Antihypertensive Therapie Kontraindikation Hymenopterengift-SIT

Prof. Dr. med. Thilo Jakob zum Thema: Antihypertensive Therapie: Eine Kontraindikation zur Hymenopterengift-SIT?

Antihypertensive Therapie: Kontraindikation zur Hymenopterengift-SIT?

Fachkreise Die aktuell geltende deutsche Leitlinie zur „Diagnose und Therapie der Bienen- und Wespengiftallergie“ ist eindeutig. Eine Behandlung mit ß-Blockern (auch in Augentropfen) und ACE-Hemmern gilt für Insektengift-Allergiker als Kontraindikation zu einer Hymenopterengift-SIT. Die Befürchtung: Es könnte dadurch ein erhöhtes Risiko für systemische Reaktionen bestehen. Deshalb empfiehlt die Leitlinie, die Präparate entsprechend durch Medikamente mit anderen Wirkstoffen zu substituieren, was auch in der Formulierung der Produktinformationen der Präparate seinen Niederschlag findet. Studien lassen allerdings Zweifel daran aufkommen, ob tatsächlich ein Risiko besteht, wenn Patienten mit ß-Blockern und ACE-Hemmern eine Insektengift-SIT erhalten. Bei der Frankfurter Allergologenrunde, die am 14. Februar 2018 unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Zielen im Universitätsklinikum Frankfurt stattfand, trug Prof. Dr. med. Thilo Jakob, Direktor der Klinik für Dermatologie und Allergologie an der Justus-Liebig Universität Gießen neue Studienergebnisse zum Risiko antihypertensiver Therapien bei Hymenopterengift-SIT vor.

 

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