Heuschnupfen Selbstmedikation

Selbstmedikation bei Heuschnupfen? Was sind die Risiken?, Bildquelle: Canva (innadodor, mxpain, sparklestroke)

Heuschnupfen: Selbstmedikation oder zum Arzt?

Viele haben Heuschnupfen, aber muss man deshalb gleich zum Arzt gehen? Und zu welchem Arzt geht man bei einer Allergie? Reicht nicht auch eine Selbstmedikation? Schließlich gibt es eine breite Palette von Nasentropfen, Augentropfen, Tabletten etc., die in den Apotheken frei verkäuflich sind. Für viele Heuschnupfen-Geplagte ist die Selbstmedikation deshalb der einfachere Weg, aber gibt es da nicht auch Risiken?

Autor: Dr. med. Anna Eger

 

Selbstmedikation bei Heschnupfen: Die wichtigsten Fakten!

Viele Heuschnupfen-Medikamente sind rezeptfrei

Rezeptfreie Medikamente gegen Pollenallergien sind abschwellende Nasentropfen, Cromone, Antihistaminika, Corticoid-haltige Nasensprays sowie einige pflanzliche Heuschnupfenmittel

Beim Einsatz von Heuschnupfen-Medikamenten sollte man unbedingt differenzieren zwischen einem akut intermittierenden Heuschnupfen und einem chronisch persistierenden Heuschnupfen

Bei akuten, leichten Heuschnupfen-Symptomen, die nur ein paar Tage andauern, kann man eine Selbstmedikation durchführen, vorausgesetzt man weiß, wie man mit diesen Medikamenten umzugehen hat

Bei Heuschnupfen-Symptomen, die über einen längeren Zeitraum bestehen, benötigt man für eine Selbstmedikation mehr Erfahrung und eine gute Instruktion durch den Arzt

 

Heuschnupfen – Pollenallergie: Was ist der Unterschied?

Als Pollenallergie wird eine saisonal auftretende Allergie gegen die Pollen von Bäumen, Gräsern, Blumen oder Kräutern bezeichnet. Da bei dieser Form der Allergie vor allem die Nasenschleimhaut und die Bindehaut des Auges betroffen sind, heißt die Pollenallergie in der Fachsprache auch allergische Rhinokonjunktivitis. Sind nur die Schleimhäute der Nase betroffen, spricht man von einer allergischen Rhinitis. Beide Fachbegriffe werde auch verwendet, wenn die allergischen Beschwerden nicht von Pollen, sondern von Hausstaubmilben, Tierepithelien oder Schimmelpilzen verursacht werden. Der Laienbegriff hierfür ist „Heuschnupfen“. Er bezeichnet die Krankheitserscheinungen, die durch die Pollenallergie ausgelöst werden.

Typische Heuschnupfen-Symptome

Typische Symptome für den Heuschnupfen sind:

  • Laufende und/ oder verstopfte Nase
  • Niesreiz
  • Beeinträchtigtes Geruchs- und Geschmacksempfinden
  • rote, tränende, juckende Augen
  • Juckreiz im Gaumen
  • Kratzendes Gefühl im Hals
  • Juckende Ohren
  • Juckreiz im Gesicht
  • Hautreaktionen mit Ausschlag inkl. Juckreiz
  • Infektsymptome der oberen Atemwege (Luftröhre, Bronchien, Nasennebenhöhlen)
  • Schlafprobleme
  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  • leichtes Engegefühl in der Brust
  • evtl. auch Husten und Asthmaanfälle
  • Wechselspiel zwischen Allergie und Infekten
  • "Heufieber" mit Gelenkbeschwerden und Nackenschmerzen

Allergisch auf Nahrungsmittel durch Heuschnupfen

Es kann sein, dass Nahrungsmittel, die man normalerweise problemlos verträgt, in der Zeit des Pollenfluges nicht mehr vertragen werden. Man isst dann als Birkenallergiker einen Apfel und plötzlich juckt es im Mund. Möglich ist auch, dass man auf einmal keine Nüsse mehr verträgt, weil das Immunsystem, ausgelöst durch die extreme Konfrontation mit den Pollen, auch die ähnlichen Proteine in den Nüssen "angreift". Man spricht dann von einer Kreuzreaktion zwischen den Allergenen aus der Luft mit den Allergenen in Nahrungsmitteln. Die Auswirkungen dieser Kreuzreaktion im Mund bezeichnet man als Orales Allergiesyndrom (OAS).

Orales Allergiesyndrom (OAS) bei Heuschnupfen

Das OAS ist, wie die Pollenallergie, eine über IgE-Antikörper vermittelte Form der Nahrungsmittelallergie. Dabei handelt es sich um eine Kreuzallergie mit Pollenallergenen. Sie führt innerhalb weniger Minuten nach dem Verzehr der betreffenden Nahrungsmittel – meist rohe Obst- oder Gemüsesorten und Nüsse – zu einer Kontakturtikaria der Mundschleimhaut.

Beim OAS kann es zu den folgenden Symptomen kommen:

  • Pelziges Gefühl in der Mundhöhle
  • Juckreiz im Mundraum
  • Anschwellen der Mundschleimhaut und/ oder Lippen
  • Engegefühl am Kehlkopf
  • Schluckbeschwerden

Das Orale Allergiesyndrom ist eigentlich harmlos, solange es beim Juckreiz bleibt. Wenn ein Orales Allergiesyndrom jedoch dazu führt, dass Gaumenzäpfchen, Zunge oder Zungengrund anschwellen, kann es sehr gefährlich werden, weil es zu Luftnot kommen kann. Von den möglichen Kreuzreaktionen bei Pollenallergikern abzugrenzen sind in diesem Zusammenhang die "echten Lebensmittelallergien", die wesentlich gefährlicher, aber glücklicherweise auch seltener sind. Bei einer echten Lebensmittelallergie kann es bei Allergenkontakt sofort zu einer systemischen Reaktion kommen, zu einem anaphylaktischen Schock. Bei einer Kreuzallergie ist das normalerweise nicht der Fall.

Kreuzallergie auf Nahrungsmittel: Was kann man trotzdem essen?

Die meisten Allergene, bei denen eine kreuzreaktive Sensibilisierung bestehen kann, sind hitzelabil. Das bedeutet, sie können durch Kochen oder Backen unschädlich gemacht werden.

Hitzelabile pflanzliche Nahrungsmittelallergene sind zum Beispiel:

  • Karotte
  • Aubergine
  • Apfel
  • Pfirsich
  • Aprikose
  • Pflaume
  • Erdbeere
  • Banane

Hitzestabile tierische Nahrungsmittelallergene sind beispielsweise:

  • Rindfleisch
  • Schweinefleisch
  • Lamm
  • Wild

Im Gegensatz zu den für eine Kreuzallergie verantwortlichen Allergenen sind die Allergene, die bei echten Lebensmittelallergien eine Rolle spielen, hitzestabil. Auch in erhitztem Zustand können sie bei Lebensmittelallergikern eine anaphylaktische Reaktion auslösen.

Folgende pflanzliche Nahrungsmittelallergene sind hitzestabil:

  • Erdnuss
  • Sellerie
  • Tomate
  • Die meisten Gewürze

Von den tierischen Nahrungsmitteln sind folgende Allergene hitzestabil:

Als bedingt hitzestabile pflanzliche Allergene gelten:

  • Soja
  • Getreide
  • Kartoffeln
  • Sonnenblumensamen
  • Mohn.

Wann werden Kreuzallergien für Pollenallergiker gefährlich?

Für Patienten mit Heuschnupfen kann eine Kreuzallergie auf Nahrungsmittel gefährlich werden, wenn er die betreffenden Lebensmittel während der Pollenflugzeit „seines“ Allergens zu sich nimmt. Dann kann er stärker reagieren als in der pollenfreien Zeit. Das kann zum Beispiel bei einer Allergie gegen Birkenpollen der Fall sein. Besteht eine leichte Kreuzreaktivität, verträgt der Patient möglicherweise Sojaprodukte im Frühsommer, also zur Pollenflugzeit, nicht. Es kann dann sogar plötzlich zu einem anaphylaktischen Schock kommen. Im Winter kann der gleiche Patient jedoch Soja problemlos essen.

Rezeptfreie Medikamente gegen Pollenallergien aus der Apotheke

Es gibt zahlreiche Medikamente gegen Heuschnupfen, die ohne Rezept erhältlich sind. Das heißt jedoch nicht, dass sie jedermann unkritisch und x-beliebig anwenden kann. Es bedarf einer Beratung durch einen Arzt oder Apotheker über Indikation, Anwendung und evtuelle Gegenanzeigen. Welche Medikamente in welcher Form und Dosierung und unter welchen Bedingungen rezeptfrei in Apotheken erhältlich sind, wird regelmäßig neu in einem Sachverständigenausschuss beraten und beschlossen.

Ohne Rezept kann man zurzeit Heuschnupfen-Medikamente mit den folgenden Wirkstoffen in der Apotheke erwerben:

  • Abschwellende Nasentropfen wie Oxymetazolin, Xylometazolin
  • Cromone wie Cromoglicinsäure, Ketotifen
  • Antihistaminika wie Cetirizin, Dimetinden, Loratadin, Bilastin
  • Corticoid-haltige Nasensprays wie Mometason, Fluticason (seit 2016 rezeptfrei, für Erwachsene), Beclometason (ab 12 Jahren)
  • Einige pflanzliche Heuschnupfenmittel als Nahrungsergänzungsmittel oder Pestwurzextrakt

Wie helfen abschwellende Nasentropfen bei Heuschnupfen?

In abschwellenden Nasentropfen oder Nasensprays sind Wirkstoffe enthalten, die Ähnlichkeiten mit dem körpereigenen Adrenalin haben. Sie führen zu einer Verengung der Blutgefäße in der Schleimhaut und reduzieren die Sekretbildung und -absonderung. Dadurch läuft die Nase nicht mehr, die Atmung wird erleichtert und die Ausführungsgänge der Nebenhöhlen und der Ohrtrompete werden besser belüftet. Nach der Anwendung tritt der gewünschte Effekt normalerweise nach wenigen Minuten ein und kann mehrere Stunden anhalten.

Wie helfen Cromone bei Heuschnupfen?

Cromone sind Wirkstoffe mit antiallergischen und entzündungshemmenden Eigenschaften. Sie hemmen die Freisetzung von Histamin und anderen Mediatoren aus den Mastzellen, weshalb sie auch Mastzellstabilisatoren genannt werden. Man kann sie bei Heuschnupfen als Augentropfen, Nasenspray, zum Inhalieren und als Tabletten anwenden. Am Auge eingesetzt, zeigen Cromone eine sehr gute Wirkung, weil man hier eine hohe Wirkstoffkonzentration erreicht. Insbesondere die Präparate ohne Konservierungsstoffe, die in Einzelviolen erhältlich sind, sind ausgesprochen gut verträglich. Cromone müssen mehrmals pro Tag angewendet werden und erfordern deshalb eine gute Mitarbeit des Patienten.

Wie helfen Antihistaminika bei Heuschnupfen?

Antihistaminika sind antiallergische Wirkstoffe, die die Wirkung des körpereigenen Histamins hemmen. Überdies haben Antihistaminika auch beruhigende und schlaffördernde Effekte und können bei Schwindel und Übelkeit helfen. Die erste Generation von Antihistaminika war nur wenig selektiv für den Histamin1-Rezeptor und zeigte unerwünschte Nebenwirkungen wie Mundtrockenheit, Blasen- und Darmlähmung und starke Müdigkeit. Seit 1972 gibt es die zweite Generation Antihistaminika, die sehr gut wirksam ist, selektiv wirkt und weniger dämpfende Nebenwirkungen hat. Die aktuell modernsten Antihistaminika der 3. Generation sind alle rezeptpflichtig. Hier gibt es sehr gute Präparate, die für die Patienten sehr gut verträglich sind. Zu ihnen gehören Medikamente mit den Wirkstoffen Levocetirizin, Desloratadin und Fexofenadin.

Wie helfen Leukotrienantagonisten bei Heuschnupfen?

Auch Leukotrienantagonisten, von denen manche Patienten deutlich profitieren, überwiegend Kinder mit Asthma, sind rezeptpflichtig. Leukotrienrezeptorantagonisten (LTRA) wirken antiasthmatisch, antiallergisch und entzündungshemmend. Sie blockieren die Wirkung der entzündungsfördernden Leukotriene an ihrem Rezeptor. Es gibt sie als Filmtabletten, Granulate und Kautabletten, die ein- oder zweimal täglich eingenommen werden.

Wie helfen inhalative Kortikoide bei Heuschnupfen?

Topisch inhalative Steroide wirken ähnlich wie Kortison, gehen aber nicht mit den dafür typischen Nebenwirkungen einher. Sie wirken entzündungshemmend, antiallergisch und immunsuppressiv, das heißt sie unterdrücken das Immunsystem. Für die Inhalation können Dosieraerosole, Pulverinhalatoren und Inhalationslösungen verwendet werden. Kortikoide können auch in Nasenspray und Augentropfen enthalten sein und sind fester Bestandteil einer effektiven Heuschnupfentherapie. Häufig heißt es, man könne diese nicht rezeptfrei erwerben, was so nicht stimmt. Wenn man kortisonähnliche inhalative Medikamente aber in einer höheren Dosierung benötigt, in der sie eine ausgezeichnete Wirksamkeit zeigen, ist dies nur über eine ärztliche Verordnung möglich.

Es gibt Kombinationen von topisch inhalativen Steroiden mit lang wirksamen bronchienerweiternden Wirkstoffen (long acting beta agonists oder LABAs). Inhalative Kombinationspräparate für die Lunge sind rezeptpflichtig.

Mischzubereitungen, die ein topisches Steroid enthalten: Kortisonähnliche inhalative Medikamente

Zusätzlich sind auch Kombinationspräparate, wie Kombinationen aus topischen nasalen Steroiden und Antihistaminika in einer topischen Applikationsform nur auf Rezept erhältlich. Nach aktueller Studienlage sind diese Präparate bei den meisten Patienten sehr effektiv.

Intermittierender Heuschnupfen oder persistierender Heuschnupfen: Was ist der Unterschied?

Bei einer intermittierenden Pollenallergie sind die Symptome nur manchmal vorhanden. Zum Beispiel hat man bei einer Gräser-Allergie nur im Sommer Allergiesymptome. Bei einem persistierenden Heuschnupfen treten die Heuschnupfen Symptome länger als vier Tage die Woche und länger als vier Wochen pro Jahr auf. Das kann passieren, wenn man gegen mehrere Pollen allergisch ist, zum Beispiel Frühblüher wie Hasel, Erle, Birke, Gräser und Ambrosia. In diesem Fall hat man quasi ständig Heuschnupfen.

Selbstmedikation von Heuschnupfen mit rezeptfreien Medikamenten, wann ist das sinnvoll?

Beim Einsatz von Heuschnupfen-Medikamenten sollte man unbedingt differenzieren zwischen einem akut intermittierenden Heuschnupfen und einem chronisch persistierenden Heuschnupfen. Hat man den Heuschnupfen nur für kurze Zeit im Jahr, ist eine Selbstmedikation sicher gut möglich. Leidet man aber an vielen Pollenallergien, so dass man einen Großteil des Jahres an allergischen Symptomen leidet, sollte man sich einem Arzt vorstellen. Dabei gilt es zu beachten: Erkrankungen des atopischen Formenkreises, wie die Neurodermitis, gehen oft mit einem chronischen Heuschnupfen einher. So entwickeln etwa 40 Prozent der Patienten mit atopischer Dermatitis eine chronische Rhinokonjunktivitis und/ oder sogar ein allergisches Asthma bronchiale. Auch in solchen Konstellationen ist eine alleinige Selbstmedikation nicht ratsam.

Wie behandelt man den akuten Heuschnupfen, der nur kurze Zeit auftritt?

Wenn man akute, leichte Heuschnupfen-Symptome hat, die nur ein paar Tage andauern, dann kann man durchaus eine Selbstmedikation durchführen. Voraussetzung ist, dass man weiß, wie man mit diesen Medikamenten umzugehen hat. Dafür kann man sich von einem Arzt und in der Apotheke beraten lassen.

Heuschnupfen: Wann hilft welches Medikament?
Abschwellendes Nasenspray (sogenannte Dekongestiva) Eine verstopfte oder laufende Nase kann beispielsweise mit Xylometazolin Nasenspray behandelt werden. Aber Vorsicht: Es darf nicht länger als wenige Tage verwendet werden, da sonst die Gefahr von Nasenschleimhautschäden mit permanent verstopfter Nase droht!
Antihistaminika Sowohl im akuten Heuschnupfen-Anfall als auch prophylaktisch in der Zeit des Pollenfluges eignet sich zum Beispiel Levocabastin als Augentropfen oder -Nasenspray. In manchen Fällen helfen auch Tabletten mit Cetirizin, Loratadin oder ähnlichem als Wirkstoff.
Cromone/ Mastzellstabilisatoren Bei leichterer Ausprägung der Heuschnupfen-Symptome können zum Beispiel Cromoglicinsäure als Nasenspray oder Augentropfen, aber auch Ketotifen als Tabletten oder Augentropfen die Beschwerden lindern. Es sollte 4 bis maximal 8)Mal täglich ein Sprühstoß in jedes Nasenloch erfolgen.
Leukotrienantagonisten Der Leukotrienrezeptor-Antagonist Montelukast eignet sich bei Heuschnupfen-Symptomen besonders gut bei Kindern. Leukotrienantagonisten sind rezeptpflichtig.
Glukokortikoide Sind sie Beschwerden des Heuschnupfens stärker ausgeprägt und liegt vielleicht sogar eine begleitende Reaktion der Bronchien vor, dann hilft ein Sprühstoß morgens und abends eines Kortikoid-haltigen Nasensprays mit beispielsweise Budesonid in jedes Nasenloch. Topische Glukokortikoide sollten wegen ihrer Nebenwirkungen auf die Schleimhaut auf keinen Fall dauerhaft und nur saisonal eingesetzt werden.
Kombinationspräparate Kombinationspräparate zur nasalen Anwendung, bestehend aus beispielsweise dem Antihistaminikum Azelastin und dem Glukokortikoid Fluticason, sind sehr gut wirksam, aber nach wie vor verschreibungspflichtig.
Quelle: Dr. med. Anna Eger, www.mein-allergie-portal.com

Wie meidet man als Pollenallergiker die Pollen?

Den Pollen auszuweichen, ist nicht besonders einfach.

Jedoch gibt es einige Verhaltenshinweise und Tipps, wie man als Heuschnupfen-Geplagter einer hohen Pollenbelastung vorbeugen kann:

  • Beachten Sie die Pollenvorhersage!
  • Halten Sie die Wohnungsfenster in der Pollensaison geschlossen – die Pollendichte ist übrigens zwischen 3 und 5 Uhr morgens am größten!
  • Waschen Sie Ihre Bettwäsche regelmäßig.
  • Trocknen Sie Ihre Wäsche in der Pollenflugsaison nicht an der frischen Luft.
  • Waschen Sie sich Ihre Haare vor dem Zubettgehen, um anhaftende Pollen abzuspülen.
  • Legen Sie Ihre tagsüber getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer ab!
  • Halten Sie den Rasen in Ihrem Garten kurz!
  • Saugen Sie regelmäßig, aber möglichst nicht selbst Staub!
  • Tragen Sie gegebenenfalls eine Sonnenbrille und reinigen Sie Gläser und Gestell von Brillen regelmäßig.
  • Verzichten Sie im Frühling und Sommer lieber auf Joggen und Fahrradfahren. Stattdessen könnten Wassersportarten geeigneter sein.
  • Wenn möglich, verreisen Sie während der Heuschnupfensaison an einen Ort mit geringer Pollenbelastung.
  • Verzichten Sie auf den Verzehr von Honig, da er Pollen-haltig ist.
  • Erwägen Sie den Einbau einer Klimaanlage mit Pollenfilter in Ihr Auto, wenn Sie viel und lange Autofahren müssen.
  • Verbringen Sie Ihren Urlaub in „Reinluft-Gegenden“ wie Hochgebirge oder Küste.
  • Wie kann man den Heuschnupfen symptomatisch selbst behandeln?

Besteht das Hauptproblem beim Heuschnupfen darin, dass für wenige Tage die Nase völlig verstopft ist, dann kann ein Patient problemlos entsprechende abschwellende Nasentropfen benutzen, das entspricht sogar der Europäischen Leitlinie. Allerdings sollte man auch bei einem Heuschnupfen die Nasentropfen nicht länger als fünf Tage anwenden, denn sonst kann die Nasenschleimhaut dauerhaft geschädigt werden.

Zeigt sich der Heuschnupfen hingegen auch durch Juckreiz, Niesreiz und eine laufende Nase, kann ein freiverkäufliches Antihistaminikum eingesetzt werden. Bei leichten Heuschnupfen-Beschwerden und bedarfsweise eingesetzt, wird man mit Antihistaminika in vielen Fällen Symptomfreiheit erreichen. Je nach Symptomlage muss der Patient bei der Selbstmedikation also das richtige Medikament auswählen.

Auch für das Problem mit tränenden, juckenden Augen gibt es helfende Medikamente in Form von antiallergischen Augentropfen. Teilweise gibt es Kombipacks, in denen neben Nasenspray auch Augentropfen enthalten sind.

Und wie geht man bei der Selbstmedikation vor, wenn man ständig Heuschnupfen hat bzw. wenn er chronisch ist?

Handelt es sich um Heuschnupfen-Symptome, die über einen längeren Zeitraum bestehen, muss die Medikation anders aussehen. Auch hier ist eine Selbstmedikation möglich, der Patient benötigt dafür aber mehr Erfahrung und eine gute Instruktion durch den Arzt. Konkret heißt das: Eine genaue Allergie-Diagnose wurde durch einen Arzt gestellt. Der Patient muss außerdem wissen, welches Medikament er gegen welche Symptome und in welcher Dosis einsetzt. Auch sollte er beim Heuschnupfen wissen, wann es losgehen sollte mit den Medikamenten. Man könnte dann zum Beispiel mit der Einnahme eines Antihistaminikums zu Beginn der Pollenflugsaison anfangen und dieses dann dauerhaft einnehmen. Zusätzlich, bei Bedarf, kann man weitere Medikamente im Sinne einer Stufentherapie einsetzen. Der Patient muss sich aber gut mit den jeweiligen Medikamenten auskennen und dies setzt eine Patientenschulung voraus, die aber leider viel zu selten stattfindet. Im Zweifelsfall muss der Patient entscheiden, wann er mit seiner Allergie zum Arzt gehen sollte. Dies sollte der Fall sein, wenn es Anzeichen für die Entwicklung eines Asthma bronchiale aus dem Heuschnupfen gibt.

Anzeichen für einen Etagenwechsel des Heuschnupfens können sein:

  • Sekretarmer Reizhusten während der Heuschnupfensymptome
  • Kurzatmigkeit, pfeifendes Atemgeräusch
  • Häufige Atemwegsinfekte
  • Verminderte Leistungsfähigkeit

Was ist bei der Selbstmedikation von Heuschnupfen schwierig?

Die Selbstmedikation beim Heuschnupfen ist "kein Hexenwerk", aber wenn man die Medikamente effektiv einsetzen will, muss man individuelle Gegebenheiten berücksichtigen. Beim Heuschnupfen gibt es keine Standardtherapie, die für alle Patienten passt. Aber man kann sich zumindest an die ersten beiden der drei Säulen der Allergietherapie halten: Vermeiden, symptomatisch behandeln und "impfen".

Hyposensibilisierung bei Heuschnupfen?

Schließlich gehört auch die Allergieimpfung, Hyposensibilisierung oder Spezifische Immuntherapie (SIT) zu den Therapien, die nur nach einer präzisen allergologischen Diagnostik und Beratung vom Arzt verordnet und durchgeführt werden. Die SIT ist die einzige Therapie, die einen Heuschnupfen "an der Wurzel" bekämpft. Bei Allergien besteht generell die Tendenz zu einer Ausweitung der Beschwerden. Oft beginnen die Heuschnupfensymptome an der Nase, dann kommen die Augen hinzu, dann folgen die Bronchien, dann Lebensmittelallergien und so weiter. Dazu kommt, dass auch die Gefahr für eine fortschreitende Sensibilisierung gegen weitere Allergene besteht. Bisher kann nur die Allergieimpfung diesen Prozess aufhalten und diese Behandlung kann man nur bei einem Allergologen oder einem allergologisch versierten Arzt durchführen.

Selbstmedikation oder zum Arzt: Was tun bei Allergie?

Jeder Patient, der bemerkt, dass sein Heuschnupfen störend ist und dass er trotz fachkundiger Beratung in der Apotheke durch die Medikamente keine Symptomfreiheit erreicht, sollte sich an einen kundigen Allergologen oder allergologisch geschulten Arzt wenden. Wichtig ist zunächst eine akkurate Diagnostik, denn viele Patienten wissen im Grunde nicht, ob sie an einem Infekt leiden oder an einem Heuschnupfen.

Und: man bekämpft mit den genannten Präparaten nur die Symptome, aber nicht die Ursachen des Heuschnupfens. Dies kann man nur mit einer Hyposensibilisierung oder Allergieimpfung erreichen. Allerdings muss man wissen: Auch die Allergieimpfung ist nicht immer zu 100 Prozent erfolgreich. In der Regel erreicht man mit der Hyposensibilisierung eine Symptomreduktion, die zwischen 50 und 70 Prozent liegt. Viele Patienten denken deshalb, dass sie mit den Antihistaminika das gleiche Ergebnis erzielen, was zunächst auch stimmt, aber langfristig schief gehen kann.

Zu welchem Arzt geht man bei Allergien bzw. bei Pollenallergien?

Bei einer Pollenallergie bzw. einem Heuschnupfen hilft der Hals-Nasen-Ohrenarzt, der Lungenarzt, der Dermatologe, der Kinderarzt oder ein fachkundiger Hausarzt. Diese Ärzte können Empfehlungen geben, wie man mit den Heuschnupfen Medikamenten am besten umgehen sollte. Man kann sich natürlich auch selbst kundig machen oder sich in einer Apotheke gut beraten lassen.

Welcher Allergietest ist bei Heuschnupfen empfehlenswert?

Sinnvoll, gerade für komplexere Diagnosen, ist die chipbasierte Allergiediediagnostik auf IgE-Basis, die molekulare Allergiediagnose. Die chipbasierte Allergiediediagnostik testet eine repräsentative Auswahl an Allergenen. Mit nur einer Blutprobe bekommt der Patient ein sehr präzises Allergieprofil und erspart sich ca. 20 Bluttests auf Einzelallergene. Dieses sollte aber nicht als Screeningtest eingesetzt werden und gehört in die Hand erfahrener Allergologen.

Heuschnupfen-Tests - Wie kann die Diagnose einer Pollenallergie gestellt werden?

Die Diagnosestellung eines Heuschnupfens basiert, wie immer in der Medizin, auf verschiedenen Säulen: Anamnesegespräch, Laboruntersuchungen und eventuell apparative Methoden.

Diagnose bei Heuschnupfen, so geht man vor!
Symptom-Tagebuch Die wichtigsten Informationen über einen eventuell vorliegenden Heuschnupfen erhält man aus einem ausführlichen ärztlichen Gespräch mit dem Nachweis eines zeitlichen Zusammenhanges zwischen den Symptomen und dem Ausgesetztsein gegenüber den entsprechenden Allergenen. Dazu kann ein Symptomtagebuch dienen.
Haut-Test (Pricktest) Mit dem sogenannten Pricktest kann die Sensibilisierung gegenüber verschiedenen Allergenen nachgewiesen werden.
Blut-Test auf spezifische Serum-IgE-Antikörper Das ist ein enzym-immunologisches Verfahren, mit dem verdächtige Allergene identifiziert werden können.
Nasaler Provokationstest Nur, wenn keine eindeutige Diagnose aus der beschriebenen Diagnostik erhoben werden, dann kann man mittels eines nasalen Provokationstests versuchen, das verdächtige Allergen zu entlarven.
Quelle: Dr. med. Anna Eger, www.mein-allergie-portal.com

Mögliche Nebenwirkungen bei Medikamenten gegen Heuschnupfen

Lokal angewendete antiallergische Medikamente sind meist gut verträglich. Nasensprays können mitunter einen bitteren Geschmack aufweisen. Systemisch angewendete, also über den Verdauungstrakt oder das Blut aufgenommene, Medikamente haben in der Regel ein größeres Risiko, unerwünschte Arzneimittelwirkungen auszulösen.

Mögliche Nebenwirkungen bei Heuschnupfen-Medikamenten
Medikamentengruppe Nebenwirkungen
Abschwellende Nasensprays (Dekongestiva) · Bei längerem Gebrauch chronische Schwellung der Nasenschleimhaut
· Kopfschmerzen
· Übelkeit
· Brennen, Trockenheit der Schleimhaut
Cromone/ Mastzellstabilisatoren · Kopfschmerzen
· Magen-Darm-Beschwerden
· Überempfindlichkeitsreaktionen
Leukotrienrezeptorantagonisten · Durchfall, Übelkeit, Erbrechen
· Hautausschlag
· Atemwegs-Infektionen
· Fieber
· Kopfschmerzen
· Muskelschmerzen
· Selten psychiatrische Symptome wie Albträume, Halluzinationen, Depression
Topische Antihistaminika · Lokale Überempfindlichkeitsreaktionen mit Rötung und Brennen
· Müdigkeit
Topische Kortikoide · Infektionen
· Zunahme des Augeninnendrucks
· Grauer Star
· Nasenbluten
Sytemische Antihistaminika · Zentral dämpfende Wirkung mit beeinträchtigtem Reaktionsvermögen, vor allem bei 1. Generation-Antihistaminika
· Magen-Darmstörungen
· Mundtrockenheit
· Störungen beim Wasserlassen
· Herzrhythmusstörungen
Quelle: Dr. med. Anna Eger, www.mein-allergie-portal.com

Welche Medikamente bzw. Antihistaminika machen nicht müde?

Von den angeklungenen antiallergischen Medikamenten sind nur die Antihistaminika die Substanzen, die eine zentral dämpfende Wirkung haben können. Damit können sie ein verlangsamtes Reaktionsvermögen sowie Müdigkeit verursachen. Die neueren Antihistaminika passieren jedoch die Blut-Hirn-Schranke nicht und machen demnach nicht oder kaum müde.

Nicht oder kaum müde-machende Antihistaminika sind:

  • Azelastin
  • Bilastin
  • Cetirizin
  • Desloratadin
  • Ebastin
  • Fexofenadin
  • Levocabastin
  • Levocetirizin
  • Loratadin
  • Mizolastin
  • Rupatadin
  • Terfenadin

Heuschnupfen Medikamente für Kinder

Heuschnupfen zählt in Westeuropa zu den häufigsten chronischen Erkrankungen im Kindesalter. Allein durch präventive Maßnahmen, das heißt durch die bestmögliche Reduktion des Allergenkontakts, kann die Symptomatik deutlich verbessert werden, wie eine Studie gezeigt hat. Natürlich ist das nicht immer der Fall. Nasenspülungen mit Kochsalzlösung können einen positiven Effekt auf die Heuschnupfensymptome haben. Ansonsten werden folgende Medikamente zur Behandlung einer allergischen Rhinitis bei Kindern eingesetzt:

  • Antihistaminika intranasal und/oder oral
  • Kortikosteroide intranasal
  • Leukotrienrezeptorantagonisten

Unter den Antihistaminika sollte man solche wählen, die die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden und damit keine oder nur geringe dämpfende Wirkungen haben. Nasenspray und Tabletten sind dabei nach Studienlage gleich effektiv, wobei die Wirkung bei der intranasalen Anwendung schneller eintritt. Die anfangs möglicherweise auftretende Müdigkeit sollte nach einer Woche nachlassen. Cetirizin und Loratadin sind ab 2 Jahren zugelassen, Levocetirizin ab 6 Jahren.

Ab einem Alter von 6 Jahren kann der Leukotrienrezeptor-Antagonist Montelukast angewendet werden.

Noch etwas wirksamer sind die intranasalen Glukokortikoide wie Mometason und Fluticason. Nasal angewendet sind sie bei Kindern ab 6 Jahren unbedenklich anwendbar und sollten eingesetzt werden, bis die Heuschnupfensymptome abgeklungen sind.

Heuschnupfen-Medikamente in der Schwangerschaft

Ein beträchtlicher Anteil aller Schwangeren – etwa jede 5. Schwangere – leidet unter Heuschnupfen. In Zusammenhang mit dem veränderten Hormonhaushalt in der Schwangerschaft leiden viele schwangere Frauen sowieso schon an einer chronischen Verstopfung der Nase. Nicht alle Medikamente können in der Schwangerschaft vorbehaltlos angewendet werden wegen möglicher schädlicher Einflüsse auf das ungeborene Kind. In erster Linie gilt deshalb besonders in der Schwangerschaft das weitestmögliche Meiden des Allergenkontaktes als oberstes Gebot. Sollten dennoch therapiebedürftige Symptome weiter bestehen, dann ist aus den folgenden Medikamenten zu wählen:

Heuschnupfen-Medikamente in der Schwangerschaft
Substanzklasse Präparat/ Wirkstoff Besonderheiten
Topische Antikongestiva (abschwellende Mittel) Xylometazolin
Oxymetazolin
Anwendung über maximal 8 bis 10 Tage, Anwendung von Kochsalzlösung ist unbedenklich und hilfreich
Topische Antihistaminika Azelastin
Levocabastin
Azelastin ist nur in lokaler Anwendung unbedenklich, jedoch wird eher Cromoglicinsäure empfohlen. Levocarbastin wird kaum resorbiert und ist daher in topischer Applikation gut geeignet.
Systemische Antihistaminika Loratadin
Cetirizin
Beide sind in allen Schwangerschaftsphasen geeignet, Cetirizin geht in die Muttermilch über.
Mastzellstabilisatoren Cromglicinsäure Bei akuten Beschwerden gut geeignet
Topische Glukokortikoide Budesonid
Fluticason
Bei sachgerechter Anwendung prinzipiell in der Schwangerschaft sicher, jedoch ist eine ärztliche Beratung notwendig, da die Anwendung über mehrere Wochen erfolgen müsste.
Systemische Glukokortikoide Prednisolon Eine systemische Therapie mit Kortikoiden sollte abhängig vom Schwangerschaftsalter und der mütterlichen Erkrankung nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen, da Entwicklungs- und Wachstumsstörungen beim Ungeborenen auftreten könnten.
Quelle: Dr. med. Anna Eger, www.mein-allergie-portal.com

Für Levocetirizin oral, Dimetinden oral und Ketotifen Augentropfen ist die Datenlage nicht ausreichend, um eine abschließende Risikobeurteilung für die Anwendung in der Schwangerschaft vorzunehmen.

Allergie Notfallset

Auch die Notfallmedikation für Patienten mit Anaphylaxie ist nur über eine Verordnung durch den Arzt erhältlich. Dazu gehören die klassischen "alten" Antihistaminika, die man heutzutage nicht dauerhaft einsetzen würde, die aber als Notfallindikationen zugelassen sind und hier auch eine wichtige Funktion erfüllen. Desweiteren gehört ein Glukokortikoid wie Betamethason zum Notfallset dazu. Auch der Adrenalin-Pen fällt in diese Kategorie. Für dessen Anwendung muss der Patient gut geschult werden.

Hausmittel gegen Heuschnupfen

Die Anwendung von Kochsalzlösung und Meerwasser als Inhalation, Nasendusche oder Nasensprays ist eine einfache und unbedenkliche, aber nicht wenig wirkungsvolle Methode um leichte Heuschnupfensymptome schonend zu behandeln.

Für die Augen können Tränenersatzmittel mit Hyaluronsäure oder Carbomere angenehm lindernd sein. Außerdem gibt es pflanzliche Augentropfen mit dem sinnbildlichen Namen Augentrost, auch als Euphrasia bekannt. Sie helfen bei gereizten, geröteten Augen durch ihre reizlindernde und entzündungshemmende Wirkung.

Aus der Phytopharmakalogie hat weiterhin Pestwurzextrakt einen wichtigen Stellenwert in der Therapie des Heuschnupfens. Es hemmt die Leukotriensynthese und reduziert die allergischen Symptome deutlich. Außerdem gibt es Nahrungsergänzungsmittel, die Mastzell-stabilisierende Effekte haben und die Bildung der entzündungsfördernden Leukotriene hemmen, darunter Präparate mit alpha-Linolensäure, Luteolin und Rosmarinsäure. Sie sind auch für Kinder unter 3 Jahre geeignet. Ein weiteres pflanzliches Mittel, das bei Heuschnupfensymptomen gute Wirkungen zeigt, ist Schwarzkümmelöl. Es wirkt entzündungshemmend, antihistamin und immunmodulierend.

Selbstmedikation oder Hyposensibilisierung: Was ist besser bei Heuschnupfen?

Der signifikante Unterschied zwischen den beiden Therapieformen ist, dass die Antihistaminika die Entwicklung der allergischen Erkrankung nicht stoppen können. Für die Allergie Impfung zeigen uns hingegen viele gute Studien, dass bei einem Großteil der jungen Patienten, die Neuentwicklung eines Asthmas, also der gefürchtete Etagenwechsel, verhindert werden kann. Das gilt auch für das Fortschreiten von Sensibilisierungen.

Quellen:

https://www.embryotox.de/erkrankungen/details/ansicht/erkrankung/allergie/

https://www.altmeyers.org/de/allergologie/pollinose-3151

https://www.altmeyers.org/de/allergologie/allergiesyndrom-orales-4769

https://www.pharmawiki.ch/wiki

https://www.msdmanuals.com/de/profi/immunologie,-allergien/allergien,-autoimmunerkrankungen-und-andere-%C3%BCberempfindlichkeitsst%C3%B6rungen/allergische-rhinitis

https://www.rosenfluh.ch/media/arsmedici/2014/18/Allergische_Rhinitis_bei_Kindern.pdf

https://www.phytotherapie.at/Schapowal_2012.pdf

https://www.gelbe-liste.de/

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/hilfe-bei-heuschnupfen-124717/seite/2/

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/selbstmedikation-bei-heuschnupfen-125159/seite/3/

https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Rezeptfreie-Kombis-bei-allergischer-Rhinitis-Was-ist-zur-Wirksamkeit-bekannt-412378.html

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2022/08/18/allergische-beschwerden-in-der-schwangerschaft

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2023/02/01/arzneimittel-gegen-allergie-bald-neue-moeglichkeiten-in-der-selbstmedikation 

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Unsere Beiträge beinhalten lediglich allgemeine Informationen und Hinweise. Sie dienen nicht der Selbstdiagnose, Selbstbehandlung oder Selbstmedikation und ersetzen nicht den Arztbesuch. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.