Studie zur Wirksamkeit und Verträglichkeit eines Birkenpollenextrakts für eine Immuntherapie

Pressemeldung, Zentrum für Rhinologie und Allergologie, Wiesbaden, 18.9.2013. In den letzten Jahren hat die Anzahl der Menschen, die von allergischen Erkrankungen betroffen sind, insbesondere in den westlich geprägten Industriestaaten sehr stark zugenommen. Allein in Deutschland sind ca. 16 Millionen Menschen von allergischer Rhinitis, ausgelöst durch Gräser, Bäume (Birke) oder Milben betroffen – das entspricht rund 5 Prozent der Gesamtbevölkerung.

Ein besonders starkes Allergen ist die Birkenpolle, deren Blüte zudem zunehmend früher im Jahr einsetzt und auch immer länger andauert. Birkenpollenallergiker sind deshalb über einen immer längeren Zeitraum hinweg von den typischen Beschwerden, wie Niesreiz, laufende und/oder verstopfte Nase und tränenden bzw. geröteten Augen betroffen. Weitere Symptome, die häufig unterschätzt werden, sind Schlafstörungen, Mattigkeit und damit einher gehende Leistungseinschränkungen. Hinzu kommt die Gefahr des Etagenwechsels, d.h. dass sich die Pollenallergie zu einem Pollenasthma ausweitet, was mit noch stärkeren Einschränkungen der Lebensqualität verbunden ist.

Die aktuell einzige Therapie, die sowohl das Auftreten von Symptomen als auch den Etagenwechsel zum allergischen Asthma verhindern kann, ist die Spezifische Immuntherapie (SIT). Die Therapie basiert auf einer Immunisierung des körpereigenen Abwehrsystems gegen das auslösende Allergen.

Patienten, die an einer Birkenpollenallergie mit allergischen Augen und/oder Nasenbeschwerden leiden, haben jetzt die Möglichkeit, an einer über fünf Jahre laufenden Studie teilzunehmen. Nähere Informationen erhalten Sie hier!

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