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„Passt die Schulung von GESTERN noch zu den Familien von HEUTE?“ lautet das Veranstaltungsmotto der 15. Gemeinsamen Jahrestagung von AGAS und AGNES!

Asthma, Neurodermitis, Anaphylaxie: Effektive Schulungskonzepte

„Passt die Schulung von GESTERN noch zu den Familien von HEUTE?“ lautet das Veranstaltungsmotto der 15. Gemeinsamen Jahrestagung von AGAS und AGNES, die am 9. und 10. März 2018 in Bielefeld stattfinden wird. Die Veranstaltung richtet sich an, medizinisches Fachpersonal, z.B. Dermatologen, Ernährungsfachkräfte, Kinderärzte, medizinische Fachangestellte, Pädagogen, Pflegeberufe, Physio/Sporttherapeuten, Psychologen und Mitglieder der Arbeitsgemeinschaften, die sich mit der Schulung von chronisch erkrankten Kindern und deren Familien befassen.

Das Kongressmotto macht es deutlich: Man will die Schulungen für die Familien optimieren! Die Herausforderungen, mit denen sich die Arbeitsgemeinschaft Asthmaschulung im Kindes- und Jugendalter e.V. (AGAS) und die Arbeitsgemeinschaft Neurodermitisschulung e.V. (AGNES) konfrontiert sehen, ähneln sich. Beide Organisationen haben das Ziel, möglichst vielen betroffenen Kindern und ihren Familien durch eine qualitativ hochwertige Schulung den Umgang mit ihrer Erkrankung zu erleichtern und darum geht es in der AGAS/AGNES-Tagung. Mehr zu den spannenden Themen des Kongresses verrieten die Tagungspräsidenten Katharina Hagemeister, Fachkinderkrankenschwester, Asthma/Anaphylaxie-Trainerin/Dozentin, Trainerin für weitere Patientenschulungen (CF, Geschwister, Neurodermitis, Transition), Präventionsassistentin und Dr. med. Christian Weißhaar, Gemeinschaftspraxis für Kinder- und Jugendmedizin in Bielefeld .

Frau Hagemeister, Herr Dr. Weißhaar, was ist das Besondere an der gemeinsamen Jahrestagung von AGAS und AGNES 2018?

katharina hagemeister agas agnes tagungKatharina Hagemeister, Tagungspräsidentin der 15. Gemeinsamen Jahrestagung von AGAS und AGNES!Katharina Hagemeister: Das Besondere an unserer Tagung ist, dass es sich um einen interdisziplinären Kongress handelt. Das bedeutet, jede Berufsgruppe bringt das eigene spezifische Wissen und die eigene Sicht der Dinge ein. Dies ermöglicht uns eine ganzheitliche Betrachtung des Themas „Schulung“ mit allen wichtigen Facetten.

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Welche Elemente müssen Schulungsangebote enthalten, damit sie effektiv sind?

Katharina Hagemeister: Ich beschäftige mich seit 1992 mit Patientenschulungen und kann sagen, dass die aktuellen Schulungen sehr gut erprobt und evaluiert sind und vielen Betroffenen gute Dienste leisten. Es werden Qualitätshandbücher immer wieder überarbeitet, die eine gleichbleibende Schulungsqualität sicherstellen, und einige Schulungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen auch anerkannt und finanziert.

Eigentlich ist alles perfekt geregelt, aber in den letzten Jahren wurde es immer schwieriger, die betroffenen Familien für Schulungen zu gewinnen. So ist es nach vielen Jahren und trotz erfolgreicher Arbeit sinnvoll, die aktuellen Konzepte neu zu bewerten und zu überarbeiten. Mit unserem Tagungsmotto „Passt die Schulung von GESTERN noch zu den Familien von HEUTE?“ greifen wir diese Entwicklung auf.

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In welchen Beiträgen finden die Kongressteilnehmer dazu hilfreiche Impulse?

Katharina Hagemeister: Ein interessanter Beitrag wird sicher der Vortrag zum Thema „Schulen wir die ‚Falschen‘, wie erreichen wir die ‚Richtigen‘?“ sein. Dafür konnten wir mit Orkan Okan einen Referenten der Fakultät für Erziehungswissenschaften der Universität Bielefeld gewinnen. Hier geht es um die Frage, wie es uns gelingen kann, diejenigen zu erreichen, die eine Schulung dringend brauchen.

dr christian weisshaar agas agnes tagungDr. Christian Weißhaar, Tagungspräsident der 15. Gemeinsamen Jahrestagung von AGAS und AGNES!Dr. Christian Weißhaar: Auch in den Workshops wird eine Weiterentwicklung der bestehenden Schulungen gemeinsam erarbeitet. Beispiele sind „Asthma in Risikofamilien“ (Mathias Krisam, Berlin), „Wie gelingt eine Asthmaschulung in Migrationsfamilien?“ (Dr.Stephan Schultz, Hamburg) und „Passt die Jahrestagung von heute noch zu den Schulern von gestern ?“(Dr. Tilo Spantzel, Bielefeld). Eine Podiumsdiskussion zum Tagungsthema wird den Teilnehmern eine kritische Zusammenfassung aus unterschiedlichen Sichtweisen, d.h. Praxis, Klinik und Reha liefern.

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