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Neurodermitis topische Behandlung Cremes Salben

Prof. Natalija Novak zum Thema: Neurodermitis - was tun, wenn die topische Behandlung mittels Cremes und Salben nicht ausreichend hilft?

Neurodermitis: Was tun, wenn die topische Behandlung mittels Cremes und Salben nicht ausreichend hilft?

Welche Neurodermitis-Patienten kommen für eine Behandlung mit Biologika in Frage?

Das aktuell verfügbare Biologikum ist für die Therapie erwachsener Patienten ab 18 Jahren mit mittelschwerer bis schwerer Neurodermitis zugelassen. Voraussetzung ist, dass eine Indikation zur Durchführung einer Systemtherapie vorliegt, hierzu kann der Dermatologe z.B. Checklisten zu Hilfe nehmen um dies zu überprüfen und zu dokumentieren. Es ist auch wichtig zu überprüfen, ob möglicherweise in der Vergangenheit systemische Therapien, z.B. mit Cyclosporin A, nicht durchführbar oder nicht wirksam waren.

Wie wird das Biologikum zur Neurodermitis-Therapie angewendet?

Bei der ersten Behandlung erfolgt eine sogenannte Initialdosis, das heißt, es werden zwei Spritzen à 300 mg Wirkstoff subkutan verabreicht. Die erste Spritze wird durch den Arzt gegeben, und dabei wird die korrekte Handhabung erläutert. Dann hat der Patient die Möglichkeit, sich die zweite Spritze selbst zu verabreichen, wenn dies gut klappt, kann er die weitere Therapie selbst zu Hause weiterführen. Diese erfolgt alle zwei Wochen mit einer Spritze in einer Dosierung von 300 mg.  

Wie schnell wirken die Biologika bei Neurodermitis?

Bei manchen Patienten stellt sich bereits nach der ersten, zweiten Gabe eine deutliche subjektive wie objektive Symptomverbesserung ein, insbesondere im Hinblick auf den Juckreiz. Bei anderen Patienten kommt es erst nach vier bis sechs Wochen zu einer deutlichen Symptomverbesserung. Für die schwer betroffenen Patienten, die über einen langen Zeitraum unter der Neurodermitis leiden, ist dies eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität.

Allerdings sollte  in der Regel auch bei einer Biologikum-Therapie die Basistherapie zur Stärkung der Hautbarriere fortgesetzt werden. Der Einsatz von Glukokortikosteroide an der Haut sollte aber durch die Biologika deutlich reduziert sein, oder gar wegfallen – dies ist ein wichtiges Therapieziel.

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Kann es durch die Biologika-Therapie bei den Neurodermitis-Patienten zu Nebenwirkungen kommen?

Bislang hat sich das Biologikum in der Praxis als relativ nebenwirkungsarm gezeigt. Allerdings entwickelten in den Studien und auch in der Praxis ca. 20 Prozent der Patienten eine Bindehautentzündung oder es kam zu einer (oftmals nur vorübergehenden) Verschlechterung einer bereits im Rahmen der Neurodermitis bestehenden Augenentzündung. Diese Nebenwirkung lässt sich prophylaktisch sowie auch symptomatisch mit entsprechender Lokaltherapie des Auges in den meisten Fällen gut managen. Bei vielen Patienten verbessert sich die Konjunktivitis im weiteren Verlauf wieder, aber wenn sie bestehen bleibt, kann das sehr unangenehm sein.

Ansonsten kam es bislang durch das  Biologikum, abgesehen von Entzündungen und Rötungen an der Injektionsstelle, nur selten zu weiteren Nebenwirkungen. Das bedeutet für den Patienten, dass in den meisten Fällen auch keine engmaschige Kontrolle der Blutwerte nötig ist.                      

Frau Prof. Novak, herzlichen Dank für dieses Gespräch!

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