Neurodermitis Pollen Airborne Contact Dermatitis

Prof. Dr. med. Bernhard Homey, Direktor der Hautklinik am Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) und Sprecher des UniversitätsAllergieZentrum (UAZ) zu Airborne Contact Dermatitis!

Neurodermitis-Schübe durch Pollen: Airborne Contact Dermatitis

Was können Patienten mit Airborne Contact Dermatitis tun, wenn „ihr Allergen“ in der Pollenflugzeit fliegt?

Wichtig ist in dieser Zeit, eine gute Hautpflege durchzuführen und bei den ersten Symptomen konsequent antientzündlich zu behandeln. Gegebenenfalls können zur Unterdrückung der Reaktionen systemische Antihistaminika hilfreich sein.

Langfristig  können die Patienten von einer spezifischen Immuntherapie profitieren. Die spezifische Immuntherapie erzeugt eine Toleranz gegenüber dem relevanten Pollenallergen.

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Die spezifische Immuntherapie behandelt dann aber nicht die Neurodermitis…

Zur Behandlung der Neurodermitis ist die spezifische Immuntherapie nicht zugelassen. Die Zulassung der spezifischen Immuntherapie besteht zur Behandlung der allergischen Rhinokonjunktivitis und des allergische Asthmas. Es gibt aber Hinweise, dass insbesondere schwer betroffene Neurodermitis-Patienten von einer spezifischen Immuntherapie profitieren.
 

Wäre es denn ein Ziel für die Therapie der Airborne Contact Dermatitis, die spezifische Immuntherapie als Therapie zuzulassen?

Das wäre ein Ziel, aber bis jetzt ist es noch nicht gelungen, in Studien klar herauszuarbeiten, welche Neurodermitis-Patienten genau von einer spezifischen Immuntherapie profitieren würden.

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Herr Prof. Homey, herzlichen Dank für dieses Gespräch!

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