nickelfrei.de

Tobias Kemper von nickelfrei.de

Nickelfrei.de – das Gesundheitsportal für Nickelallergiker

Sie schreiben auch, „dass es ihr Ziel ist, dagegen vorzugehen“. Erzählen Sie uns mehr darüber?

Wie bereits erwähnt, hat unser Team wiederholt Testkäufe scheinbar nickelfreier Produkte getätigt und diese im Labor untersuchen lassen. Konnte in den Stichproben Nickel nachgewiesen werden, haben wir Anbieter und Hersteller mit den Ergebnissen konfrontiert.

Unsere Kritik stieß generell auf offenes Gehör – sicherlich auch, um rechtliche Schritte zu umgehen. In der Folge wurden nickelfrei-Schriftzüge geschwärzt und verschwanden schließlich gänzlich von den Produktverpackungen.

Was wünschen Sie sich vom Gesetzgeber?

Die gesetzlichen Rahmenbedingungen sind in Form von Nickeldirektive, REACH- und Bedarfsgegenständeverordnung prinzipiell gegeben, jedoch mangelt es hier an einer verlässlichen Kontrolle der Umsetzung. Dies betrifft insbesondere Importwaren aus Fernost. Hier ist der Gesetzgeber gefragt, einen zuverlässigen Verbraucherschutz zu gewährleisten.

Wie geht es weiter mit Nickelfrei.de?

Als führendes Informationsangebot zum Thema Nickelallergie möchten wir unseren Lesern auch zukünftig eine umfassende informative Ergänzung zur ärztlichen Betreuung bieten. Neben einer unabhängigen Aufklärungsarbeit verfolgen wir das Ziel, als Interessenvertretung das Verständnis für die Probleme von Nickelallergikern in der Gesellschaft zu verbessern.

Darüber hinaus sind wir an einer engeren Zusammenarbeit mit Krankenkassen sowie der Politik interessiert und werden auch weiterhin gegen den fälschlichen Gebrauch des Begriffs „nickelfrei“ aktiv vorgehen.

Herr Kemper, herzlichen Dank für das Interview!

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