EoE im Fokus: Neue Erkenntnisse zur Eosinophilen Ösosphagitis
Am 9. Mai war es soweit. Betroffene, Angehörige, Ernährungsfachkräfte und Ärzte trafen sich in Regensburg und online zum EoE-Patienten- und Ärztetag zur Eosinophilen Ösophagitis in Regensburg. Unter dem Vorsitz von Dr. med. Jochen Kittel, Geschäftsführender Oberarzt, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Neonatologe, an der Klinik und Poliklinik für Kinder und Jugendmedizin, BARMHERZIGE BRÜDER Klinik St. Hedwig in Regensburg fand die Veranstaltung bereits zum dritten Mal statt. Dabei wurden die neusten Erkenntnisse zur EoE und spannende vorgestellt, und in einem Workshop zur Ernährungstherapie, unter anderem mit Diätassistentin Manuela Warnick, Klinik und Poliklinik für Kinder und Jugendmedizin, BARMHERZIGE BRÜDER Klinik St. Hedwig in Regensburg wurden individuelle Fragen beantwortet. MeinAllergiePortal war als Medienpartner vor Ort.
Autor: Sabine Jossé M.A.
Pathophysiologie: Was passiert bei EoE im Körper?
Bislang ging man bei der EoE davon aus, dass allein das vermehrte Auftreten der Eosinophilen die Entzündung auslöst, die der EoE zugrunde liegt. Dies auch deshalb, weil man Eosinophile in der Speiseröhre normalerweise nicht vorfindet. Mittlerweile weiß man jedoch, dass noch weitere Faktoren, wie ein Ungleichgewicht zwischen TH1- und TH2-Zellen, am Krankheitsgeschehen beteiligt sind. „Die eosinophilen Zellen sind nur ein Teil eines ganzen „Orchesters“, das die Inflammation befeuert“, erklärt Prof. Dr. med. Jan de Laffolie, Leiter der Kindergastroenterologie am Universitätsklinikum Gießen. Hinzu kommt die Erkenntnis, dass es nicht nur die EINE EoE gibt, es gibt unterschiedliche Erkrankungsformen, sogenannte Phänotypen, die unterschiedliche Symptome aufweisen und auf unterschiedlichen Vorerkrankungen basieren.
Was passiert bei EoE in der Speiseröhre und wie erfolgt die Diagnose?
Was in der #Speiseröhre passiert, wenn man eine #EoE hat, erklärt Dr. med. Jochen Kittel, Geschäftsführender Oberarzt, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Neonatologe, Klinik und Poliklinik für Ki...Neue Standards bei der Diagnose der EoE
Neu ist auch, dass es Dank der 2024 veröffentlichten Guidelines des American College of Gastroenterology, der ACG Guideline https://gi.org/guidelines/ Empfehlungen für ein standardisiertes Vorgehen bei der Diagnose der EoE gibt, das allen gastroenterologisch Tätigen zur Verfügung steht. Diese Leitlinien werden dazu führen, dass die Diagnose präzisier gestellt werden kann.
Was kann man mit der EoE-Therapie erreichen?
Das zentrale Ziel der EoE-Therapie war es bislang, einen histologischen Befund, frei von Eosinophilen zu erreichen. Allerdings hat sich gezeigt, dass damit nicht immer auch eine Symptomfreiheit von Schluckbeschwerden einherging. Auch Funktionseinschränkungen und Verengungen der Speiseröhre gingen durch die Therapie nicht immer zurück, trotz histologisch erwünschter Ergebnisse. Neu ist deshalb, dass das Eliminieren dieser Symptome und Störungen nun auch zu Therapiezielen erklärt wurde. Sind Kinder von EoE betroffen, gilt das Augenmerk jetzt auch vermehrt der Verhinderung von Gedeihstörungen.
Neue Ansätze bei der EoE-Therapie: Step-down vs. Step-up
Eine wesentliche Säule der EoE-Therapie sind Diäten und dafür gibt es die 6-Food, 4-Food, 2-Food und 1-Food-Eliminationsdiät. Je mehr Nahrungsmittel weggelassen werden müssen, um so schwerer fällt das den Betroffenen. Bei der 6-Food-Diät wären das Milch, Weizen, Ei, Soja, Nüsse und Fisch/Meeresfrüchte, aber auch hier gibt es Neuigkeiten. So konnten Studien belegen, dass die 1-Food-Eleminationsdiät, bei der nur auf Milch verzichtet wurde, annähernd die gleichen Resultate brachte wie die 4-Food-Eliminationsdiät, bei der Milch, Ei, Weizen und Soja weggelassen wurde. „In vielen Fällen reicht es also aus, zunächst nur auf ein Lebensmittel zu verzichten“, so Prof. de Laffolie, „man geht also vom Step-down zum Step-up-Ansatz“.
Was gibt es Neues bei der EoE-Therapie?
Es gibt viel Neues bei der #EoE-Therapie! Was genau erklärt Prof. Dr. med. Jan de Laffolie, Leiter der Kindergastroenterologie am Universitätsklinikum Gießen beim EoE-Patienten- und Ärztetag zur Eosin...
Diese Überlegung wurde in der ACG-Leitlinie auch im Hinblick auf die medikamentöse Behandlung der EoE angestellt. Diskutiert wird die Frage, ob man die EoE-Therapie zuerst mit den klassischen Maßnahmen, wie PPI, Kortison und Diäten oder gleich mit der höchsten Therapiestufe, den Biologika, starten sollte. Empfehlenswert könnte auch ein Therapiemix sein. Allerdings: Für die individuell passende Therapieentscheidung würde man Biomarker benötigen, die eine Aussage zum Ansprechen auf eine bestimmte Therapie machen können.
Neue Erkenntnisse zur Therapie der EoE mit Medikamenten
Auch zur Behandlung der EoE mit PPI, Protonenpumpenhemmern, gibt es neue Erkenntnisse. Studien haben gezeigt, dass die hochdosierte Behandlung mit PPI nicht nur die Magensäureproduktion unterbindet. Die PPI reduzieren auch die Ausschüttung von Eotaxin 3, einem Protein, das hauptsächlich Eosinophile anzieht, und für eine dichtere und ausbalanciertere Epithelbarriere der Speiseröhre sorgt. Zudem steht nun mit Dupilumab auch für Kinder ab 2 Jahren ein Biologikum zur Verfügung, das sich gegen die an der Entzündung beteiligten Interleukine 4 und 13 richtet. „Die Zulassung für Kleinkinder ab 1 Jahr/15 kg steht noch aus“, so Prof. de Laffolie, „an weiteren Biologika zur Behandlung der EoE wird geforscht, zum Beispiel an Cendakimab und Lirentilimab“.
Nahrungsmittelallergie vs. EoE: Was ist der Unterschied?
Obwohl die EoE zu den Nahrungsmittelallergien zählt, gibt es deutliche Unterschiede zur klassischen Allergie auf Nahrungsmittel. Allergologisch gesehen handelt es sich bei klassischen, IgE-vermittelten Nahrungsmittelallergien um Reaktionen vom Soforttyp bzw. um eine Typ-I-Reaktion. Das bedeutet, dass es, unmittelbar nachdem der Nahrungsmittelallergiker „sein“ Allergen verzehrt, zu einer systemischen Entzündungsreaktion (Anaphylaxie) kommt. Diese IgE-vermittelte allergische Reaktion kann sich an unterschiedlichen Organsystemen zeigen, vor allem an der Haut, im Magen-Darm-Trakt, den Atemwegen oder am Herz-Kreislauf-System. Ganz anders zeigt sich die EoE, nämlich in Form einer sogenannten verzögerten oder Typ-IV-Reaktion, die sich lokal an der Speiseröhre zeigt und langsam über Wochen und Monate entwickelt. Allerdings haben Menschen mit klassischer IgE-vermittelter Nahrungsmittelallergie ein deutlich höheres Risiko, auch eine EoE zu entwickeln“, erklärt Prof. Dr. med. Sebastian Kerzel von Klinik für Pädiatrische Pneumologie und Allergologie der Uni-Kinderklinik Regensburg.
Klassische Nahrungsmittelallergie oder EoE: Diagnose und Therapie
Unterschiede gibt es auch bei der Diagnosestellung. Die klassische Nahrungsmittelallergie wird vor allem über das typische klinische Bild sowie den Nachweis einer IgE-Sensibilisierung in Blut- oder Hauttest diagnostiziert. Zudem ist oft noch eine Bestätigung durch eine orale Provokationstestung mit dem verdächtigen Nahrungsmittel erforderlich, um für die Betroffenen sinnlose Diäten zu vermeiden. Bei einer EoE hingegen spielt die Labordiagnostik aktuell keine Rolle. Erst durch eine Biopsie aus der Speiseröhre kann die lokale Entzündung bei der EoE festgestellt werden. „Auf gar keinen Fall sollte man auf eine Diagnose durch IgG4-Tests, Bioresonanz oder Stuhldiagnostik vertrauen“, betont Prof. Dr. Kerzel, „langjährige und umfangreiche Erfahrung zeigt, dass diese Untersuchungen gar keine sinnvollen Informationen zu Allergien bieten“. Bei der Ernährungstherapie gibt es Überschneidungen zwischen der Eliminationsdiät bei klassischer Nahrungsmittelallergie und EoE. Allerdings ist die Eliminationsdiät bei Kindern mit klassischer Nahrungsmittelallergie bei manchen Nahrungsmitteln meist nur vorübergehend erforderlich bis sich eine Toleranz entwickelt hat, was oft bis zum Schulalter der Fall ist.
Unterschied zwischen EoE und Nahrungsmittelallergie? Gibt es Diäten, die bei beidem helfen?
Den Unterschied zwischen #Nahrungsmittelallergien und #EoE erklärte Prof. Dr. med. Sebastian Kerzel, MHBA, Oberarzt, Leiter Schlafmedizin, Klinik und Poliklinik für Kinder und Jugendmedizin, BARMHERZI...Sind manche Bauchprobleme selbst verursacht?
Bauchprobleme sind nicht immer krankheitsbedingt. Auch Essverhalten, Gewohnheiten und die Lebensweise können Bauchbeschwerden auslösen. Viele gehen davon aus, dass möglichst viel Obst, also Fruchtzucker und möglichst viele Milchprodukte, also Milchzucker, sehr gesund seien. „Die Mengen an Fruktose und Laktose, die man heutzutage verzehrt, sind aber oft zu viel und können dann Durchfall und Blähungen verursachen“, berichtet Univ.-Prof. Dr. med. Michael Melter, Direktor Kinder-Uni-Klinik Ostbayern (KUNO), Inhaber des Lehrstuhls für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Regensburg. Es ist also nicht zwangsläufig eine Erkrankung im eigentlichen Sinne, wenn man große Mengen Fruchtzucker und Milchzucker nicht verträgt, sondern eher eine unausgewogene Ernährungsweise. Ein weiteres Beispiel für ein selbst gemachtes Bauchproblem ist die Unterdrückung des gastro-kolischen Reflexes, der wenig bekannt ist und noch weniger beachtet wird. Es handelt sich dabei um den ganz normalen Stuhldrang, den Viele, oft aus Zeitgründen, unterdrücken. Das wiederum löst eine Vielzahl von Störungen wie Verstopfung aus und kann die Symptomatik eines Reizdarmes immitieren, oder verstärken. „Die wichtigste Empfehlung für ein gesundes Bauchhirn und eine gute Verdauung lautet deshalb, zur Toilette gehen, wenn man muss“, so Prof. Melter.
Was braucht der Darm, um gesund zu bleiben?
70 Prozent der Abwehrzellen des Menschen befinden sich im Darm und dieser enthält 100 Billionen symbiotische Bakterien und andere Erreger bzw. Mikroben in individueller Zusammensetzung, das Darmmikrobiom. Damit ist der Darm das größte Immunorgan des Körpers und koordiniert sogar die gesamte Infektabwehr. Entsprechend wichtig sind intakte Darmwände, die schädliche Stoffe davon abhalten, in den Körper zu gelangen. „Gelangen schädliche Stoffe ins Verdauungssystem sind Erbrechen und Durchfall nützliche Abwehrmechanismen des Bauchhirns“, erklärt Prof. Melter. Wichtig für ein gut funktionierendes Abwehrsystem des Darmes ist aber ein intaktes, möglichst diverses Darmmikrobiom. Gute Darmbakterien wiederum füttert man mit ballaststoffreicher Ernährung und möglichst wenig Fertigprodukten.
Ist das Bauchhirn das wahre Gehirn?
Der Intestinaltrakt ist der zentrale Teil des Verdauungsapparates, der vom Mund bis zum Anus reicht. Dieses sogenannte Bauchhirn hat viele Gemeinsamkeiten mit dem eigentlichen Gehirn. Zelltypen, Wirkstoffe und Rezeptoren sind exakt gleich. „Ähnlich wie das Gehirn permanent alle Reize wahrnimmt und einordnet, analysiert das Bauchhirn den Darminhalt in Echtzeit auf Nährstoffe, Wasseranteil und potenzielle Gefahren“, so Prof. Melter. Es gibt also eine Gastrointelligenz, die die Absorption von Nährstoffen, sowie die Ausscheidungen koordiniert, für ein Gleichgewicht erregender und hemmender Nervenbotenstoffe sorgt, sowie Sekrete und Hormone stimuliert. Dabei kommunizieren Gehirn und Bauchhirn miteinander in der gleichen Sprache, wobei das Bauchhirn den aktiveren Part innehat. Allerdings kommen nicht alle Signale des Bauchhirns im Gehirn an, denn diese liegen bei gesunden Menschen unterhalb der Wahrnehmungsschwelle. „Bestehen Bauchprobleme kommt das oft von einer verschobenen Wahrnehmungsschwelle“, erklärt Prof. Melter, „umgekehrt können Stress und Angst Entzündungen im Magen-Darm-Bereich auslösen“. Oft erfolgt die Prägung hierfür bereits in den ersten drei Lebensjahren.
Colitis, Crohn und Colitis indeterminata beim Kind!
Wie häufig sind #Colitis ulcerosa, #Morbus Crohn und #Colitis indeterminata im Kindesalter? Wie unterscheiden sich dann die Symptome von den Erwachsenen? Das erklärt Univ.-Prof. Dr. med. Michael Melte...EoE und CED – liegt es an Immundefekten?
Es ist auffällig, dass chronisch entzündliche Darmerkrankungen zunehmen, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. In Bezug auf die Ursachen werden mehrere Auslöser diskutiert. Dazu gehören krankheitserzeugende Substanzen oder Mikroorganismen, sogenannte Pathogene. Aber auch eine Störung des angeborenen Immunsystems könnte den CED zugrunde liegen. So mangelt es zum Beispiel einem Teil der von CED-Betroffenen an einem zentralen Teil der Schleimhaut-Barriere, der Nucleotid Oligodimerisation Domäne (NOD). Es handelt sich also hier um einen Gendefekt, der die genetische Basis für das Entstehen diverser chronisch entzündlicher Erkrankungen darstellt. Hinzu kommen bestimmte Auslöser. Dazu gehören eine Dysregulation der Immunantwort oder eine gestörte Epithelbarriere des Darmes, sowie bestimmte Umweltfaktoren, wie Ernährung mit ultraprozessierten Lebensmitteln, bestimmte Medikamente, Rauchen, Infektionen etc. und all das führt zu einer pathologischen Immunantwort, also zu Symptomen, die auch psychisch belasten.
EoE bei Kindern und Erwachsenen: Was ist der Unterschied?
Unterschiede zwischen Erwachsenen und Kindern mit EoE können sich bereits bei der Endoskopie zeigen. Bei Erwachsenen kann sich die Schleimhaut der Speiseröhre oft als Vollbild der EoE zeigen, mit geschwollen und ringförmigen Veränderungen der Speiseröhrenwand. Außerdem kommt es zu Plaques, linearen Furchen und durch Fibrose bedingte Stenosen. Beim Säugling sind die Veränderungen der Speiseröhrenschleimhaut meist nicht so deutlich zu erkennen. Die Diagnose wird dann erst durch die Biopsie deutlich, wenn man Eosinophile in den Gewebeproben findet. „Der Grund für dies Unterschiede ist, dass die EoE sich langsam entwickelt, und so kommt es erst mit der Zeit zu sichtbaren Veränderungen der Speiseröhre, Fibrose und Funktionsstörungen, wenn die Erkrankung nicht behandelt wird“ erklärt Prof. Dr. med. André Hörning, geschäftsführender Oberarzt und Leiter der Pädiatrischen Gastroenterologie, Hepatologie und Endoskopie an der Kinder- und Jugendklinik des Universitätsklinikums Erlangen. Dabei steigt das Risiko für Bindegewebsveränderungen mit der Dauer der Erkrankung, was mit einer zunehmenden Dysfunktion der Speiseröhre einhergeht. Unterschiede zwischen Kindern und Erwachsenen gibt es dementsprechend auch bei der Symptomatik. Während bei Säuglingen und kleineren Kindern Erbrechen und Gedeihstörungen als Leitsymptome gelten, sind es bei den Erwachsenen Dysphagie, also Schluckbeschwerden und Bolusobstruktion, das heißt Steckenbleiben von Nahrungsmitteln. Keine Unterschiede gibt es zwischen Kindern und Erwachsenen, wenn es um Begleiterkrankungen geht. „Wenn bereits andere Erkrankungen bestehen, denen eine Typ-2-Inflammation zugrunde liegt, wie eine allergische Rhinitis, Asthma, Neurodermitis oder Nahrungsmittelallergie, erhöht sich das Risiko für eine EoE um ein Vielfaches“, so Prof. Hörning.
EoE bei Kindern: Was ist typisch?
Die #EoE zeigt sich bei #Kindern durch andere #Symptome als bei Erwachsenen. Typische #Anzeichen nennt Prof. Dr. med. André Hörning, geschäftsführender Oberarzt und Leiter der Pädiatrischen Gastroent...
Bei der Therapie von erwachsenen EoE-Patienten stehen lokale Glukokortikosteroide, Diäten, Dilatation und das Biologikum Dupilumab zur Verfügung. Bei den Kindern würde man zuerst eine 1-Food-Eliminationsdiät (Kuhmilchelimination) bzw. eine 6-Food-, 4-Food, 2-Food-Diät oder eine Aminosäuresspezialnahrung bevorzugen, wobei auf eine ausreichende Nähstoffversorgung zu achten ist, insbesondere bei Kindern. Eine medikamentöse Behandlung mit PPI oder Kortison bei Kindern ist auch effektiv, man sollte aber wissen, dass beide Substanzen für Kinder nicht für diese Therapieindikation zugelassen sind. Die Behandlung muss also off-label erfolgen. Anders ist das beim Biologikum Dupilumab, das bereits für Kinder ab 1 Lebensjahr zugelassen ist. Gleich ist bei Kindern und Erwachsenen die Therapiedauer von 8 bis 12 Wochen, bevor deren Wirksamkeit endoskopisch überprüft wird. Dabei bemisst sich der Therapieerfolg an der klinischen Symptomatik, dem endoskopischen Befund, der Histologie und, last but not least, der Lebensqualität der Patienten.
EoE bei Erwachsenen: Was ist typisch?
Wie sehen die typischen #EoE-Symptome bei #Prof.SymErwachsenen aus? Das erklärt Dr. med. habil. Ahmed. Madisch, Chefarzt Zentrum für Innere Medizin, DIAKOVERE Friederikenstift, Hannover für den EoE-Pa...MeetEoE: Chatten mit dem EoE Chat Bot
Nach der EoE-Diagnose ergeben sich oft viele Fragen. Schnelle und unkomplizierte Antworten zu Erkrankungsursachen, Therapieoptionen, sowie Tipps und Tricks für den Alltag soll zukünftig MeetEoE geben, ein intelligenter Chat Bot, der sich noch in der Entwicklung befindet. „Der Bot wird aktuell von einem Team der Kindergastroenterologie des Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) trainiert“, erklärt Katrin Schweizer, Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde, Projektleiterin MeetEoE, Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin am UKGM. Das Projekt wird von einer wissenschaftlichen Umfrage-basierten Studie begleitet. "Es werden Interessierte gesucht, die entweder selbst von EOE betroffen oder Angehörige von Betroffenen sind, sowohl Erwachsene als auch Kinder und Jugendliche 12 bis 17 Jahre." Wer Interesse hat, an der Studie teilzunehmen und den Chatbot auszuprobieren findet weitere Informationen auf der Seite www.eoe-patiententag.de/meet-eoe
EoE bei Erwachsenen: Was ist typisch?
Wie sehen die typischen #EoE-Symptome bei #Prof.SymErwachsenen aus? Das erklärt Dr. med. habil. Ahmed. Madisch, Chefarzt Zentrum für Innere Medizin, DIAKOVERE Friederikenstift, Hannover für den EoE-Pa...Wichtiger Hinweis
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