Nahrungsmittelallergien und unverträglichkeiten Kind Integration

Umfrage zum Thema: Nahrungsmittelallergien und –unverträglichkeiten beim Kind - Wie klappt die Integration?

Nahrungsmittelallergien und –unverträglichkeiten beim Kind: Wie klappt die Integration?

Nahrungsmittelallergien und –unverträglichkeiten: Licht und Schatten auf allen Ebenen!

Dass die Umfrageteilnehmer Handlungsbedarf auf allen Ebenen sehen, verwundert nicht. 53 Prozent fordern mehr Aufklärung und Information der Öffentlichkeit, 25 Prozent eine verbesserte Rechtslage mit Anspruch auf Eingehen auf Unverträglichkeiten der Kinder durch die jeweilige Einrichtung und 22 Prozent sind der Meinung, dass eine bessere Ausbildung der Betreuer hilfreich wäre. Bemängelt wird hier unter anderem, dass diese sich häufig weigern, dem Kind im Notfall Medikamente zu geben.

Betont wurde vielfach, dass bei allen drei Punkten ein Handlungsbedarf besteht, exemplarisch sei hier dieser Kommentar zitiert „Es ist anstrengend, immer überall aufklären zu müssen und immer wieder auch auf Unverständnis und auch z. T. Unwillen zu stoßen. Es wäre so schön, wenn das Thema mal ernst genommen würde.“

Nicht alles ist jedoch schwarz und grau, es gibt Beispiele für eine gelungene Integration von Kindern mit Nahrungsmittelallergien und –unverträglichkeiten. So gaben einige Umfrageteilnehmer an:

„Bei uns funktioniert alles tadellos. Bei Geburtstagsfeiern werden die Eltern im Vorhinein kontaktiert.“  

„Bei uns an der Schule wurde das komplette Personal professionell geschult, weiterhin finden die Wiederholungsschulungen 2 Mal im Jahr durch die Mutter statt.“

Mit jedem Wechsel der Einrichtung müssen die Eltern jedoch von vorne anfangen, was durchaus auch als Bedrohung empfunden wird:

„Wir haben großes Glück, dass die Leitung uns freiwillig so sehr entgegen kommt; in jeder nächsten Einrichtung sind wir wieder auf diese Freiwilligkeit angewiesen, was ein großes Maß an Zukunftsangst für uns mit sich bringt.“

 

„Integration ist bei Kindern mit Nahrungsmittelallergien und –unverträglichkeiten kein Selbstläufer“ , das ist das Fazit, dass man aus der Umfrage ziehen kann. Es kommt auf das Entgegenkommen und die Motivation handelnden Personen an und auf die Eigeninitiative und Geduld der Eltern. Es gibt also noch viel zu tun!

Eines wurde durch die Ergebnisse unserer Umfrage mehr als deutlich: Ob Kinder mit Nahrungsmittelallergien, Anaphylaxie, Zöliakie oder Intoleranzen in den jeweiligen Einrichtungen gut integriert sind, ist individuell sehr unterschiedlich und hängt sowohl vom Goodwill der Beteiligten als auch von Zufall ab“ folgerte Sabine Jossé von MeinAllergiePortal, „das Ergebnis einheitlicher Regelungen scheint dies eher nicht zu sein“!

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