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Zusatzstoffe

Zusatzstoffe: Was steht drauf, was ist drin?

Zusatzstoffe: Was steht drauf, was ist drin?

Zusatzstoffe sind in allerlei industriell gefertigten Lebensmitteln enthalten. Welche Zusatzstoffe wo enthalten sind und inwiefern das gesund oder auch ungesund sein kann, das fragen sich Viele. Welche Zusatzstoffe in einem Lebensmittel zu finden sind, lässt sich dem Zutatenverzeichnis entnehmen, aber wie sind diese Informationen zu bewerten? Und: Steht wirklich alles drauf, was drin ist? Behandelt werden diese Fragen in einer ganzen Reihe von MeinAllergiePortal-Interviews – hier ein Überblick.

Welche Zusatzstoffe gibt es und wo werden sie eingesetzt?

Die Oecotrophologin Anneke von Reeken von der Verbraucherzentrale Niedersachen fasst diese Fragen in dem Interview „Zusatzstoffe: Was steht drauf? Was ist drin? Was bedeutet Clean Labelling?“ grundsätzlich wie folgt zusammen: „Die Liste der Zusatzstoffe, die in industriell gefertigten Lebensmitteln Verwendung finden, ist unendlich lang“. Dazu zählen beispielsweise „Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Aromen, Geschmacksverstärker, Füllstoffe, Antioxidantien, Verdickungsmittel, Emulgatoren“.

Einige dieser Zusatzstoffe sind offensichtlich auch problematisch. Ein Beispiel dafür sind Azofarbstoffe, die häufig bei der Herstellung von Süßigkeiten eingesetzt werden, z.B. in Weingummis oder Speiseeis. Aber auch das Antioxidationsmittel Calcium-Dinatrium-EDTA oder E385 wird von Experten kritisch gesehen. Es wird zum Beispiel bei Konserven von Hülsenfrüchten, Pilzen oder Fisch eingesetzt.

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Zusatzstoffe: Wann muss man sie nicht deklarieren?

Welche Zusatzstoffe in Zutatenlisten nicht deklariert werden müssen, benennt Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg e.V. in dem Beitrag „Fertigprodukte: Wann stehen Zutaten nicht im Zutatenverzeichnis?. „Dies gilt z.B. für technische Hilfsstoffe oder auch Verarbeitungshilfsstoffe, d.h. Stoffe, die im Rahmen der Produktion zugesetzt, dann jedoch wieder entfernt werden, so dass fast nichts mehr im Endprodukt enthalten ist.“

Außerdem müssen Zusatzstoffe dann nicht ausgewiesen werden, wenn sie nicht dem Endprodukt beigemischt werden, sondern nur einer „Zutat des Produktes“ Ein Beispiel für diese Handhabung ist der Alkohol. Wird Alkohol als Zutat eines Produktes eingesetzt, ist dies deklarationspflichtig, ist Alkohol aber lediglich in Aromen enthalten, die dem Produkt zugesetzt werden, zum Beispiel als Lösungsmittel oder Trägerstoff für die Aromastoffe, muss er nicht deklariert werden. Generell müssen Aromen nicht im Zutatenverzeichnis stehen, auch nicht ihre Bestandteile.

Zusatzstoffe: Wie gesund sind Fleischersatzprodukte?

Fleischersatzprodukte werden auf dem Markt immer stärker nachgefragt, denn ein hoher Fleischkonsum gilt als ungesund und die Fleischproduktion generell als umweltschädlich. Dr. med. Matthias Riedl erläuterte im Beitrag:“Veggie Burger – Fleischersatzprodukte: Gesund oder nicht?“ dass Fleischersatzprodukte oder Veggie Burger für den täglichen Verzehr nicht empfehlenswert sind, genauso wenig wie fleischhaltige Burger. Der Grund dafür liegt in der Zusammensetzung der Fleischersatzprodukte, die nicht aus natürlichen Nahrungsmitteln, wie zum Beispiel Erbsen, Soja oder Weizen bestehen, sondern aus den jeweiligen Proteinen dieser Nahrungsmittel. Dafür muss das Nahrungsmittel jedoch stark verarbeitet werden. Hinzu kommt, dass die meisten Fleischersatzprodukte auch große Mengen an Zusatzstoffen enthalten und häufig auch kalorienreich sind

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Nahrungsmittelintoleranzen: Könnten Zusatzstoffe eine Rolle spielen?

In dem Interview „Nahrungsmittelintoleranzen: Könnten Fertigprodukte eine Rolle spielen?“ äußert sich Prof. Dr. Ludwig Kramer dazu, inwiefern industriell gefertigte Lebensmittel Störungen des Darms begünstigen. So sieht es Prof. Kramer als ein grundsätzliches Problem, dass der Verzehr von Fertigprodukten mittlerweile bei vielen Menschen mehr die Regel als die Ausnahme ist. Dadurch geht die Kontrolle über das, was man zu sich nimmt, verloren. Da viele Fertigprodukte, unter anderem Laktose, das heißt Milchzucker, enthalten, merkt man oft gar nicht, wieviel Laktose man zu sich nimmt. Deshalb könnte es sich lohnen den Laktoseanteil an der Nahrung als erstes zu überprüfen, wenn der Bauch grummelt.

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