. Unterschiedlich ist dabei wohl die Herangehensweise. Wir schaffen mit unserer Website eine Plattform, die es so noch nicht gab. Wir bieten eine ganz einfache Möglichkeit, um sich virtuell und real zu treffen und auszutauschen. Projekte und private Veranstaltungen kann jeder starten und organisieren. Vereinsveranstaltungen erfordern zusätzliche Qualifikationen, die durch Schulungen vermittelt werden.

Welche Vorteile haben ZöliNet-Mitglieder?

Dirk: Zölis können sich auf unserer Website ohne Anmeldung zunächst mal nach interessanten Angeboten umschauen. Mit der kostenlosen Registrierung bekommt man dann die Möglichkeit, an Projekten und privaten Veranstaltungen teilzunehmen. Als Vereinsmitglied stehen einem zusätzlich auch die abgesicherten Vereinsveranstaltungen, wie zum Beispiel Freizeiten, offen. Um selbst Veranstaltungen zu organisieren oder bei der Organisation mitzuhelfen sind zusätzlich verschiedene Qualifikationen erforderlich. Damit wird sichergestellt, dass bei allen Organisatoren entsprechend ausreichendes Wissen vorhanden ist, zum Beispiel über die glutenfreie Ernährung.


Was sollten diejenigen, die sich fürs Mitmachen interessieren, noch über die Aktivitäten von ZöliNet wissen?

Katja: Über die verschiedenen Arten von Aktivitäten haben wir jetzt schon das ein oder andere gesagt. Wichtig ist aber, dass nicht das ZöliNet an sich die Aktivitäten anbietet, sondern die einzelnen Nutzer. Das ZöliNet bietet erstmal nur die Plattform. Es gibt da natürlich Überschneidungen, weil auch wir sozusagen Nutzer unserer Website sind. Die angebotenen Aktivitäten richten sich letztendlich danach, was die Nutzer gerade interessant finden. Das kann von einem gemeinsamen Kochabend über eine Halloween-Party oder einem Sommerfest bis hin zu mehrtägigen Freizeiten alles Mögliche sein. Die genaue Zielgruppe (z. B. das Alter) kann dabei zwischen den verschiedenen Veranstaltungen variieren und wird von den jeweiligen Organisatoren festgelegt.

Derzeit befindet sich beispielsweise ein Israel-Austausch in Planung. Außerdem wird es 2021 an Ostern eine Familienfreizeit geben. Informationen dazu findet Ihr auf www.zoelinet.de. Wir wünschen uns aber auch viele regionale Treffen, die entsprechend etwas kurzfristiger auf der Website eingestellt werden.

Damit es in Zukunft viele tolle Aktivitäten gibt, bieten wir außerdem im November ein Schulungswochenende für angehende „Eventmanager“ an. So heißen bei uns diejenigen Ehrenamtlichen, die mehrtägige Veranstaltungen durchführen dürfen. Wer Interesse daran hat, kann sich gerne einfach anmelden – wir freuen uns über neue Gesichter.

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Welche Projekte stehen bei ZöliNet in der Zukunft an?

Hannah: Projekte im klassischen Sinne gibt es bisher nicht so viele. Wir vom ZöliNet möchten aber ein Projekt besonders hervorheben: Es gibt unser „Gemeinsam gegen Covid-19“-Projekt, bei dem wir Hilfsangebote und -gesuche auch ohne Registrierung erfassen. So möchten wir Zölis auf lokaler Ebene den Alltag etwas erleichtern.

Ansonsten gibt es da noch das Projekt „ZöliNet“. Wir haben es schon angesprochen, derzeit befindet sich einiges noch im Aufbau. Wir freuen uns daher über jede Unterstützung.

Ein eigenes Projekt zu starten ist aber auch ganz leicht und der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Und wer weiß – vielleicht warten andere Nutzer schon genau auf dieses Thema und möchten mithelfen?

Apropos Corona, hat das ZöliNet eher geschadet oder genützt?

Ilka: Auf jeden Fall beides! Corona ist auch an uns nicht spurlos vorbeigezogen. Wir mussten leider die ersten beiden Freizeiten absagen: Die Skifreizeit und das Sommercamp. Auch kleinere, regionale Treffen konnten leider nicht stattfinden. So holprig haben wir uns den Start natürlich nicht vorgestellt.
Trotzdem sehen wir definitiv auch positive Aspekte. Der virtuelle Zöliakie Tag war eine ganz tolle Chance, die sich kurzfristig aufgetan hat und bei der wir gerne dabei waren. Außerdem hatten manche von uns mehr freie Zeit und konnten so das ZöliNet mit viel mehr Energie weiterentwickeln. Auch das bereits erwähnte Projekt „Gemeinsam gegen Covid-19“ wäre sonst nicht entstanden.

Manches haben wir einfach aus einer anderen Perspektive betrachtet und Alternativen gefunden. Geplant war zum Beispiel eigentlich ein gemeinsames Strategie-Wochenende. Daraus haben wir mehrere Online-Events gemacht. Daraus entstand die Idee, mittels solcher Meetings regelmäßig die aktiven Helfer zu informieren – ganz einfach und ohne lange Anreisezeit.

Wir sind gespannt, was der Rest des Jahres mit Corona und auch die weitere Zukunft uns bringen. Wir hoffen auf viele spannende Veranstaltungen und Projekte und immer mehr Zölis, die Lust haben, das ZöliNet mitzugestalten.

Vielen Dank liebes ZöliNet-Team für dieses Interview!

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