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Birkenpollenallergie Symptome Diagnose Therapie

Allergie auf Birkenpolle: Symptome, Diagnose und Therapie!

Allergie auf Birke: Symptome, Diagnose, Therapie

Für Menschen mit einer Allergie auf Birke beginnt mit dem Erwachen des Frühlings die Zeit der allergischen Symptome. Warum ist die Allergie auf Birkenpollen so häufig? Welche Untersuchungen sind nötig, um die Diagnose zu stellen? Wie sieht die Therapie aus und warum geht die Allergie oft mit Kreuzreaktionen einher? Die Birke hat so manche Besonderheit zu bieten.

Birke: Baum des Frühlings, des Nordens und der Brachflächen

Graziler, hoher Wuchs, zartgrünes Blattgrün, weiße Rinde – die Birke gilt oft als Symbol des Frühlings und der Jugend. Zur Gattung der Birken gehören rund 50 Arten. Sie wachsen in erster Linie in den gemäßigten und kühlen Bereichen der Nordhalbkugel. Bekannte Vertreter sind zum Beispiel die Hängebirke (Betula pendula oder Betula verrucosa) und die Moorbirke (Betula pubescens). Birken wachsen hierzulande meist als Einzelbäume, in kleinen Gruppen oder als Lückenfüller in Wäldern. Was Feuchtigkeit und Boden betrifft sind sie recht anspruchslos. Deshalb besiedeln sie als Pionierpflanzen gerne freie Brachflächen. Die Blütezeit der Birke reicht von Ende Februar bis in den Juli hinein, wobei die Hauptblüte im April stattfindet.

Allergie auf Birken: Spitzenreiter der Allergien

Die Pollen der Birke bereiten sehr vielen Menschen Probleme. Etwa 17 Prozent1 aller deutschen Erwachsenen sind gegen Birkenpollen sensibilisiert. Zum Glück haben nicht alle sensibilisierten Menschen tatsächlich Beschwerden. Dennoch ist die Allergie auf Birken weit verbreitet und in den letzten Jahrzehnten sogar immer häufiger geworden. Dazu tragen verschiedene Umstände bei:

  • Birkenblüten werden in erster Linie durch den Wind bestäubt. Die Birke produziert deshalb riesige Mengen an Pollen: Aus einer Kätzchenblüte gehen etwa fünf Millionen Pollen hervor, die sich kilometerweit in der Luft verteilen.
  • Da die Popularität der Birke zugenommen hat, werden Birken auch auf Grünflächen, in Parks und Gärten vermehrt gepflanzt.
  • Die mit dem Klimawandel verbundenen höheren Temperaturen führen zu einer längeren Blütezeit und mehr Pollenbildung.
  • Birkenpollen sind außerdem besonders allergen: Dafür ist ihr Hauptallergen Bet v1 verantwortlich. Bet v1 hat eine ausgeprägte Fähigkeit, IgE-Antikörper zu binden und dadurch Allergien auszulösen.

Die Symptome einer Allergie auf Birken

Die Symptome einer Allergie auf Birken unterscheiden sich nicht von anderen Pollenallergien. Rote, tränende und juckende Augen, Fließschnupfen, Niesattacken oder ein Jucken im Hals sind typische Beschwerden. Auch Atembeschwerden bis hin zum allergischen Asthma können auftreten.

Allergie auf Birken: Welche Kreuzreaktionen gibt es?

Das Hauptallergen der Birke Bet v1 weist noch eine weitere Besonderheit auf: Es hat viele Ebenbilder. Die Pollen anderer Bäume aus der Familie der Birkengewächse enthalten sehr ähnliche Allergene, auf die das Immunsystem zusätzlich reagieren kann. Eine Allergie auf Birken geht deshalb häufig mit Kreuzreaktionen auf Erlen-, Hasel- und Hainbuchenpollen einher. Auch mit den Pollen weiter entfernter Verwandter wie Eichen, Kastanien und Buchen kann es Kreuzreaktionen geben.