Nahrungsmittelallergien und unverträglichkeiten Kind Integration

Umfrage zum Thema: Nahrungsmittelallergien und –unverträglichkeiten beim Kind - Wie klappt die Integration?

Nahrungsmittelallergien und –unverträglichkeiten beim Kind: Wie klappt die Integration?

Nahrungsmittelallergien und –unverträglichkeiten beim Kind: Gut integriert? Ja, aber…

Knapp 71 Prozent der Umfrageteilnehmer antworteten auf die Frage, ob sich ihr Kind gut integriert fühle, dass dies der Fall sei, nur 14 Prozent verneinten die Frage.

Aber: 15 Prozent der Befragten antworteten auf die Frage, ob sich ihr Kind gut integriert fühle, dass dies unterschiedlich sei. So berichteten Sie von Unverständnis für die Vorsichtsmaßnahmen, die bei Kindern mit Nahrungsmittelallergien und Unverträglichkeiten in Bezug auf die Ernährung getroffen werden müssen, bis hin zu Ausgrenzung und Mobbing. Offensichtlich lösen manche Institutionen das Problem auch einfach dadurch, dass sie die betroffenen Kinder von allen Aktivitäten, bei denen Essen serviert wird, ausschließen.

Hinzu kommen laut Umfrage Gründe wie Vergesslichkeit, zum Beispiel wenn andere Kinder Kuchen mitbringen. Auch dass man vor dem Aufwand zurückschreckt, auf die Unverträglichkeiten des Kindes zu achten, wurde kommentiert. Ohne Eigeninitiative klappt die Integration offensichtlich nicht. “Das klappt nur, wenn es zuvor geplant war“ so der Kommentar eines Befragten.

 

Nahrungsmittelallergien und –unverträglichkeiten beim Kind: Verständnis, ja, Rücksichtnahme eher nicht!

Überwiegend verständnis- und rücksichtsvoll reagieren laut Umfrage die meisten anderen Kinder auf Kinder mit Nahrungsmittelallergien und –unverträglichkeiten. Dies gaben knapp 89 Prozent der Befragten an. Man könnte also meinen, alles sei in bester Ordnung. Doch auch hier gibt es wieder ein „aber“, der Teufel liegt im Detail. Verständnis und Akzeptanz bedeuten nämlich offenbar noch lange nicht, dass man sich dem Kind gegenüber auch rücksichtsvoll verhält.   

Teilweise wird das junge Alter der Kinder dafür verantwortlich gemacht, dass in der Praxis eben keine Rücksicht genommen wird. Dann werden, zum Beispiel, für das Kind verbotene Speisen in dessen Anwesenheit verzehrt oder gar angeboten. In extremen Fällen werden die betroffenen Kinder sogar regelrecht genötigt, unsichere Speisen zu probieren, die dieser Kommentar zeigt: „Teilweise wird beim Geburtstagsessen gedrängt: Da sind keine Erdnüsse drin, meine Mama hat sich so Mühe damit gemacht, du musst das jetzt essen.“

Dabei sind es durchaus nicht nur die Kinder, denen es an Empathie fehlt, ein Beispiel aus den Kommentaren: „Sehr unterschiedlich. Wenn den anderen Kindern detailliert der Schweregrad der Krankheit erklärt wird, steigt das Verständnis massiv. Es braucht aber wirklich detaillierte Informationen für die anderen Kinder und auch die anderen Eltern, ansonsten droht schweres Mobbing; haben wir schon mehrfach leider auch persönlich erlebt.“

Erschwerend kommt hinzu: Knapp 9 Prozent der Mitwirkenden bewerteten das Verhalten anderer Kinder als verständnis- und rücksichtslos und knapp 3 Prozent als aggressiv bis zum Hänseln.

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