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Allergie Buche Symptome Diagnostik Therapie

Allergie auf Buchenpollen: Symptome, Diagnostik und Therapie!

Allergie auf Buche: Symptome, Diagnostik, Therapie

Allergie auf Buche: Mögliche Kreuzreaktionen auf Nahrungsmittel

Birkenpollenallergiker, also auch die meisten Buchenpollenallergiker haben oft zusätzlich eine Nahrungsmittelallergie. Besonders häufig sind Reaktionen auf Stein- und Kernobst wie Äpfel, Birnen, Pfirsiche, Aprikosen oder Kirschen sowie Haselnüsse und Mandeln. Auch einige Gemüsesorten wie Sellerie und Karotten können zu Symptomen führen.

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Allergie auf Buche: Wie wird die Diagnose gestellt?

Zunächst ist es wichtig zu wissen, wann die Beschwerden auftreten und welche Pollen zu diesen Zeiten fliegen. Eine Hilfe bei der Suche nach den auslösenden Pollen können spezielle Pollentagebücher und Pollen-Apps aus dem Internet sein: Sie geben zum Beispiel Informationen zum lokalen Pollenflug und vergleichen die Daten mit den angegebenen Beschwerden.

Der Arzt führt in der Regel einen Pricktest durch: Verschiedene Allergene werden dabei auf die Haut aufgebracht, diese leicht eingeritzt und eine Hautreaktion abgewartet.

Im Blut kann man IgE-Antikörper messen, die auf eine Allergie hinweisen können. Zusätzlich lassen sich die spezifischen IgE-Antikörper gegen das Bet v 1-Allergen im Blut nachweisen. Um festzustellen, ob eine Allergie tatsächlich für die Symptome verantwortlich ist, wird häufig ein nasaler Provokationstest durchgeführt.

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Allergie auf Buchen: Welche Therapie ist angezeigt?

Wie bei allen Allergien steht an erster Stelle die Vermeidung des Allergens. Besteht eine isolierte Allergie auf Buchen, so ist der Beschwerdezeitraum meist überschaubar. Liegt aber gleichzeitig eine Allergie gegen Birken und andere frühblühende Bäume vor, so können sich die Beschwerden über Monate erstrecken. Starke Symptome können mit antiallergischen Medikamenten gelindert werden.

Die Ursache der Allergie, nämlich die Überreaktion des Immunsystems auf die Pollen kann man durch eine spezifische Immuntherapie behandeln. Da die Allergie auf Buchen meist auf einer Birkenpollenallergie beruht und sich die Allergene sehr ähnlich sind, ist die spezifische Immuntherapie gegen Birkenpollen in der Regel wirksam. Das Immunsystem wird in kleinen Schritten an das Allergen gewöhnt. Zunächst verabreicht man eine geringe Menge des Allergens und steigert die Dosierung dann in festgelegten Abständen. Damit kann erreicht werden, dass die allergische Immunantwort bei einem Kontakt mit dem Allergen schwächer ausfällt oder im Idealfall ganz ausbleibt. Das Allergen wird unter die Haut gespritzt, kann aber alternativ auch in Form von Tabletten unter die Zunge gelegt werden.

 

Quellen:

Egger C, Focke M, Bircher AJ, et al. The allergen profile of beech and oak pollen. Clin Exp Allergy J Br Soc Allergy Clin Immunol. 2008;38(10):1688-1696. doi:10.1111/j.1365-2222.2008.03092.x

Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst www.pollenstiftung.de

Wikipedia: Suchwort „Rotbuche“ www.wikipedia.de (04.05.2021)
Autorin: Irene Brandenburg