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Berufsbedingtes allergisches Kontaktekzem

Prof. Dr. Franziska Ruëff von der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Ludwig-Maximilians-Universität in München

Berufsbedingtes allergisches Kontaktekzem: Was tun?

Es gibt Berufe, die ein gewisses Risiko für die Ausprägung eines allergischen Kontaktekzems mit sich bringen. Dies gilt für all jene Tätigkeiten, die den regelmäßigen Umgang mit Reinigungssubstanzen, Pflegemitteln, Duftstoffen etc. erfordern. MeinAllergiePortal sprach mit Frau Prof. Dr. Franziska Ruëff von der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Ludwig-Maximilians-Universität in München darüber, welche Berufe gefährdet sind, welche Allergene eine Rolle spielen und wie man mit der Erkrankung umgehen sollte.

Autor: Sabine Jossé M.A.

Interviewpartner: Prof. Dr. Franziska Ruëff

Frau Prof. Ruëff,  bei welchen Berufen kann es auf Grund der Berufsausübung zu Kontaktekzemen kommen?

Am häufigsten sind Menschen von berufsbedingten Kontaktsensibilisierungen betroffen, die in den sogenannten "Feuchtberufen" tätig sind. Davon betroffen sind z.B.  Krankenschwestern, Altenpfleger, Ärzte, d.h. generell das Gesundheitswesen, aber auch Friseure oder Floristen. Hinzu kommen Berufsgruppen, die mit chemischen Stoffen in Berührung kommen, wie z.B. Maurer, Reinigungskräfte, Menschen die mit Schmierstoffen arbeiten etc.. Häufige Auslöser von Sensibilisierungen sind Duftstoffe, Konservierungsstoffe, Metalle oder Gummihilfsstoffe.

Die Kontaktallergien sind dabei oft eine Folge von einer sogenannten kumulativ-toxischen Reaktion, einem anderen Begriff für eine Abnutzungsdermatose. Häufig entsteht zunächst, z.B. durch häufiges Händewaschen, eine Abnutzung der Haut. Wenn dann noch Gummihandschuhe getragen werden, entsteht ein okklusives Milieu, d.h. die Haut weicht auf und wenn schädliche Stoffe in den Handschuh gelangen, dann können sie umso intensiver einwirken. Auch Kontaktallergene können damit leichter eindringen. Vermutlich wirkt auch die Tatsache, dass durch die Abnutzungsdermatose bereits ein gewisses entzündliches Milieu in der Haut entsteht, begünstigend auf die Entstehung der Sensibilisierung. Oft kommt es auch zu Mischformen von Abnutzungsdermatosen und allergischen Kontaktekzemen.

Wie häufig ist das berufsbedingte Kontaktekzem?

Im Laufe ihres Lebens sind ca. 20 Prozent der Bevölkerung in Deutschland, also jeder 5., von einer Kontaktallergie so stark betroffen, dass sie auch erkranken. Das ist nicht in allen Fällen beruflich relevant. Beruflich bedingte Hauterkrankungen (BK 5101) sind aber die bei weitem häufigsten Berufskrankheiten, und bei etwa der Hälfte sind Kontaktallergien wesentlich ursächlich. In Ländern, in denen es, anders als in Deutschland, keine Arbeitsschutzvorschriften gibt, sind die Zahlen wahrscheinlich noch höher.  

Wie sieht ein allergisches Kontaktekzem aus und wie erkennt der Patient, dass er betroffen ist? Wie unterscheidet sich ein Kontaktekzem von anderen, nicht-allergischen Hautreaktionen?

Für den Patienten ist der Unterschied zwischen einer nicht-allergischen Hautreaktion und einem allergischen Kontaktekzem schwer zu unterscheiden. Zum einen sind die Symptome von Ekzemerkrankungen  und einfachen Hautreizungen sehr ähnlich und zum anderen sind auch die Übergänge zwischen Abnutzungsdermatose und allergischem Kontaktekzem fließend.

Offensichtliche Symptome sind, dass die Haut gerötet ist, schuppt und juckt - im hochakuten Zustand kann es zu Bläschenbildung kommen, die später aufplatzen und nässen. Bei längerem Verlauf der Erkrankung verdickt die Haut – bei Berufsekzemen sind ja meist die Hände betroffen. Diese Verdickungen bzw. Schwielen sind nicht elastisch und dies führt dazu, dass die Haut bei Bewegungen einreißt und es kommt zu sehr schmerzhaften Rissbildungen an den Gelenken oder an den Greifflächen.

Ein Hinweis auf eine Kontaktallergie kann es sein, wenn der Patient bemerkt, dass es nach Kontakt mit bestimmten Stoffen zu einer akuten Verschlechterung der Symptome kommt. Auch im Urlaub verbessern sich allergische Ekzemerkrankungen häufig, allerdings gilt dies auch z.B. für die Abnutzungsdermatosen, die durch chronische Belastung der Haut entstehen. Allerdings reicht ein Wochenende nicht aus, um die Symptome zu verbessern, dies müssen schon mehrere arbeitsfreie Tage oder Wochen sein.  

Aus Sicht des behandelnden Arztes erfolgt die typische klinische Unterscheidung zwischen Abnutzungsdermatosen und Ekzemerkrankungen über das Auftreten von sogenannten Streuherden. Bei allergischen Reaktionen kann es sein, dass die Hautreaktionen nicht allein auf das Hautareal beschränkt sind, mit denen das Allergen in Kontakt gekommen ist. Dort sind zwar die Beschwerden am intensivsten ausgeprägt, aber gerade bei schweren Verläufen kann es auch zu Streureaktionen am gesamten Körper kommen. Solche Fernreaktionen sind immer ein Zeichen für eine hochgradige Sensibilisierung bzw. einen akuten Verlauf.

Man muss sich das so vorstellen, dass über die Haut Allergene auch resorbiert werden und sich im Körper verteilen. Es kommt dann zu Reaktionen des Körpers an den Hautstellen, an die diese Allergene gelangt sind.

Welche Allergene sind in den jeweiligen Berufsgruppen potenzielle Auslöser für das Kontaktekzem?

Vor allem spiegelt das Muster der Kontaktsensibilisierungen, wie man sie in bestimmten Berufen findet, das Vorkommen der Allergene in diesen Berufen wider. Für Maurer z.B. ist Kaliumdichromat, das in Mörtel enthalten ist, ein häufiges Allergen. Zwar hat man versucht auf Kaliumdichromat als Bestandteil des Mörtels zu verzichten, aber es kommt immer wieder zu Allergenkontakten, u.a. z.B. in Abbruchhäusern. Bei den Friseuren beispielsweise ist neben den Duftstoffen auch Nickel ein häufiges Allergen. Nickelionen können sich aus den Metall-Arbeitswerkzeugen herauslösen, z.B. den Scheren oder den Mischschalen für die Färbemittel. Es gibt auch Haarfärbe- bzw. Dauerwellenprodukte, die Allergene enthalten.

Gibt es Häufungen in Bezug auf das Auftreten des allergischen Kontaktekzems bei bestimmten Allergenen oder bestimmten Berufsgruppen und spielt die Kontaktdauer eine Rolle?

Es gibt typische Verläufe bei bestimmten berufsbedingten Kontaktallergien. So gibt es z.B. Allergene, mit denen man über Jahrzehnte Kontakt haben muss, um eine Sensibilisierung zu entwickeln, man spricht hier von niedrigpotenten Kontaktallergenen. Ein klassisches Beispiel ist der Maurer, der mit über 40 oder 50 Jahren erstmals ein allergisches Kontaktekzem bekommt. Für die Betroffenen ist das ein großes Problem, denn Umschulungsmaßnahmen werden in diesem Alter nicht mehr so gern durchgeführt, aber ein Verbleib im Beruf ist manchmal unmöglich.

Es gibt aber umgekehrt auch ausgesprochen aggressive Kontaktallergene, z.B. Acrylate, die im zahnmedizinischen Bereich, d.h. bei Zahntechnikern, Zahnarzthelferinnen und Zahnärzten eine Rolle spielen können. Für den Patienten, der mit zahnmedizinischen Produkten versorgt wird, besteht allerdings keine Gefahr, denn der Allergenkontakt ist hier viel geringer. Zudem weiß man um die Allergenität der Acrylate und trifft die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen – Zahnprothesen werden z.B. ausgekocht, um Spuren der Acrylate zu beseitigen. Aber es kommt auch vor, dass auch die damit versorgten Patienten auf die geringen Mengen an freigesetzten Acrylaten aus Zahnprothesen allergisch reagieren.

Übrigens kann ein erster Allergenkontakt über die Mundhöhle auch dazu beitragen, dann man eine Toleranz gegen diese Allergene entwickelt. So hat man z.B. festgestellt, dass Menschen, die in der Kindheit Zahnspangen getragen haben, als Erwachsenen seltener eine Nickel-Allergie entwickeln. Auch in Japan gibt es hierzu interessante Beobachtungen Die Blüten von Chrysanthemen werden dort als Salat gegessen. Erwachsene, die als Kinder häufig diese Blüten gegessen haben, entwickeln ebenfalls seltener eine Allergie gegen die Pflanze, wenn es zu einem Hautkontakt kommt. Offensichtlich kann es über die Mundhöhle zu einem Gewöhnungseffekt, bzw. zu einer natürlichen Toleranzentwicklung kommen.

Aber zurück zu den Allergenen: Es gibt einen Indikator für eine Farbstoffallergie, Paraphenylendiamin, das sehr weit eingesetzt wird und eine Allergenverwandtschaft mit zahlreichen Stoffen hat. Wenn Paraphenylendiamin hochkonzentriert und entsprechend lange mit der Haut in Kontakt kommt, kann sehr rasch eine Sensibilisierung erfolgen. Wir sehen leider nicht selten, daß bereits Kinder und Jugendliche aus dem Urlaub eine für die spätere Berufswahl einschränkende Allergie gegen diesen Stoff mitbringen, der zur Farbintensivierung von Henna-Tattoos eingesetzt wird, die ohne diesen Zusatz eigentlich nicht gefährlich wären.

Wie vermeidet man es, dass eine allergische Kontaktallergie überhaupt erst entsteht?

Wichtig ist in der Tat die primäre Prävention. Gerade hatten wir eine Patienten, die Veterinärmedizinerin ist und eine Allergie gegen tierische Sekrete entwickelt hat. Dabei stellte sich heraus, dass die Tierärzte, z.B. bei der Arbeit mit kalbenden Kühen, keine speziellen Schutzhandschuhe tragen. Hier fragt man sich schon, ob diese Sensibilisierung nicht durch geeignete Schutzmaßnahmen hätte verhindert werden können. Eine andere wichtige Maßnahme sind gesetzliche Sicherheitsvorschriften zum Verbot oder  der Reduktion besonders gefährlicher Allergene am Arbeitsplatz. Leider hat man da auf europäischer Ebene auch Chancen verpasst, z.B. Euro-Münzen ohne Nickel herzustellen.

Welche Möglichkeiten gibt es für Menschen, die ein beruflich bedingtes allergisches Ekzem haben? Ist ein Berufswechsel unabdingbar?

Wenn man einer versicherten Tätigkeit nachgeht, d.h. wenn der Arbeitsgeber- oder als Selbstständiger - man selbst in die gesetzliche Unfallversicherung eingezahlt hat, hat man einen gesetzlichen Anspruch auf eine Unterstützung durch die gesetzliche Unfallversicherung. Dieser gesetzliche Anspruch soll gewährleisten, dass die Betroffenen Hilfe erhalten, um ihrem Beruf möglichst weiter nachgehen zu können.

Oft sind Menschen ja in ihrem Wunschberuf tätig oder können nicht ohne weiteres wechseln, so dass sie darauf angewiesen sind, im Beruf zu verbleiben. Die ersten Maßnahmen zielen deshalb immer auf eine frühe Diagnostik ab.

Die Ursachen zu kennen ist sehr wichtig, um den Allergenkontakt zu unterbinden, z.B. durch den Wechsel auf andere Arbeitsmaterialien. Die zweite Maßnahme wäre es, Schutzmaßnahmen zu ergreifen, z.B. durch das Tragen von Handschuhen. Kleine Änderungen können manchmal schon sehr hilfreich sein. Die dritte Maßnahme wäre die Verbesserung der Basisbehandlung bzw. Pflege und Therapie, um Ekzeme zur Abheilung zu bringen und die Haut besser zu schützen. Ist all dies nicht möglich oder führt nicht zum Erfolg, sollte man eine innerbetriebliche Umsetzung prüfen, d.h. Verbleib im Betrieb mit einer anderen Tätigkeit. Nur wenn dies auch nicht möglich ist, sollte man einen Berufswechsel bzw. eine Umschulung in Erwägung ziehen.

Wer unterstützt Patienten, die ein berufsbedingtes allergisches Ekzem haben?

Die gesetzlichen Unfallversicherungen bzw. die Berufsgenossenschaften sind gesetzlich verpflichtet, die Versicherten bei diesem Prozess zu unterstützen, mit dem Ziel, dass die Betroffenen im Beruf verbleiben können. Es gibt jedoch sehr unterschiedliche Handhabungen dieser Verpflichtung seitens der Berufsgenossenschaften – man muss schon sagen dass es Versicherungen gibt, deren Fokus überwiegend darauf liegt, Ansprüche abzuwehren. Ein sehr positives Beispiel ist die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienste und Wohlfahrtspflege – hier sind die Gesundheitsberufe wie Kranken- und Altenpflege, aber auch Kosmetik, Friseure etc. versichert. Diese Berufsgenossenschaft agiert sehr professionell und hat verstanden, dass sie nicht nur ihre Versicherten unterstützt, sondern auch Kosten spart, wenn sie alles dafür tut, dass die Betroffenen weiter arbeiten können – eine Umschulung oder Arbeitsunfähigkeit ist sehr viel teurer.

Auch Hautärzte sind gemäß eines Vertrages zwischen gesetzlichen Unfallversicherungen und Berufsverbänden gesetzlich dazu versichert, Patienten mit berufsbedingtem allergischen Ekzem zu beraten. Dermatologen, die sich mit der Zusammenarbeit mit Berufsgenossenschaften sehr gut auskennen, können hier sehr gut unterstützen. Allerdings kennt sich nicht jeder Dermatologe gut aus und verweist dann lieber auf entsprechende Kollegen.

Auf der Suche nach kompetenter Unterstützung sollten Patienten mit berufsbedingtem allergischen Ekzem auch nach speziellen "Berufsderma-Sprechstunden" an Kliniken bzw. Unikliniken Ausschau halten, denn dort werden Patienten kompetent beraten. Allerdings ist eine solche Beratung nur persönlich und nicht telefonisch möglich. Auch die Berufsgenossenschaften selbst kann man ansprechen – auf uns kommen häufig Patienten auf Empfehlung der gesetzlichen Unfallversicherungen zu.

Auf jeden Fall muss der Patient sich gut informieren und selbst aktiv dazu beitragen, dass eine korrekte Diagnose schnell erfolgt, dass die Berufsgenossenschaft umgehend informiert wird, dass die entsprechenden Maßnahmen für einen Verbleib im Beruf schnell ergriffen werden und dass all diese Maßnahmen auch gut dokumentiert werden. Nur wenn nachgewiesen werden kann, dass all dies geschehen ist und die Berufsgenossenschaft auch informiert wurde, sind Leistungen möglich. Auf keinen Fall sollte man daher auf Grund eines Allergieverdachtes seine Arbeit aufgeben und dann erst die gesetzliche Unfallversicherung informieren, denn dann kann die Leistung verweigert werden.

Welche Kosten werden von den Berufsgenossenschaften übernommen?

Die Berufsgenossenschaften übernehmen die Kosten für die Behandlung und teilweise auch die Kosten für die Basistherapie. Auch der Arbeitsplatz wird von den Berufsgenossenschaften besucht um zu überprüfen, wie der Hautschutzplan umgesetzt wird. Auch die Anfahrtskosten für die Behandlung werden von den Berufsgenossenschaften übernommen.

Wenn alle Maßnahmen nicht zum Erfolg führen, was tut man dann als vom berufsbedingten Allergischen Ekzem Betroffener?

Es kommt vor, dass es trotz aller gerade besprochenen Maßnahmen immer wieder zu allergischen Ekzemen kommt, wenn man seinen Beruf ausübt. Insbesondere bei Luft-übertragenen Allergenen, wie z.B. Klebstoffen – ein Beispiel ist Kolofonium, das beim Fliesenlegen oder Verlegen von Teppichböden verwendet wird - oder Epoxidharzen, die im Malergewerbe oder in der Modellbautechnik genutzt werden. Hier kann es passieren, dass die Betroffenen selbst den Umgang mit dem Allergen zwar vermeiden können, aber in ihrem Umfeld immer wieder damit konfrontiert werden, z.B. auf Baustellen. In diesen Fällen bleibt nur ein Berufswechsel, denn bleibt der Allergenkontakt weiter bestehen, kann sich das Krankheitsbild erheblich verschlimmern und weitere Sensibilisierungen können hinzukommen. Wenn ein gesundes beschwerdefreies Arbeiten nicht möglich ist, muss man die Reißleine ziehen. Dies sollte dann auch zeitnah erfolgen. Insgesamt kommt es natürlich immer auf die individuellen Umstände an. Bei einem jungen Menschen, der im Friseurberuf tätig ist, ist eine schnelle Umschulung sinnvoll. Bei einem älteren Menschen würde man sicher versuchen, eine Tätigkeit im angestammten Beruf zu ermöglichen.

Gab es eigentlich bei den traditionellen Feuchtberufen, wie Fischer oder Bäcker auch schon immer allergische Kontaktallergien oder ist dies eher eine neue Entwicklung?

Ich glaube, dass solche Allergien früher auch schon bestanden haben, dass man diese Beschwerden aber eher ignoriert hat. Gerade Berufe wie Bäcker oder Fischer wurden ja häufig vom Vater auf den Sohn vererbt und man hat nicht in Frage gestellt, in diesem Beruf weiterzuarbeiten, auch wenn es zu Beschwerden kam. Allerdings hat die Anzahl von chemischen Stoffen, mit denen man tagtäglich in Berührung kommt, in den letzten Jahren drastisch zugenommen. Mit Nickel und Kobalt, z.B., hatte man auch schon vor 100 Jahren Kontakt, aber sehr viele Stoffe, z.B. Paraphenylendiamin, haben erst in den letzten Jahrzehnten weite Verbreitung gefunden und erst dadurch entstand ein neues Allergiepotenzial. 

Frau Prof. Ruëff, herzlichen Dank für dieses Gespräch!

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