Pollenallergie, Heuschnupfen

Allergen- statt Pollenflugvorhersage

Für Heuschnupfen-Patienten ist die Pollenflugvorhersage ein nützlicher Service. Schließlich ermöglicht es ihnen in der Pollensaison, die Tage mit der höchsten Belastung zu umgehen, indem sie den Aufenthalt im Freien meiden. In der Forschung beschäftig man sich doch schon lange mit dem nächsten Schritt. Nicht die Vorhersage der Pollenkonzentration, sondern die Allergenkonzentration und damit die Möglichkeit einer Allergenvorhersage, stehen im Zentrum der Untersuchungen. Ein wichtiges Stichwort ist hierbei das biologische Exposom. MeinAllergiePortal sprach mit Prof. Dr. rer. pharm. Jeroen Buters, Toxikologe am Zentrum Allergie & Umwelt (ZAUM), Technische Universität & Helmholtz Zentrum München über seine Forschungsarbeit, erste Erkenntnisse und Ziele.

Autor: Sabine Jossé, www.mein-allergie-portal.com | 08.11.2013 Weiterlesen
Allergische Rhinits

Die durch den Ärzteverband Deutscher Allergologen (AeDA) beim Lehrstuhl für Medizinmanagement der Universität Duisburg-Essen/ Prof. Dr.re.pol. Jürgen Wasem in Auftrag gegebene Studie brachte es an den Tag: Allergiepatienten werden in Deutschland nicht entsprechend der Leitlinien behandelt. Damit steht fest: Patienten, die unter einer Allergischen Rhinitis leiden, d.h. unter einer Pollenallergie, einer Allergie gegen Tierhaare oder einer Allergie gegen Hausstaubmilben, bekommen nicht die Behandlung, die dem neuesten medizinischen Standard entspricht. Für die Patienten, die von einer Allergie betroffen sind, hat diese Entwicklung weitreichende Konsequenzen. Für die Untersuchung hatte man die Daten von 40 Millionen Versicherten im Zeitraum von vier Jahren (2007 bis 2010) untersucht. MeinAllergiePortal sprach mit Privatdozentin Dr. med. habil. Kirsten Jung, Präsidentin des Ärzteverbands Deutscher Allergologen (AeDA) e.V. und in dieser Eigenschaft Mitinitiatorin des Aktionsforums Allergologie, über die Versorgungssituation für Allergiepatienten in Deutschland und darüber, was Patienten tun können.

Autor: Sabine Jossé, www.mein-allergie-portal.com | 28.10.2013 Weiterlesen
Pollenflugvorhersage Europa

Spannende Ausblicke auf die Zukunft lieferte das 9. Europäische Pollen-symposium, das am 11. und 12. Oktober 2013 in Berlin stattfand. Mit der Veranstaltung, organisiert durch die in Berlin ansässige Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst unter der Leitung des Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. med. Karl-Christian Bergmann, wurde zudem das 30 jährige Bestehen der Stiftung gefeiert. Über 30 Experten aus 14 Ländern berichteten vor einem internationalen Publikum über aktuelle Forschungsergebnisse und gaben einen Ausblick auf spannende Entwicklungen.

Autor: Sabine Jossé, www.mein-allergie-portal.com | 15.10.2013 Weiterlesen

Pressemeldung, Zentrum für Rhinologie und Allergologie, Wiesbaden, 18.9.2013. In den letzten Jahren hat die Anzahl der Menschen, die von allergischen Erkrankungen betroffen sind, insbesondere in den westlich geprägten Industriestaaten sehr stark zugenommen. Allein in Deutschland sind ca. 16 Millionen Menschen von allergischer Rhinitis, ausgelöst durch Gräser, Bäume (Birke) oder Milben betroffen – das entspricht rund 5 Prozent der Gesamtbevölkerung.

Autor: PM, Allergiezentrum Wiesbaden | 18.09.2013 Weiterlesen
Ambrosia Allergie

Eigentlich ist die Ambrosia eine in Amerika beheimatete Pflanze. Mittlerweile hat sie sich jedoch auch in Deutschland und insbesondere in den südlichen und östlichen Bundesländern ausgebreitet. Dies fände wenig Beachtung, würde die mit dem Beifuß verwandte Ambrosia nicht über aggressive Allergene verfügen, die bei Allergikern starke Heuschnupfensymptome auslösen können. Ihre Blühperiode liegt vorwiegend im August und Oktober, also in einer Zeit, in der bislang nur wenige Pollenallergiesymptome auftreten. Über die Ambrosiaverbreitung und die Bekämpfungsaktivitäten der deutschen Behörden sprach MeinAllergiePortal mit Dr. Stefan Nawrath, Projektgruppe Biodiversität und Landschaftsökologie in Friedberg.

Autor: Sabine Jossé, www.mein-allergie-portal.com | 11.09.2013 Weiterlesen
Allergischer Marsch

Im Zusammenhang mit allergischen Erkrankungen wird häufig der allergische Marsch genannt. Damit bezeichnet man das Phänomen, dass bestimmte Menschen bereits im Säuglingsalter eine Allergie entwickeln und im Laufe des Lebens weitere Allergien folgen. Die Betroffenen durchlaufen eine regelrechte Allergiker Karriere. Als "typischen" Verlauf des allergischen Marsches ist definiert, wenn ein Säugling Neurodermits (Atopisches Ekzem) entwickelt, die mit einer Nahrungsmittelallergie, wie Kuhmilch uoder Weizen, einhergeht. Die nächsten "Schritte" auf sind ein allergisches Asthma Bronchiale und allergische Rhinokonjunktivitis. Im Erwachsenenalter zeigen sich die weiteren Stationen des „allergischen Marsches“ in Form einer Insektengiftallergie, einer Arzneimittelallergie, einer Kontaktallergie und schließlich einer Anaphylaxie. Soweit die Theorie. Jüngste Erkenntnisse weisen in eine Richtung, die zu einer chronologischen Abfolge der Krankheitsbilder des allergischen Marsches nicht zu passen scheint. MeinAllergiePortal sprach mit Prof. Dr. Knut Brockow, Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Technische Universität München.

Autor: S. Jossé/Brockow, www.mein-allergie-portal.com | 31.07.2013 Weiterlesen

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