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Danielas Foodblog histaminarme Rezepte

Daniela über ihren Foodblog „danielas foodblog“ und ihre histaminarmen & leckeren Rezeptideen!

Danielas Foodblog – histaminarm & lecker!

Mit der Diagnose Histaminintoleranz kommen die Fragen: Was ist Histamin? In welchen Nahrungsmitteln ist es enthalten? Was kann ich eigentlich noch essen? So ging es auch Daniela, aber sie begann zu tüfteln und die unterschiedlichsten Rezepte auszuprobieren. Damit nicht genug, wollte sie ihre Erfahrungen mit anderen Histaminunverträglichen teilen. Mit MeinAllergiePortal sprach sie über „danielas foodblog“ und ihre histaminarmen & leckeren Rezeptideen.

Daniela, wer bist Du?

Mein Name ist Daniela, ich bin 38 Jahre alt und komme aus Köln. Ich bin hier in Köln groß geworden und als echtes „kölsches Mädchen“ auch nie lange aus meiner Heimatstadt weg gewesen.

Ich arbeite seit mittlerweile 15 Jahren bei einem Kindersender im Digital-Bereich und betreue dort Webseiten und Apps für Kinder. Außerdem betätige ich mich in meiner Freizeit mal mehr oder weniger sportlich. Außerdem backe und koche ich sehr gern, was bei einer Diagnose wie einer Histaminintoleranz natürlich besonders hilfreich ist.

Wann hast Du die Diagnose Histaminintoleranz bekommen?

Die Diagnose erreichte mich 2013, nachdem ich über mehrere Monate verstopfte Nebenhöhlen und Fließschnupfen hatte. Ein Tag endete bei mir oftmals nicht ohne 100 Taschentücher verbraucht zu haben. Das war sowohl körperlich als auch psychisch sehr anstrengend, daher war ich froh, als ich endlich eine Diagnose hatte.

 

Und wie hast Du Dich nach der Diagnose Histaminintoleranz gefühlt?

Wenngleich eine diagnostizierte Histaminintoleranz natürlich eine große Veränderung mit sich bringt, war es eine unglaubliche Erleichterung zu wissen, was los war und wie ich den Symptomen entgegenwirken kann. Und: Schon nach kurzer, histaminarmer Ernährung konnte ich erste Verbesserungen bemerken. Das motiviert natürlich enorm!

Wie bzw. warum bist Du Foodbloggerin geworden?

Ich lese schon seit vielen Jahren gerne Blogs und bin durch meine Berufswahl sehr digital-affin. Aus dem Grund hatte ich schon immer im Kopf, auch mal selbst einen Blog zu starten.

Dass es ein Koch- und Backblog werden soll, war mir eigentlich schon immer klar, bloß fehlte mir der Fokus. Mit der Diagnose Histaminintoleranz gab es nun ein Alleinstellungsmerkmal, das mich von anderen Foodbloggern abgrenzt, und mir den entscheidenden Weg in die Blogger-Szene ebnete.

Und wann hast Du Deinen Blog „danielas foodblog“ gestartet? Was war Dein Ziel?

Mein Blog existiert seit 2013, gestartet bin ich relativ kurz nach der Diagnose. Das Ziel ist dabei relativ klar, denn mir geht es darum, Menschen, die die Diagnose Histaminintoleranz erhalten, dazu zu motivieren, in der Küche kreativ zu werden.

Oftmals ist der erste Gedanke nach der Diagnose, dass man kaum mehr etwas essen kann. Es ist zwar richtig, dass viele Lebensmittel wegfallen, dennoch gibt es sehr viel mehr als eine Handvoll Nahrungsmittel, die man essen kann. Hinzu kommt, dass bei der Histaminintoleranz die Verträglichkeit individuell sehr unterschiedlich ist.

Mein Blog soll daher dazu animieren, sich mit den histaminarmen Lebensmitteln zu beschäftigen, nicht den Kopf in den Sand zu stecken und selbst in der Küche aktiv zu werden.

Was können die Leser von danielas foodblog erwarten – Du stellst ja viele süße Leckereien vor...

Tatsächlich gibt es auf meinem Blog deutlich mehr süße Rezepte als herzhafte – das möchte ich eigentlich auch ändern, denn man kann sich schließlich auch bei einer Histaminintoleranz nicht nur von Kuchen und süßen Teilchen ernähren.

Ansonsten basiert mein Blog auf bekannten Ernährungslisten. Ich verwende nur Dinge, die histaminarm sind. Wenn ich mal Zutaten verwende, die nicht jeder verträgt, gibt es immer eine Info dazu. Oftmals ergänze ich auch Alternativen, wenn es Möglichkeiten gibt, Zutaten zu ersetzen.

Da eine Histaminintoleranz ja auch immer ein Stück weit individuell ist, ist es natürlich schwierig, alle Besonderheiten abzudecken. Als Betroffener sollte man in jedem Fall erstmal einzelne Lebensmittel für sich austesten und dann erst komplexere Gerichte mit mehreren Zutaten ausprobieren.

Von meinem Blog können sich die Leser bei einer Histaminintoleranz inspirieren lassen. Sie sollen Ideen entwickeln, wie sie die histaminarme Ernährung in ihren Alltag einfließen lassen können.

Du bist ja auch Autorin eines Kochbuchs – wie kam es dazu?

Das war in der Tat eher Zufall. Mit meinem Vollzeitjob und dem Blog als Hobby ist mein Tag wirklich sehr ausgefüllt. Ein Kochbuch zu schreiben war also nie der Plan.

Es gab immer mal wieder Anfragen, die allerdings meist recht unseriös oder wirtschaftlich unfair waren. Bei der Anfrage meines jetzigen Verlags Anfang 2019 hatte ich wirklich Glück. Alles lief sehr partnerschaftlich ab und ich konnte alle meine eigenen Ideen und Anregungen einfließen lassen. Da bis zur Veröffentlichung auch noch sehr viel Zeit war, habe ich zugesagt und so über sechs Monate die Wochenenden mit Rezeptentwicklung, Fotografieren und Schreiben von Rezepten und Texten verbracht. Eine sehr aufregende aber auch anstrengende Zeit, die sich für mich aber gelohnt hat. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden und glaube, das Buch ist ein guter Einstieg für alle, die sich erstmalig mit dem Thema Histaminintoleranz beschäftigen müssen.

Verrätst Du uns ein histaminarmes Lieblingsrezept?

Im Grunde sind alle Rezepte auf meinem Blog Lieblingsrezepte, aber wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich vermutlich die Blaubeer-Scones wählen.

Auch mein Knäckebrot ist ein toller Snack für zwischendurch und als echtes „kölsches Mädchen“ könnte ich natürlich auch immer den Rheinischen Riemchenapfel essen.

Vielen Dank, liebe Daniela, für dieses Interview!

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