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Allergie Hainbuche Diagnose Therapie

Allergie auf Hainbuche: Diagnose und Therapie

Allergie auf Hainbuche: Diagnose und Therapie

Kommt es im April oder Mai zu Heuschnupfensymptomen kann eine Allergie auf Hainbuche die Ursache sein. Allerdings fliegen in diesen Monaten viele verschiedene Baumpollen durch die Lüfte. Wie wird die Diagnose gestellt, wenn man auf die Pollen der Hainbuche allergisch ist? Und wie sieht die Therapie aus? Das sollten Allergiker wissen.

Allergie auf Hainbuchen: Wie wird die Diagnose gestellt?

Hinweise auf den Ursprung einer Allergie gibt die Krankengeschichte. Wichtig ist es herauszufinden, welche Pollen zur Zeit der Beschwerden unterwegs sind. Bei der Suche kann ein Blick auf den Pollenflugkalender helfen, den die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst im Internet veröffentlicht. Hilfreich können auch spezielle Pollen-Apps sein, die eingegebene Informationen mit den gemessenen Pollenkonzentrationen in einer Gegend vergleicht.

Ärzte machen in der Regel einen Pricktest: Verschiedene Allergene werden dabei auf die Haut gegeben und diese leicht eingeritzt. Zeigt sich nach etwa 15 bis 20 Minuten eine Reaktion auf der Haut, so deutet dies auf eine Allergie hin. Im Blut kann man außerdem spezifische Antikörper gegen Allergene messen.

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Die Therapie der Allergie auf Hainbuchen

Wie bei allen Allergien sollte man auf jeden Fall versuchen, das Allergen zu meiden. Bei einer isolierten Allergie gegen Hainbuchenpollen ist die Zeit der Beschwerden meist sehr begrenzt. Der Beschwerdezeitraum kann sich aber deutlich verlängern, wenn Kreuzallergien mit anderen Baumpollen vorliegen. Akute allergische Symptome kann man mit Antihistaminika und Kortisonpräparaten in der Regel gut behandeln.

Bei ausgeprägten Beschwerden ist eine spezifische Immuntherapie zu überlegen. Dabei werden zunächst sehr kleine Mengen einer Allergenlösung verabreicht, die nach und nach gesteigert werden. Auf diese Weise kann sich das Immunsystem an das Allergen gewöhnen. Ziel ist es, die allergische Immunantwort des Körpers abzuschwächen oder im Idealfall ganz zu verhindern.

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Quellen:

  • Asam C, Hofer H, Wolf M, Aglas L, Wallner M. Tree pollen allergens-an update from a molecular perspective. Allergy. 2015;70(10):1201-1211. doi:10.1111/all.12696
  • Steinman H. Tree Pollens. Phadia; 2008
  • Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst www.pollenstiftung.de
  • Wikipedia: Suchwort „Hainbuchen“ www.wikipedia.de (9.4.2021)