Nicht-IgE-vermittelte Kuhmilcheiweißallergie

Dipl.oec.troph. Jennifer Grimm, Elbe Klinik in Buxtehude zur nicht-IgE-vermittelten Kuhmilcheiweißallergie!

Diagnose „Nicht-IgE-vermittelte Kuhmilcheiweißallergie“? Was ist das?

Wie erfolgt die Diagnose einer nicht IgE-vermittelte Kuhmilchallergie?

Die Diagnostik einer nicht IgE-vermittelten Kuhmilchallergie ist sehr schwierig. Oft erkennt man aber bereits an den Symptomen, dass es sich um eine nicht IgE-vermittelten Kuhmilchallergie handeln könnte. Man würde dann für einen kurzen Zeitraum eine diagnostische kuhmilchfreie Diät durchführen und eine deutliche Besserung der Symptome wäre ein weiterer Hinweis auf die Erkrankung. Um ganz sicher zu gehen, würde man eine Re-Exposition durchführen, d.h. man würde dem Kind wieder Kuhmilch geben, und wenn die Symptome daraufhin wiederkehren, wäre die Diagnose gesichert.

Advertorial

 

Wie behandelt man die nicht IgE-vermittelte Kuhmilchallergie?

Wie bei der IgE-Vermittelten Kuhmilchallergie, müssen die Kinder auf Kuhmilch verzichten. Eine Milchkarenz bis zum ersten Lebensjahr wäre die wichtigste Maßnahme. Wie bei der „echten“ Kuhmilchallergie verschwinden auch hier die Symptome häufig bis zum Erreichen des ersten Lebensjahres.

Danach würde man nach einem speziellen System mit der Wiedereinführung der Kuhmilch in den Speiseplan des Kindes beginnen. Meist wird die Kuhmilch dann schon wieder vertragen, ansonsten würde man die kuhmilchfreie Diät noch einige Monate fortführen.

Wenn dann die Milch nach Karenz wieder eingeführt wird, werden Sauermilchprodukte häufig besser vertragen. Man schleicht sich ein!

Frau Grimm, herzlichen Dank für dieses Gespräch!

Diese Website verwendet Cookies. Mit der Nutzung dieser Dienste erklärst du dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Bitte beachte auch unsere Datenschutzbestimmungen gemäß DSGVO.