Neurodermitis

Neurodermitis Schübe Ernährung Kleinkind

Rote, sensible, trockene oder nässende Hautstellen im Gesicht, am Hals, in den Knie- oder Armbeugen, der häufig fast unerträgliche Juckreiz, das "Wandern" des Ausschlags auf dem Körper der betroffenen Säuglinge und Kleinkinder, mit Aussparen der Windelgegend, das sind die typischen Symptome des atopischen Ekzems oder auch Neurodermitis. Je nach Schweregrad klagen betroffene Familien darüber hinaus über schlaflose Nächte, eine eingeschränkte Lebensqualität und ein mehr oder minder hilfloses "mit ansehen müssen", wie die Erkrankung ihres Kindes in Schüben kommt und wieder geht. Da ist es nur allzu verständlich, dass Eltern alles dafür tun möchten, ihren Kindern Linderung zu verschaffen bzw. die Schübe zu verhindern oder hinauszuzögern. Nur allzu gerne suchen die Familien diese Einflussfaktoren beim Naheliegenden - beim Essen. Hier können sie etwas tun, hier können sie steuernd eingreifen, hier können sie aktiv werden und fühlen sich weniger ohnmächtig. "Ich bin davon überzeugt, dass die Neurodermitis meines Kindes mit dem Essen zu tun hat." Diese subjektive Beobachtung hören Experten in der Praxis sehr häufig. Nur, wie bedeutsam sind Nahrungsmittelallergien bei Neurodermitis und lassen sich Neurodermitis-Schübe durch eine richtige Ernährung wirklich verhindern? Und wenn ja, was heißt das genau?

Autor: Dipl oec. troph. Sonja M. Mannhardt, Gesundheitsmanagement, Schliengen und Ute Körner, Dipl.oec.troph., Praxis für Ernährungstherapie und -beratung, Schwerpunkt Lebensmittelallergien und –unverträglichkeiten, Köln | 09.07.2013 Weiterlesen
Neurodermitis Schminken

Gutes Aussehen ist ein allgegenwärtiges Thema. Für alle, denen dies wichtig ist, bietet die Kosmetikindustrie zahlreiche Produkte, mit deren Hilfe man das eigene Aussehen ins rechte Licht rücken kann. Bei Neurodermitis ist oft das Gesicht betroffen. Dabei ist insbesondere die Haut der Augenpartie und im Bereich um den Mund herum sehr trocken und empfindlich, was das Schminken erheblich erschwert. Hinzu kommt, dass handelsübliche Produkte bei Neurodermitis nicht immer vertragen werden. Darüber wie die richtige Basispflege bei Neurodermitis aussieht und wie man sich am besten schminkt, sprach MeinAllergiePortal mit Privatdozentin Dr. med. Kristine Breuer, Fachärztin für Dermatologie und Venerologie, Allergologie, Berufsdermatologie (ABD) und Leiterin der Abteilung für Allergologie und Berufsdermatologie im Dermatologikum in Hamburg über die Frage: Neurodermitis und Schminken: Passt das zusammen?

Autor: Sabine Jossé, www.mein-allergie-portal.com | 09.07.2013 Weiterlesen
Sommer allergische Hauterkrankung

Ob Neurodermitis, allergisches Kontaktekzem oder gar Urtikaria - im Sommer sind Hauterkrankungen noch unangenehmer als sonst. Das Schwitzen kann die Haut reizen und den Juckreiz verstärken. Angesichts von Sonne, Sand, Salzwasser und Chlor wissen viele Betroffene nicht so genau, welche Auswirkungen auf ihre Haut zu erwarten sind. Deshalb sprach MeinAllergiePortal mit Dr. Christina Hecker, Fachärztin für Dermatologie und Allergologie in Köln über Tipps und Tricks für einen beschwerdefreien Sommer.

Autor: Sabine Jossé, www.mein-allergie-portal.com | 08.07.2013 Weiterlesen
Neurodermitis richtig erkennen und behandeln!

Quälender Juckreiz, Rötung, Schuppung, häufig auch Nässen, besonders im Bereich der Ellen- und der Kniebeugen, kennzeichnen die Neurodermitis. Es ist davon auszugehen, dass bis zu 10 Prozent der Kinder - im Säuglingsalter bis zu 20 Prozent - und 3 bis 5 Prozent der Erwachsenen davon betroffen sind. Die Neurodermitis ist nicht nur für den Patienten, sondern für die ganze Familie belastend. Umso wichtiger ist es, Neurodermitis richtig zu erkennen und zu behandeln.

Autor: Prof. Dr. Regina Fölster-Holst, Oberärztin, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Campus Kiel | 14.03.2013 Weiterlesen
Selektive Immunadsorption bei schwerer Neurodermitis

In Deutschland leiden mehr als 2 Millionen Menschen an Neurodermitis. Aktuelle Untersuchungen bestätigen einen stetigen Anstieg der Erkrankung. Bei einem besonders schwer verlaufenden Krankheitsbild schöpfen die Betroffenen alle Therapieoptionen aus, um eine Linderung der Symptome zu erreichen. Für Erwachsene mit schwerer Neurodermitis, bei denen systemische Therapien nicht oder unzureichend angeschlagen haben, gibt es nun eine neue Behandlungsmethode, die selektive Immunadsorption. Bei diesem Therapieansatz handelt es sich um eine Blutreinigung, die gezielt den Antikörper Immunglobulin E (IgE) aus dem Blut eines an Neurodermitis erkrankten Patienten herausfiltern kann. Ein erhöhter IgE-Wert ist ein möglicher Triggerfaktor (Auslöser/Schlüsselreiz) für Neurodermitis. Die selektive Immunadsorption wurde in einer Vorstudie an der Universität Lübeck erfolgreich getestet und die Ergebnisse in der Fachliteratur veröffentlicht.

Autor: Prof. Dr. med. Kristian Reich, Partner und geschäftsführender Leiter am DERMATOLOGIKUM HAMBURG | 08.03.2013 Weiterlesen

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