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Allergie Esche Symptome Diagnose Therapie

Allergie auf Esche: Symptome, Diagnose, Therapie!

Allergie auf Esche: Symptome, Diagnose, Therapie

Allergie auf Esche: Kreuzreaktionen auf Nahrungsmittel sind selten

Kreuzreaktionen auf Nahrungsmittel und andere Substanzen kommen bei einer Allergie auf Esche nur selten vor. Möglich sind zum Beispiel Kreuzreaktionen auf Tomaten, Kartoffeln, Paprika und Bananen. Auch zu einer Allergie gegen Latex kann es kommen.

Welche Symptome verursacht die Allergie gegen Eschenpollen?

Die allergische Reaktion auf Eschenpollen geht mit den typischen Symptomen des Heuschnupfens einher: tränende, gerötete Augen, geschwollene Augenlider, Jucken im Hals, Niesattacken und eine laufende Nase sind sehr häufig. Bei schweren Allergien kann es zu Asthma bronchiale kommen.

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Allergie auf Esche: Was muss man bei der Diagnose beachten?

Um den Auslöser einer Pollenallergie zu identifizieren, muss man zunächst überlegen, welche Pollen zur Zeit der Beschwerden durch die Luft geflogen sind. Einen Pollenflugkalender und viele weitere Informationen zum Thema Pollen stellt die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst auf ihrer Internetseite bereit. Auch Apps für Mobiltelefone können bei der Suche nach dem Allergen helfen: Man gibt die Beschwerden in ein Pollentagebuch ein und die App gleicht die Informationen dann mit den gemessenen Pollenkonzentrationen ab.

Beim Arzt wird in der Regel ein Hauttest durchgeführt. Dabei wird die Reaktion der Haut auf verschiedene Allergene beobachtet. Zusätzlich kann man im Blut spezifische Antikörper gegen einzelne Allergene messen. Bei einem nasalen Provokationstest werden die verdächtigen Allergene direkt auf die Nasenschleimhaut gegeben und eine Reaktion abgewartet. Mit diesem Test stellt man fest, ob ein Allergen tatsächlich zu den erwarteten Symptomen führt. Da Eschenpollen ungefähr im gleichen Zeitraum durch die Luft fliegen wie Birkenpollen muss man genau hinsehen, um die richtige Diagnose zu stellen.

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Allergie auf Esche: Welche Therapie ist angezeigt?

Wie bei allen Allergien ist es wichtig, das Allergen zu meiden. Bei ausgeprägten Beschwerden können zusätzlich Medikamente eingesetzt werden. Antihistaminika der neuen Generation sowie kortisonhaltige Medikamente lindern die Symptome.

Mit einer spezifischen Immuntherapie versucht man die Ursache, also die Entstehung einer allergischen Reaktion, zu verhindern. Eine Allergenlösung wird zunächst in sehr kleinen Mengen verabreicht. Dadurch soll sich das Immunsystem an das Allergen gewöhnen. Die Dosierung wird dann langsam in regelmäßigen Abständen erhöht, bis der Körper auch auf gängige Pollenkonzentrationen in der Luft nicht mehr allergisch reagiert.

Quellen:

Haftenberger M, Laußmann D, Ellert U, et al. Prävalenz von Sensibilisierungen gegen Inhalations- und Nahrungsmittelallergene. Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz. 2013;56(5):687-697.

Steinman H. Tree Pollens. Phadia; 2008

Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst 

Wikipedia: Suchwort „Esche“ www.wikipedia.de (12.3.2021)