Neurodermitis Psyche

Dipl. oec. troph. Sonja M. Mannhardt, Gesundheitsmanagement, Schliengen zu Neurodermitis und Psyche!

Neurodermitis und Psyche: Welche Rolle spielen psychische Faktoren?

Wie helfen Sie den Patienten, bei denen psychische Faktoren einen Einfluss auf die Neurodermitis haben?

Ein wichtiges Instrument ist ein ganz genaues Symptomtagebuch und eine genaue Analyse des Ess- und Ernährungsverhaltens, eine möglichst genaue Erzählung der Krankengeschichte, von medizinischen Faktoren mal abgesehen, die natürlich zu einer guten Ernährungs- und psychosozialen, psychoemotionalen Diagnostik  auch dazu gehören.

Aufgrund dieser Analysedaten finden dann die Beratungs- und Coachinggespräche statt, deren Ziel es ist, die Zusammenhänge zu verstehen. Dazu haben viele Ernährungstherapeuten bei mir eine pädagogische und psychologische Zusatzqualifikation absolviert. Hierbei werden zahlreiche Instrumente vorgestellt, die dabei helfen, Menschen professionell und wirkungsvoll zu begleiten, ohne zu viel zu psychologisieren oder zu pathologisieren. „Mensch“ ist einfach „ganzheitlich unterwegs“ und als dieses ganzheitliche Wesen wird er auch gesehen und beraten – nicht mehr und nicht weniger.

Was kann der Patient selbst tun, um die psychischen Einflüsse auf die Neurodermitis  zu kontrollieren?

Bevor wir „kontrollieren“ müssen wir zunächst einmal verstehen, wozu etwas GUT ist.

•    Wozu reagiere ich in dieser oder jener Situation mit der Haut?

•    Wozu ist das gut?

•    Wovor habe ich Angst?

•    Was müsste ich tun, um einen Schub zu verhindern?

•    Welche Gefühle „machen“ etwas mit mir, mit meiner Haut, gehen mir unter die Haut, gehen mir nah?“

•    Was macht mich zufrieden?

•    Wann geht oder ging es meiner Haut besonders gut?

•    Was war da anders, besser, toller?

•    Was tut mir gut?

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Bevor also Lösungen gefunden werden - durch den Klient selbst -  müssen zunächst einmal viele Fragen gestellt werden, denn Lösungen können immer nur auf der Grundlage eines ganz persönlichen, individuellen Er-Lebens gefunden werden. Wie sagte Prof. Gerhard Danzer so schön: „Der Mensch ist ein Jemand und kein Etwas, eine Person und kein Ding, und als Person darf und soll er in Medizin und Psychologie geachtet, betrachtet und behandelt/beraten/begleitet werden.“

Frau Mannhardt, herzlichen Dank für dieses Interview!

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