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Fruktosemalabsorption Fruktoseüberhang Ernährung

Anne Kamp zum Thema: Fruktosemalabsorption oder Fruktoseüberhang durch falsche Ernährung?

Fruktosemalabsorption oder Fruktoseüberhang durch falsche Ernährung? - Menschen mit Fruktosemalabsorption vertragen also oft mehr Fruktose, als sie denken?

Menschen mit Fruktosemalabsorption vertragen also oft mehr Fruktose, als sie denken?

Lässt man die „Fruktosebomben“, wie Säfte, Softdrinks und Süßigkeiten weg und reduziert den Obstverzehr auf ein normales Maß, wäre diese Mengen für die meisten Menschen mit Fruktosemalabsorption sicher auch verträglich.

Gilt für Sorbit das gleiche wie für Fruktose?

Zu Sorbit ist relativ wenig bekannt, aber die Resorption von Sorbit ist grundsätzlich deutlich schlechter als die von Fruktose. Man geht auch davon aus, dass die Anwesenheit von Sorbit die Fruktoseresorption verschlechtert. Sorbit gehört zu den Zuckeraustauschstoffen, die ohnehin eine osmotische Wirkung haben, das heißt relativ schnell abführend wirken. Sobald mehr als 10 Prozent Sorbit in einem Produkt enthalten sind - Pfefferminzbonbons beispielsweise, bestehen zu circa 96 Prozent aus Sorbit - muss auf der Verpackung vermerkt werden, dass der übermäßige Verzehr abführend wirken kann.

Bei einer Fruktosemalabsorption auf Sorbit auszuweichen ist also keine gute Idee?

Nein, denn die meisten Menschen vertragen normale zuckerhaltige Bonbons besser als ein zuckerfreies, sorbithaltiges Bonbon.

Was muss man tun, um Fruktosemalabsorption zu vermeiden?

Um eine Fruktosemalabsorption zu vermeiden, sollte man moderate, vernünftige Mengen an Fruktose aufnehmen. Außerdem sollte Obst immer in Kombination mit fett- und eiweißhaltigen Lebensmitteln verzehrt werden. Das bedeutet, dass man das Obst nach einer Hauptmahlzeit als Nachtisch oder zusammen mit Joghurt, Quark oder Nüssen, und nicht zu großen Mengen auf einmal essen sollte. Also lieber, zum Beispiel, zuerst das Käsebrot essen und dann den Apfel hinterher.

Wie lässt sich eine Fruktosemalabsorption verhindern?

Darmgesund essen heißt, ganz viel Gemüse und auch Sauermilchprodukte, wie Joghurt, Quark oder Kefir in den Speiseplan einzubauen. Darmgesund essen heißt aber auch, mehr Fett und Eiweiß zu essen, als das bei vielen Menschen der Fall ist. Wenn man dann noch weniger Kohlenhydrate zu sich nimmt, als dies bei Vielen üblich ist, kann der Darm Fruktose gut verarbeiten.

Frau Kamp, herzlichen Dank für dieses Gespräch!

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