Nahrungsmittelallergien und unverträglichkeiten Kind Integration

Umfrage zum Thema: Nahrungsmittelallergien und –unverträglichkeiten beim Kind - Wie klappt die Integration?

Nahrungsmittelallergien und –unverträglichkeiten beim Kind: Wie klappt die Integration?

Nahrungsmittelallergien und –unverträglichkeiten beim Kind: Ein Kampf gegen Windmühlen?

Um das Verständnis und die Akzeptanz bei anderen Kindern und deren Eltern zu gewährleisten, nehmen die Eltern betroffener Kinder viel in Kauf – es ist ein ständiger Kampf. Permanent müssen die  Eltern von Kindern mit Nahrungsmittelallergien und –unverträglichkeiten dafür sorgen, dass alle informiert sind und vor allem, auch informiert bleiben.

Nicht umsonst gaben 44 Prozent der Umfrage-Teilnehmer an, regelmäßig Maßnahmen ergreifen zu müssen, um die Integration des Kindes zu gewährleisten. Mit einem Mal informieren ist es also auf keinen Fall getan, wie diese konkreten Kommentare zeigen:

„Die Lieferung von Ersatzprodukten bei gemeinsamem Frühstück, Geburtstagen, Feiern.“

„Spezielle Snacks mitgeben, Adventskalender basteln.“

„Aufklärung betreiben, bei Aktivitäten begleiten.“

„Ausflüge müssen immer extra organisiert werden.“

„ALLES selbst mitbringen und z B beim Kochkurs „gesundes Essen“ mit teilnehmen, um ihr überhaupt eine Teilnahme zu ermöglichen.“

„Informationen bei Elternabenden, Verabredungen überwiegend bei sich zuhause, Listen für die anderen Eltern.“

„Immer wieder Betreuungspersonen erinnern.“

„Mittagessen persönlich in die Schule bringen, Snacks bereitstellen, Ausflüge begleiten, Personal im Umgang mit Notfallset schulen.“

„Bei Lehrer- und Erzieherwechsel Info und Briefing, Elternabend- Infos bzw. Rundbrief an Eltern in Klasse und Hort. Klassenfahrten, Schullandheim vorher alles abklären.“

 

„Mit Küche telefonieren, Essenspläne anschauen ggfls. selbst Ersatz mitbringen, Gruppen-Frühstück checken/ Teile selbst einkaufen, mit Erzieherinnen sprechen, auf Gefahren (bspw. Vogelfutter) hinweisen, bei Festen bei Lieferanten/anderen Eltern anfragen usw.“

„Wir haben einen Brief an die Eltern geschrieben und die Allergie erklärt. Die Grundschule hat ein Erdnussverbot in der gesamten Schule gemacht.“

„Alljährliches Plätzchenbacken in der Klasse, wir stellen mittlerweile den kompletten Teig. Ist so einfacher.“

„Besondere Aktivitäten erfragen und für das Kind gestalten (von alleine kommt nichts).“

„Nachfragen, bei Feiern das Essen abklären, überall das Notfallset erklären, wo das Kind ohne Eltern ist.“

„Snacks für alle kaufen, täglich Essen kochen, für Feste einkaufen.“

„Personal schulen, bei Bedarf extra Essen mitgeben, z. B. wenn ein anderes Kind Geburtstag hat, bzw. das Essen vorher abklären. Bei Ausflügen usw. immer vorher die Verpflegung abklären.“

Diese Website verwendet Cookies. Mit der Nutzung dieser Dienste erklärst du dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Bitte beachte auch unsere Datenschutzbestimmungen gemäß DSGVO.