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mitohnekochen Kulinarische Lösungen schwierige Fälle

Renée Hanslik über mitohnekochen: Kulinarische Lösungen für schwierige Fälle!

mitohnekochen: Kulinarische Lösungen für schwierige Fälle!

Welche Unverträglichkeit stellt die Betroffenen aus Ihrer Sicht vor die größten Herausforderungen?

Nach Analyse der Userkommentare, sowie Zuschriften sind Fructoseintoleranz/Fructosemalabsorption und die Histaminintoleranz die größten Sorgenkinder. Dabei ist vor allem die individuelle Toleranzgrenze entscheidend, ob bestimmte Zutaten und damit die Rezepte vertragen werden, oder nicht. Diese persönliche Toleranzgrenze ist von den Betroffenen zumeist sehr schwer auszumachen und setzt ein langwieriges Ausprobieren und Testen voraus. Manch sogenannte „verträgliche" Zutat bei Fructoseintoleranz/Histaminintoleranz ist für den einen problemlos genießbar, für den anderen reicht eine kleine Menge davon aus, um unangenehme Symptome zu provozieren.

Für die Verträglichkeit entscheidend ist aber auch, wie das Lebensmittel gelagert wurde und in welchem Reifegrad es sich befindet. So kann ein Produkt oder ein zubereitetes Gericht ganz frisch sehr gut, am nächsten Tag allerdings bereits eher schlecht vertragen werden. Ähnlich ist es bei Obst und Gemüse: Unreife Früchte werden unter Umständen besser vertragen, als überreife Früchte.

Bei der Histaminintoleranz gibt es auch einen Rezeptfilter, was hat es damit auf sich?

Wie bereits erwähnt, ist die Histaminintoleranz an sich sehr problematisch, da die individuelle Toleranzgrenze für die Verträglichkeit ausschlaggebend ist. „Histamin“ kann man nicht isolieren, oder weglassen – es entsteht ganz einfach in fast jedem Lebensmittel im Laufe der Zeit, mal mehr, mal weniger. Histamin kann man weder sehen, schmecken noch riechen. Das macht es so schwierig.

Um Betroffenen die Möglichkeit zu geben, die unterschiedlichen Grade der Verträglichkeit so gut, wie möglich, zu berücksichtigen, habe ich bei Histaminintoleranz drei Stufen (histaminfrei, histaminarm und leicht histaminarm) implementiert. In einem eigenen Abschnitt erkläre ich den Usern nach welchen Kriterien auf www.mitohnekochen.com bei Histaminintoleranz gefiltert wird:

  1. leicht histaminarme Kostform: nur die absoluten “Histaminbomben”, wie Parmesan, Salami, etc. werden ausgefiltert (für eine leichte Histaminintoleranz).
  2. histaminarme Kostform: es werden zusätzlich jene Zutaten ausgefiltert, die für Menschen mit einer mittelschweren Histaminintoleranz nicht verträglich sind.
  3. histaminfreie Kostform: es werden jene Zutaten ausgefiltert, die Histamin enthalten oder freisetzen (für eine stärker ausgeprägte Histaminintoleranz).

Zu welcher Gruppe sich die Nutzer zählen, müssen diese anhand deren Ernährungserfahrungen und persönlichen Toleranzgrenzen selbst entscheiden.

In den letzten, ich würde sagen, 5 Jahren, hat sich bei den „frei von“ Produkten viel getan. Wie beurteilen Sie die Entwicklung?

Grundsätzlich erkennen immer mehr Firmen den Bedarf an Lebensmitteln für Personen mit Intoleranzen denn die Anzahl jener, die besondere Ernährungsbedürfnisse haben, steigt stetig. Aber „verträgliche“ Ernährung bedeutet nicht automatisch gesunde Ernährung. Mittlerweile findet sich für viele Intoleranzen ein breites Angebot an Nahrungsmitteln: Unzählige glutenfreie Produkte sowie laktosefreie Produkte füllen die Regale der Supermärkte. Bei Fructoseintoleranz und Histaminintoleranz sieht das anders aus. Hier sind kaum passende Lebensmittel im Einzelhandel zu finden. Viele Konsumenten weichen daher ins Internet aus, um sich mit geeigneten Produkten zu versorgen. Interessant empfinde ich, dass besonders viele Fertigprodukte (z.B. glutenfreie Kekse, Pizza, Kuchen, laktosefreie & fructosefreie Mayonnaise, Puddingpulver, Kartoffelpüree,…) angeboten werden, obwohl man gerade diese recht einfach selbst zubereiten kann.

Viele Menschen können oder wollen nicht mehr kochen. Gleichzeitig steigt das Bewusstsein für gesunde Ernährung. Man nimmt sich jedoch kaum mehr Zeit, qualitativ hochwertige Speisen selbst zuzubereiten und in aller Ruhe zu genießen. Dabei können mit wenigen und einfachen Zutaten, schmackhafte und verträgliche Gerichte gezaubert werden. Dies ist nicht nur gesund sondern bereitet auch viel Spaß.

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Wie geht es weiter mit mitohnekochen?

Mitohnekochen ist nun bereits 12 Jahre online und bietet als erste Plattform die individuelle Filterung von Kochrezepten. Aber die Entwicklung von mitohnekochen ist damit noch nicht abgeschlossen. Ich arbeite gerade an der dritten Neugestaltung der Seite. Viele neue Funktionen und eine einfachere und übersichtlichere Bedienung der Seite werden das Ergebnis der langjährigen Vorbereitungen sein. Ich freue mich, wenn mitohnekochen bald im neuen Layout und mit vielen zusätzlichen Funktionen neu durchstarten kann.

Frau Hanslik, herzlichen Dank für dieses Interview!

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