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Urtikaria und Angioödem als Reaktion auf Schmerzmittel genetisch bedingt?

Nicht-steroidale Antirheumatika wie z.B. Acetylsalicylsäure, Diclofenac, Ibuprofen oder auch Paracetamol, sind die weltweit am häufigsten eingenommenen Medikamente.

Autor: Dorothea Terhorst-Molawi

Neben der effektiven Wirkung gegen Schmerzen und Entzündungsreaktionen sind die nicht-steroidalen Antirheumatika aber auch für eine Reihe von möglichen Nebenwirkungen verantwortlich. Dazu gehören auch Überempfindlichkeitsreaktionen, welche sich am häufigsten als akute Urtikaria und/oder Angioödem zeigen.

Akute Urtikaria/Angioödem als Überempfindlichkeitsreaktion auf nicht-steroidale Antirheumatika: Genetische Varianten gefunden

Bei einer Untersuchung der menschlichen Chromosomen wurden verschiedene Varianten des sogenannten CEP68 Gens mit akuter Urtikaria und/oder Angioödem als Überempfindlichkeitsreation auf nicht-steroidale Antirheumatika assoziiert. Das würde bedeuten, dass die Entwicklung von Nebenwirkungen wie Urtikaria oder Angioödem auf Schmerzmittel hin genetisch bedingt wäre. 

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Die Studie wurde kürzlich veröffentlicht und kann hier (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24618698/, DOI: 10.1371/journal.pone.0090966) angesehen werden.

Wichtiger Hinweis

Unsere Beiträge beinhalten lediglich allgemeine Informationen und Hinweise. Sie dienen nicht der Selbstdiagnose, Selbstbehandlung oder Selbstmedikation und ersetzen nicht den Arztbesuch. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.