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10 Jahre Patiententag in Wiesbaden! Gut informiert von Herz bis Hormon

Wiesbaden, 23. März 2016 – Der Patiententag der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM) und der Stadt Wiesbaden bietet aktuelle Themen des   122. Internistenkongresses − anschaulich, praxisnah und verständlich. Ärzte und Selbsthilfeorganisationen informieren über Erkrankungen innerer Organe wie Herz,  Lunge, Magen und Darm. Ein Themenschwerpunkt widmet sich – analog zum in Kürze stattfindenden Jahreskongress der DGIM in Mannheim – der Herzschwäche. Auf dem mittlerweile 10. Informationstag für Betroffene, ihre Angehörigen und medizinisch Interessierte begrüßen die Veranstalter in diesem Jahr zudem den Theologen und Publizist Eugen Drewermann, der zum Thema „Selbstbestimmte Medizin im Alter“ sprechen wird. Der Patiententag findet am 2. April 2016 im Rathaus und auf dem Schlossplatz statt, der Eintritt ist kostenfrei.

Welche Behandlungen sind sinnvoll?

Die stetig steigende Lebenserwartung ist nicht zuletzt Folge einer immer besser werdenden medizinischen Versorgung. Eine Vielzahl an Behandlungsmöglichkeiten stellt Ärzte und Patienten damit vor die Entscheidung, was sinnvoll und notwendig ist, wo Ärzte zu viel oder zu wenig behandeln. „Ein informierter Patient kann viel besser gemeinsam mit dem Arzt agieren und Entscheidungen treffen“, sagt Professor Dr. med. Gerd Hasenfuß, der Vorsitzende der DGIM und Präsident des 122. Internistenkongresses. Da der Patiententag seit Jahren gut angenommen werde, sieht sich die DGIM in ihrem Engagement bestätigt, das beim Internistenkongress präsentierte medizinische Wissen auch zukünftig im Rahmen des Patiententages mit Betroffenen und Interessierten zu  teilen.

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Maßvolle Medizin und Selbstbestimmung

Gerade ältere Menschen, die nicht selten unter mehreren Krankheiten leiden und eine Vielzahl an Medikamenten nehmen müssen, haben oftmals Zweifel an bestimmten Behandlungen oder Medikationen. Unter dem Titel „Maßvolle Medizin − Selbstbestimmte Medizin im Alter“  referiert der renommierte Theologe und Publizist Dr. Eugen Drewermann zu der Frage, wie Patienten mit diesen Zweifeln umgehen können und welche Möglichkeiten einer maßvollen Medizin gegeben sind. „Wir freuen uns, Dr. Drewermann beim Patiententag begrüßen zu dürfen. Denn gerade in Zeiten eines fortschreitenden demografischen Wandels ist die Frage nach dem richtigen Maß für Patient und Mediziner eine zentrale“, sagt Dr. Norbert Schütz, Chefarzt und stellvertretender Ärztlicher Direktor der Hochtaunus-Kliniken. Schütz verantwortet von Seiten der DGIM das Programm des 10. Patiententages, das in enger Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Wiesbaden entstanden ist.

Herzschwäche - erste Anzeichen erkennen

Ein weiteres Thema des Patiententages wird die Herzschwäche sein. „Keine Krankheit wird öfter in Kliniken diagnostiziert, daher sollte jeder Warnzeichen, die darauf hindeuten, erkennen können“, sagt Professor Hasenfuß, der die Klinik für Kardiologie und Pneumologie und das Herzzentrum an der UMG, Universitätsmedizin Göttingen leitet. Die Vortragsreihe befasst sich damit, an welchen ersten Anzeichen Patienten eine Herzschwäche erkennen können, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und wie der Patient durch Lebensstiländerungen einer Herzschwäche begegnen kann. Das Spektrum des Patiententages ist vielfältig und richtet sich an ein breites Publikum. Beispielsweise befasst sich eine Vortragsreihe, die die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie ausrichtet, mit Krankheiten, die durch einen gestörten Hormonhaushalt entstehen können, wie Schilddrüsenknoten und Osteoporose.

Arbeit der Selbsthilfegruppen wird gewürdigt

Um die Arbeit der Selbsthilfegruppen zu würdigen, verleiht die Marion und Bernd Wegener-Stiftung den  Förderpreis für Selbsthilfegruppen – gemeinsam mit der DGIM und der Stadt Wiesbaden. Ausgezeichnet werden gesundheitsbezogene Selbsthilfegruppen aus dem gesamten Bundesgebiet, die besonderes Engagement und Kreativität auf dem Gebiet der Öffentlichkeitsarbeit bewiesen haben.

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