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Histamin Fructose App

Die Gründer Tanja Credner und Jürgen Dittert im Interview: Histamin, Fructose & Co. - die App für „Unverträgliche“!

Histamin, Fructose & Co, die App für Unverträgliche

Vor 10 Jahren ging sie an den Start, dieApp Histamin, Fructose & Co“! „Intolerante“ und „Unverträgliche“ finden hier auf einen Blick Informationen zu den Inhaltsstoffen von Nahrungsmitteln, die sie ansonsten mühsam zusammensuchen müssten. Darüber hinaus arbeiten die Macher hinter der App ständig an neuen Funktionen. MeinAllergiePortal sprach den Gründern Tanja Credner und Jürgen Dittert über die neuesten Entwicklungen.

Herr Dittert, Frau Credner, können Sie unseren Lesern kurz erklären, was die App „Histamin, Fructose & Co.“ genau bietet?

baliza fructose app iconApp - Histamin, Fructose & CoUnsere App ist ein hilfreiches Nachschlagewerk für Betroffene von Nahrungsmittelunverträglichkeiten, insbesondere wenn mehrere Unverträglichkeiten gleichzeitig bestehen. Sie enthält sorgfältig recherchierte Informationen zu mehr als 1000 Lebensmitteln und hilft dabei, problematischen Lebensmitteln aus dem Weg zu gehen und sich trotz Einschränkungen ausgewogen zu ernähren.

Ihre App wurde im Oktober 2018 mit unserem Digital-Health-Heroes-Award ausgezeichnet. Was gibt es seitdem Neues?

Seitdem hat sich viel bei uns getan. Wir haben kurz darauf noch weitere nationale und internationale Auszeichnungen erhalten – das hat uns insgesamt einen extrem positiven Schub gegeben. Aufgrund der großen daraus resultierenden Aufmerksamkeit haben wir den Fokus auf unsere App nochmals intensiviert und die Lebensmitteldatenbank mit vielen neuen und z. T. auch exotischen Produkten erweitert, die für Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten interessant sind.

Haben Sie auch neue Funktionen eingebaut?

Ja, beispielsweise unterstützt unsere App jetzt auch Nickelallergiker, die so stark betroffen sind, dass sogar Nickel in der Ernährung problematisch ist. Viele unserer Nutzer wünschten sich dieses Feature.

Die iOS-Version unserer App hat vor einiger Zeit eine Rezeptfunktion bekommen, an der wir über ein Jahr lang getüftelt haben. Man kann damit komplette Mahlzeiten zusammenstellen und so beispielsweise abschätzen, wie viel Histamin, Fructose oder Lactose darin enthalten ist. Die technischen und inhaltlichen Hürden, die wir dabei überwinden mussten, waren sehr hoch, aber jetzt sind wir mit dem Ergebnis wirklich zufrieden. Die Funktion wertet die App ziemlich auf, wie wir finden.

Wo liegen die größten Herausforderungen bei der Entwicklung der App?

Es ist tatsächlich sehr schwierig, mit der hohen Innovationsgeschwindigkeit der Lebensmittelindustrie Schritt zu halten. Beinahe täglich kommen neue Lebensmittel auf den Markt, die zum Teil gezielt für Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten entwickelt werden. Das ist natürlich insgesamt eine sehr erfreuliche Entwicklung, weil man als Betroffener heute eine wesentlich größere Auswahl hat als vor 10 Jahren – wenn auch häufig zu sehr hohen Preisen.

Wir versuchen, alle besonders interessanten Lebensmittel so schnell wie möglich in unsere App aufzunehmen und zu bewerten. Allerdings bieten nicht alle diese Lebensmittel auch immer einen Mehrwert, manche Hersteller versuchen leider, mit geschicktem Marketing eigentlich ungeeignete Lebensmittel an Betroffene zu verkaufen. Dann sehen wir genauer hin. Wenn's sein muss,schicken wir auch mal Proben ins Labor und lassen sie analysieren, damit wir eine belastbare Einschätzung abgeben können.

baliza fructose app1Histamin App - Detailansichtbaliza fructose app2Histamin App - Regler für die Empfindlichkeit!baliza fructose app4Histamin App - Übersicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich habe gesehen, dass Sie noch weitere Apps entwickelt haben …

Ja, rund um Ernährungsthemen entwickeln und pflegen wir zwei weitere Apps. Die App Nährwertcheck beschäftigt sich mit dem Thema gesunde Ernährung und bietet viele vorgefertigte Ernährungsprofile, mit denen man beispielsweise seine Zufuhr an Omega-3-Fettsäuren optimieren kann, ohne auf teure Nahrungsergänzungsmittel zurückzugreifen. Mit dieser App kann man sehr gezielt Kriterien vorgeben, die Lebensmittel erfüllen sollen – ob man nun auf der Suche nach bestimmten Vitaminen oder Mineralstoffen ist, oder Lebensmittel sucht, die den Blutzuckerspiegel nicht so stark ansteigen lassen. Hier sind den Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt.

Außerdem haben wir auch eine App names Oxipur zu den Themen Gicht und Nierensteine im Portfolio. Diese ist für Menschen interessant, die sich purinarm ernähren müssen oder die mehr über den Oxalsäuregehalt von Lebensmitteln erfahren wollen. Gerade bei Oxalaten (so heißen die Salze der Oxalsäure) merken wir ein deutlich gestiegenes Interesse, auch im Zusammenhang mit Lebensmittelunverträglichkeiten.

Womit beschäftigen Sie sich abseits der Apps noch?

Aktuelle Themen, die häufig von Nutzern nachgefragt werden, greifen wir mittlerweile regelmäßig in unserem Blog auf. Dabei geht es beispielsweise um für Allergiker geeignete Lebensmittel oder interessante Hintergrundinformationen. Diese würden den Rahmen der Apps sprengen, sind aber für viele Betroffene sehr interessant. Unser Blogeintrag zum Thema Coronaimpfung bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten und -allergien war beispielsweise in letzter Zeit einer unserer beliebtesten Beiträge.

Wir stecken viel Energie in die Recherche der Artikel und planen, unseren Blog in Zukunft noch deutlich zu erweitern. Wir erwarten, oder besser gesagt befürchten, für die Zukunft auch eine stark steigende Nachfrage zu den Themen Mastzellaktivierungssyndrom und Histaminintoleranz. Es gibt nämlich erste Hinweise, dass die Langzeitfolgen von „Long-Covid“ mit Veränderungen an den Mastzellen einhergehen. Sollte sich dies bestätigen, wird unsere Arbeit rund um das Thema Unverträglichkeiten eher mehr und nicht weniger werden.

Worauf sind Sie besonders stolz?

Unsere App feiert demnächst ihr 10-jähriges Jubiläum und wir sind sehr stolz über den Wert, den wir für Betroffene in dieser Zeit schaffen konnten. Der intensive Austausch mit unseren Nutzern war uns von Anfang an besonders wichtig und wir freuen uns nach wie vor über das extrem positive Feedback, das wir erhalten. Viele benutzen unsere App bereits seit vielen Jahren, und es motiviert uns natürlich sehr, wenn wir hören, dass sie mit Hilfe unserer App ihre Beschwerden in den Griff bekommen haben und ihre Lebensqualität deutlich steigern konnten.

 

Frau Credner, Herr Dittert, herzlichen Dank für dieses Interview!

Wichtiger Hinweis

Unsere Beiträge beinhalten lediglich allgemeine Informationen und Hinweise. Sie dienen nicht der Selbstdiagnose, Selbstbehandlung oder Selbstmedikation und ersetzen nicht den Arztbesuch. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.

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