Tag der offenen Tür Gesundheitszentrum Sonnenberg

Tag der offenen Tür im Gesundheitszentrum Sonnenberg!

Tag der offenen Tür im Gesundheitszentrum Sonnenberg

Einen spannenden Tag der offenen Tür erlebten die Besucher am 24. September im Gesundheitszentrum Sonnenberg. Interessierte Besucher konnten sich bei den Vorträgen über Ayurveda, den Säure-Basen-Haushalt und die Darmgesundheit informieren. Für Fragen rund um den Bewegungsapparat stand Lena Schäfer von Körpereinsatz – Praxis für Sport- und Triggerpunkttherapie zur Verfügung. Bei einer Degustation von Gemüse- und Obstsmoothies, die frisch von Silke von Küster, Diplom Oecotrophologin, zubereitet wurden und an einem Buffet mit ayurvedischen Köstlichkeiten, das von Dag Weinmann, Ayurvedaspezialist und –koch, angerichtete worden war, konnten die Besucher die Theorie gleich in die Praxis umsetzen.  

Ayurveda – was ist die richtige Lebensführung  für das individuelle Dosha?

yanita kansal ayurvedische medizinerin d a m s zu ayurvedaVanita Kansal, ayurvedische Medizinerin B.A.M.S. zu Ayurveda!Drei Doshas gibt es laut Ayurveda - Vata, Pitta und Kapha - aber auch „Mischtypen“ sind möglich, erklärte Gastreferentin Vanita Kansal, ayurvedische Medizinerin B.A.M.S., in ihrem Vortrag „Gesund bleiben mit Ayurveda“. Gemeint ist  mit „Dosha“ die Konstitution eines Menschen, denn jedes der drei Doshas steht für gewisse körperliche und geistige Eigenschaften und  Vorlieben, aber auch für typische Schwachstellen.

Mit „seiner“ individuellen Dosha-Konstellation wird man geboren, aber gerät eines der Doshas aus dem Gleichgewicht, kann dies zu Befindlichkeitsstörungen führen. Ausgleichen lässt sich dieses Ungleichgewicht unter anderem durch die “richtige Ernährung“, die das zu dominierende Dosha dämpft und das dominierte Dosha befördert. Erreicht wird dies durch eine auf die individuellen Doshas abgestimmte Kost, bei der sowohl die einzelnen Nahrungsbestandteile als auch die Gewürze eine wichtige, regulierende Rolle spielen.

Bei Ayurveda geht es jedoch nicht allein ums Essen. Auch Maßnahmen wie Meditation,  Ölmassagen und Bewegungstherapie gehören zu Ayurveda und werden im Gesundheitszentrum Sonnenberg von Claudia Behrendt, Ayurveda Zeit, vermittelt.  

Säuren – Basen – eine Frage des Gleichgewichts?

silke von kuester diplom oecotrophologin bei der zubereitung von obst und gemuese smoothiesSilke von Küster, Diplom Oecotrophologin, bei der Zubereitung frischer Obst- und Gemüsesmoothies!Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ist eine wichtige Voraussetzung für den physiologischen Ablauf aller Stoffwechselvorgänge, betonte Dipl. oec. troph. Silke von Küster in Ihrem Vortrag „Herbstliches Obst und Gemüse als natürliche Basen“.

Allerdings ist der moderne Lebensstil einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt eher nicht zuträglich. Z.B. gelten tierische Nahrungsmittel, Weißmehlprodukte, Zucker, stark verarbeitete Nahrungsmittel, raffinierte und denaturiere Lebensmittel als eine der Ursachen für eine Übersäuerung des Körpers. Hingegen kommen basenbildende Nahrungsmittel wie z.B. Obst und Gemüse in den Speiseplänen vieler Menschen nicht in ausreichender Menge vor – sie sollten 80 Prozent ausmachen.
Auch Faktoren wie Stress, Medikamente, Alkohol, Rauchen und zu wenig Flüssigkeit können zu einer Übersäuerung des Körpers beitragen. Die Folgen können sehr vielfältig sein, z.B. Müdigkeit, Nervosität, Sodbrennen und eine allgemein verminderte Leistungsfähigkeit. Gegensteuern kann man, indem man z.B. herbstliches Gemüse wie Blumenkohl, Bohnen, Feldsalat, Kohlrabi, Kürbis, Lauch und Möhren oder auch Obst wie Äpfel, Birnen und Quitten verstärkt in den Speiseplan integriert, oder indem man einmal wöchentlich einen Basentag einlegt.  

Wie ernährt man sich richtig? Das kommt darauf an!

dr astrid gerstemeier .zur ganzheitlichen darmgesundheitDr. Astrid Gerstemeier .zur ganzheitlichen Darmgesundheit!Es ist nicht immer der Hunger, der zur Nahrungsaufnahme führt. Auch Stress, Unzufriedenheit oder ganz einfach Appetit lassen uns essen, betonte Dr. Astrid Gerstemeier zu Beginn ihres Vortrages „Darmgesundheit – ganzheitlich betrachtet“. Ebenso ist „Essen“ nicht gleich „Essen“, denn jeder Mensch hat unterschiedliche Vorlieben bzw. einen eigenen Geschmack und reagiert unterschiedlich auf bestimmte Nahrungsmittel. So ist Kaffee für den einen ein unverzichtbarer Muntermacher während der andere auch nach vielen Tassen keinerlei Wirkung verspürt.

Auch „wie“ man isst spielt eine Rolle für die Verträglichkeit der Speisen bzw. deren Verdaubarkeit im Körper. Z.B. werden schnell und hektisch eingenommene Mahlzeiten, bei denen die Speisen womöglich nicht einmal gut durchgekaut werden, von manchen Menschen eher nicht vertragen.

Die „eine“ gesunde Ernährung oder Diät gibt es nicht. Vielmehr ist es wichtig, die Ernährungs- und Lebensweise zu finden, die den individuellen Bedürfnissen entspricht. Dabei sind das, „Wann“, „Wo“, „Wie“, „mit Wem“, „Welche Kombination“ und „Welche Zubereitung“, die Faktoren, die die Darmgesundheit entscheidend mitbeeinflussen.

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