FODMAPS-arme Ernhährung Reizdarm

Dipl. Ernährungsberaterin FH Beatrice Schilling aus Baden in der Schweiz.

Wie hilft FODMAPs-arme Ernährung bei Reizdarmsyndrom und Intoleranzen?

Im Zusammenhang mit Intoleranzen und dem Reizdarmsyndrom taucht immer wieder ein Begriff auf, mit dem man auf den ersten Blick oft wenig anfangen kann: FODMAPs! Sicher ist, dass es sich dabei um eine Form der Ernährung handelt. Bei bestimmten Erkrankungen kann eine FODMAPs-arme Diät dazu beitragen, Beschwerden zu lindern. Was genau hinter FODMAPs steckt und wie sich dieses Ernährungskonzept auf Intoleranzen und das Reizdarmsyndrom auswirken kann, darüber sprach MeinAllergiePortal mit Dipl. Ernährungsberaterin FH Beatrice Schilling aus Baden in der Schweiz.

Frau Schilling, was versteht man unter FODMAPs und wie wirken sich FODMAP-Nahrungsmittel im Körper aus?

FODMAPs ist die Abkürzung für "Fermentierbare Oligo-, Di- und Monosaccharide und Polyole". Diese Untergruppen der Kohlenhydrate kommen natürlicherweise in gewissen Nahrungsmitteln vor und werden nicht von allen Menschen gut vertragen. Ein Einschränken der FODMAPs führt deshalb bei vielen Personen zu einer starken Reduktion von Beschwerden wie Blähungen, Bauchweh, Verstopfung bzw. Durchfall.

Zu den FODMAPs gehören Laktose, d.h. Milchzucker, der z.B. in Milch, Joghurt, etc. vorkommt, Fruktose, z.B. enthalten in Äpfeln und Birnen, Oligosaccharide, die z.B. in Form von Fruktanen in Weizen vorkommen, Galaktane, die man z.B. in Hülsenfrüchten findet und Polyole, die z.B. in Zwetschgen und in mit Sorbit gesüßten Kaugummis zu finden sind.

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Folgende Nahrungsbestandteile zählen zu den FODMAPs:

Nahrungsbestandteile der Fodmaps mein allergie portal

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