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Januar Nase läuft Heuschnupfen Erkältung

Januar und die Nase läuft: Heuschnupfen oder Erkältung?

Januar und die Nase läuft: Heuschnupfen oder Erkältung?

Die Weihnachtsfeiertage sind gerade erst vorbei, das neue Jahr ist noch jung und schon läuft die Nase. Wer nun glaubt, es handele sich um eine Erkältung, könnte sich irren. Zwar gehört der Januar nach dem Kalender zum Winter, aber auch dann können schon Pollen fliegen - zum Leidwesen der Heuschnupfen-Patienten. MeinAllergiePortal sprach mit Prof. Dr. Jeroen Buters, Toxikologe am Zentrum Allergie & Umwelt (ZAUM), Technische Universität/Helmholtz Zentrum München.

Autor: Sabine Jossé M.A.

Interviewpartner: Prof. Dr. Jeroen Buters 

Menschen mit Heuschnupfen, die in Bayern oder Hessen leben, sollten einen Blick auf die Webseite von ePIN  https://modeling-jesus-rojo.shinyapps.io/pollen_app1/ oder https://epin.lgl.bayern.de/ werfen, wenn sie Heuschnupfen-Symptome an sich bemerken. Das weltweit erste voll automatisierte Polleninformationsnetzwerk gibt für acht Orte in Bayern und auch für Wiesbaden Auskunft darüber, ob bereits Pollen unterwegs sind.

Hasel und Erle in München und Wiesbaden

Schaut man zum Beispiel bei München nach, wird man fündig. Schon am 4.12.2019 hat das System die ersten Haselpollen registriert und am 10.1.2020 und 14.1 kam es sogar zu einer Pollenkonzentration von >50 Pollen/m3, ausreichend, um Symptome hervorzurufen. Die ersten Erlenpollen, wenn auch noch sehr wenige, flogen in München ab dem 3.1.2020.

Pollenflug im Januar – nicht alle haben Heuschnupfen-Symptome

Dass die Pollen fliegen heißt nicht, dass alle Pollenallergiker mit Heuschnupfen-Symptomen rechnen müssen. „Die meisten Heuschnupfen-Patienten reagieren erst dann mit Allergiesymptomen, wenn für die Pollen, auf die sie allergisch reagieren, ein gewisser Schwellenwert erreicht ist“, so Prof. Buters, „das ist aber, je nach Pollen, meist erst ab einer Pollenkonzentration von 30/m3 der Fall.“

Wichtiger Hinweis

Unsere Beiträge beinhalten lediglich allgemeine Informationen und Hinweise. Sie dienen nicht der Selbstdiagnose, Selbstbehandlung oder Selbstmedikation und ersetzen nicht den Arztbesuch. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.