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Anna Greta Pietsch von glutenfreiumdiewelt, dem Blog für Reisespaß trotz Zöliakie!

Glutenfreiumdiewelt: Der Blog für Reisespaß trotz Zöliakie!

Wie würden Sie Ihre Fans beschreiben?

Im Allgemeinen würde ich meine Follower als sehr dankbar und freundlich beschreiben – ich freue mich jedes Mal, wenn mir jemand eine Nachricht hinterlässt und sich zusätzlich zu einem Reiseziel informieren mag oder sich einfach nur für meine Berichte bedankt, weil sie ihm weitergeholfen haben. Das sind wirkliche Glücksmomente!

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Welcher Kontinent eignet sich denn aus Ihrer Sicht am besten für glutenfreie Reisen und wo würden Sie nie mehr hinfahren?

glutenfreiumdiewelt portrait aldina glutenfree bolognaglutenfreiumdiewelt bei Aldina glutenfree in Bologna!Puh, das ist eine kniffelige Frage. Es gibt so viele wunderschöne Orte auf der Welt, die es sich zu besuchen lohnt – trotz der Zöliakie. Meist mache ich meine Reisen nicht von der Zöliakie abhängig und wähle das nächste Ziel nicht danach aus, wo ich wahrscheinlich die größte Nahrungsauswahl habe. Ich lasse mich da eher treiben und mache dann das Beste aus der Situation. Hier ist dann natürlich mal mehr, mal weniger intensive Vorbereitung nötig. Wenn ich nun einmal gar nicht weiß, was mich erwarten wird, dann nehme ich auch immer mehr Proviant mit, so dass ich mich vor Ort damit über Wasser halten könnte.

Aber generell würde ich als Kontinent schon Europa ganz weit vorne sehen, wenn ich mich nun entscheiden müsste! Länder wie Italien, die Niederlande, Spanien, Skandinavien allgemein, Portugal und auch die Schweiz haben es mir hier besonders angetan.

Gibt es so etwas wie „die schönste Überraschung“ und „das gruseligste Erlebnis“?

Das „gruseligste Erlebnis“, wenn man es so nennen mag, hatte ich in Gambia vor ein paar Jahren. Im Nachhinein schmunzle ich nun schon wieder über die Situation, aber da war ich wirklich an meiner persönlichen Grenze.

Ich war mit einer Freundin in der Nebensaison da – mit einem guten und sicheren Gefühl konnte ich außer gegrillten Maiskolben wirklich nichts essen. Selbst das Obst und Gemüse war teilweise auch schon wirklich länger nicht mehr gut. Der Speiseplan war von daher sehr eintönig: Morgens zwei angebratene Schnitten glutenfreies Brot mit aufgeschnittener Tomate und Salz und abends gab es glutenfreie Spaghetti mit Tomatensoße! Da war ich wirklich froh, dass ich genügend Reserven mithatte und wir ein kleines Apartment hatten, um uns selbst zu versorgen.

glutenfreiumdiewelt gepuffte reiskugeln gadhimai kalaiya nepalGepuffte Reiskugeln in Gadhimai, Nepal!Eine ähnliche Erfahrung hatte ich vor kurzem noch einmal in Nepal, bei einer Hochzeit an der indischen Grenze: Leider hatte ich hier noch nicht mal eine Kochgelegenheit – da haben mich dann Obst, Studentenfutter und ein eingeschweißter Marmorkuchen über Wasser gehalten.

So sieht man, dass auch in meiner Zöliakie-Reisewelt nicht immer alles rund läuft! Solche Situationen sind zwar manchmal wirklich schwierig zu meistern, aber irgendwie klappt es dann doch immer! Ich muss zugeben, dass ich froh bin, dass ich mich von manch negativen Erfahrungen trotzdem nicht vom Reisen abhalten und mir die Abenteuerlust nehmen lasse!

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