Chronische Urtikaria homöopathisch Brennnessel

Dr. med. Christian Hentschel, Allergologe, Psychotherapeut, Allgemeinmediziner und Experte für Naturheilverfahren in Düsseldorf zur homöopathischen Behandlung der chronischen Urtikaria mit der Brennnessel!

Chronische Urtikaria homöopathisch behandeln: Wie kann die Brennnessel helfen?

In welcher Form erhalten Patienten mit chronischer Urtikaria die Brennnessel?

Die Brennnessel wird den Patienten  10 mal, zwei mal pro Woche, intramuskulär verabreicht. Wenn die Therapie anschlägt, müsste es im Zeitraum von fünf Wochen einer Verbesserung der Symptome kommen.  

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Hält die Brennnessel-Therapie bei den Patienten mit chronischer Urtikaria dauerhaft an?

Wir haben Patienten, die hervorragend auf die Brennnessel-Therapie reagieren und danach bis zu 10 Jahren beschwerdefrei bleiben. Andere Patienten bemerken nach drei bis vier Jahren wieder  Urtikaria-Symptome und in diesen Fällen frischen wir die Brennnessel Therapie nochmals auf.

Natürlich gibt es auch bei der Brennnessel-Therapie, wie bei allen anderen Therapien auch, die sogenannten „Non Responder“, die gar nicht auf die Brennnessel-Therapie reagieren. Wichtig ist mir, dass man mit der Brennnessel –Therapie dem Patienten nicht schadet und dass es keine unerwünschten Nebenwirkungen gibt.

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Sie sagten, die Wirkweise der Brennnessel-Therapie ist nicht bekannt, aber ist es nicht auch ein homöopathisches Grundprinzip, Gleiches mit Gleichem zu behandeln?

Genau genommen funktioniert auch die subkutane Immuntherapie oder Hyposensibilisierung nach dem homöopathischen Prinzip, auch hier therapiert man Gleiches mit Gleichem. Z. B. behandelt man einen Allergiker, der auf Gräserpollen allergische reagiert, mit einem Extrakt aus gereinigten Gräserpollen  und einen Birkenpollenallergiker mit gereinigten Birkenpollen.

Nach dem gleichen Prinzip gebe ich bei der Brennnesseltherapie dem Patienten mit chronischer Urtikaria ein Brennnesselextrakt, das bei dem Gesunden eine urtikarielle Hautveränderung auslöst.

Ein ähnlicher Wirkmechanismus findet sich auch bei vielen schulmedizinischen Therapien, z.B. bei Krebstherapeutika. Die Vinca ist z.B. eine Pflanze, die Krebs auslösen kann, aber auch zur Krebstherapie eingesetzt wird. Auch die Pflanze Digitalis, die in sehr geringer Dosis für herzstärkende Medikamente eingesetzt wird, kann in Überdosierung zu Herzrhythmusstörungen führen.     

Herr Dr. Hentschel, herzlichen Dank für dieses Gespräch!                     

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